Die diesjährige
Electronic Entertainment Expo, kurz
E3, war nicht für alle Beteiligten zufriedenstellend. Kritische Stimmen einiger Top-Manager der Spielebranche sorgen jedenfalls für einen leicht bitteren Nachgeschmack bzgl. der in Los Angeles angesiedelten, mittlerweile deutlich kleiner gewordenen Entwickler-Messe.
John Riccitiello, Electronic Arts:
"Ich hasse die E3 wie sie jetzt ist. Entweder gehen wir zurück zur alten E3, oder wir machen nur noch kleine, eigene Events."
Laurent Detoc, Ubisoft Nordamerika:
"Die E3 dieses Jahr ist schrecklich. Die ganze Welt ist früher zur E3 gekommen. Jetzt ist es mehr wie eine Keller-Show für Rohrverleger."
Simon Jeffrey, SEGA Amerika:
"Ich will nicht zurück in die Zeit, als ich für die E3 5 Millionen Dollar ausgeben musste. Aber es sollte etwas mehr Schein da sein, um die Anbieter zurückzuholen, die sich abgewendet haben."
Der
E3-Ausrichter
ESA hat bereits bekannt gegeben, dass die Messe im nächsten Jahr wieder wachsen soll. Mit welchen Dimensionen genau gerechnet werden kann, wird sich allerdings erst klären müssen.
Zup
20.07.2008, 13:33 Uhr