Orgia Romanus - Neues Römer-MMO will sexuelle Beziehungen zwischen Spieler-Charakteren fördern

Marco "Gnoos" Neubert | 11.07.2007, 18:50 Uhr

E3 2007 - Special
Langsame Hektik rund um die Messe

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Ein Trip in die USA ist niemals ein einfaches Vorhaben. Das war im letzten Jahr so, und das ist in diesem Jahr nicht anders.
Lust, auf die E3 zu gehen? - Was? Ich? Ja, natürlich! Ein Katzensprung über den Teich, mit dem Taxi ins Hotel chauffiert werden, auf dem Weg zur Messe wedelnde Palmen bestaunen und warme Sonnenstrahlen spüren. Dazu noch exklusiv vor allen anderen die neuesten Top-Titel zocken und von vorne bis hinten mit Food und Drinks verwöhnt werden. Ja, das Leben kann schön sein - ist es aber nicht!

Am Strand ist in diesen Tagen sehr wenig los. Dies liegt aber nicht daran, dass die Menschen zur E3 strömen, sondern am verhältnismäßig milden Wetter.

Der Flug? Um 4 Uhr in der Frühe ging es für uns los: Das Unternehmen E3 2007. Doch bevor wir mit dem Flieger Richtung Zwischenstopp London loswetzen konnten, galt es, die drei Sicherheits-Checks zu überstehen. Laptop raus, Gürtel aus, Jacke ausziehen - immer und immer wieder. Als wären die weiteren mehrmaligen Kontrollen in Heathrow nicht schon genug, durften wir in unserer Boing 747 auch noch eine Stunde lang auf dem Rollfeld stehen - for free natürlich. Doch irgendwann hatte auch der letzte Lotse mit uns Mitleid und schickte uns gen Himmel. Kaum auf die ersten Wolken herabgesehen, tauchte auch schon ein flaues Gefühl im Magen auf. Hunger! Wer die kulinarischen Köstlichkeiten Großbritanniens kennt, sollte abschätzen können, wie qualitativ hochwertig das Essen der British Airways ist. Wenigstens sorgten Filme wie 300 für etwas Action und Wohlbefinden während des Fluges.
In Los Angeles angekommen, erwartet Ankömmlinge die so genannte Imigration. Auch hier sollte man sich auf mehrere Warteminuten einstellen. Erst dann darf man zu einem der netten Mitarbeiter und artig Fragen beantworten. Ja, ich komme aus Deutschland. Ja, ich bin auch in Deutschland geboren.

Nachdem am BaggageClaim die Koffersuche relativ einwandfrei geklappt hat, war auch schnell ein Taxi gefunden. Läuft also alles wie am Schnürchen? Falsch gedacht, denn bereits kurz nach dem Check-In im Hotel konnten wir erste Erfahrungen mit der Zuverlässigkeit des Shuttle-Services machen. Geplante Abfahrt: 16:00 Uhr, endgültige Abfahrt: 16:45 Uhr. Und schon wurde aus der sicheren Akkreditierung Hektik, da das Empfangspersonal der E3 natürlich nicht den ganzen Tag auf die Presse wartet. Doch mit Ruhe und Vernunft konnten wir uns noch die schicken neuen Ausweise abholen und erstmal die Umgebung anschauen. Im Gegensatz zum letzten Jahr hat die E3 nicht mehr einen Veranstaltungsort, sondern gleich mehrere. Während die ersten Hotels noch relativ nahe beieinander liegen, birgt die Fahrt zum Barker Hangar schon gewisse Risiken. Hat man beispielsweise in der Rush Hour einen Termin, kann die sich die geplante 20 Minuten Fahrt schon mal verdreifachen. Wie das alles in den kommenden Tagen ablaufen wird, werden wir noch sehen. Besserung wurde uns zwar gelobt, doch so richtig wollen wir noch nicht dran denken.

Die Organisation lässt teilweise noch zu Wünschen übriges, denn obwohl das Shuttle leer war, war an eine Fahrt zum eigenen Hotel nicht zu denken.

Denn auch die Herren Aussteller haben bereits am ersten Tag durch organisatorische Schwächen geglänzt. Bestes Beispiel für die konfuse Planung ist die Killzone-Party, die sich um etliche Minuten verzögerte. Grund dafür war unter anderem die Pressekonferenz von Microsoft, welche um kurz vor 22 Uhr zu Ende war. Kaum zu glauben, aber wahr: Direkt vorm Ausgang der Microsoft-PK wurden die Killzone-Teilnehmer eingesammelt, um schleunigst in einem Hotel mit der Präsentation zu beginnen.

Nach über 28 Stunden Stress, Flug, Hektik und Wartezeit muss nun langsam aber sicher der Akku wieder aufgeladen werden. Und da die amerikanischen Organisationskünstler nach der Pressekonferenz Microsofts keine Shuttle zu unserem Hotel mehr bereit hielten, drückt die 30 Dollar Taxi-Rechnung auch noch aufs Gemüt.

In diesem Sinne: Auf einen schöneren zweiten Tag.

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