Driver 4: Parallel Lines - Test
Zwei Jahrzehnte – eine Person
Ob mit zwei oder vier Rädern, durch den Spieler pumpt stetig eine ganze Mange Adrenalin. Erfreulich gut ist die Steuerung per Tastatur und das Handling der Vehikel.
Eines Tages soll sich aber das gesamte Leben verändern, denn als TK den Auftrag erhält, einen verfeindeten Kolumbianer zu entführen, scheint Ärger in der Luft zu liegen. Es geht um das Kokaingeschäft in der Stadt - eben jenes wollen seine Auftraggeber ganz für sich allein. An TK denken sie dabei herzlich wenig und so muss er als Sündenbock herhalten und die kommenden Jahre im Knast sitzen. Satte 28 Jahre hinter schwedischen Gardinen, die in ihm nur einen Willen stärken: Rache nehmen und die einstigen Auftraggeber zur Strecke bringen. Im Verlauf des Spiels trifft man aber nicht nur auf TK und Ray, sondern ebenso auf viele weitere Charaktere. Vom eiskalten Mexikaner bis hin zum Player Corrigan sind alle Facetten abgedeckt.Die Entwickler beweisen schon durch die Charaktere ein gewisses Geschick für die Inszenierung der Hintergrundgeschichte. Das ist auch bitter nötig, denn die Geschichte klingt zwar durchaus nett, wird aber in abgewandelter Form in jedem zweiten Gangsterfilm erzählt. Auf dem Weg zur Rache trifft man aber nicht nur auf jede Menge Spießgesellen, sondern auch auf actionreiche Missionen. In bester Driver-Manier geht es mit quietschenden Reifen um die Ecke, denn endlich heißt es wieder mit heißen Kisten zu rasen. Bemerkenswert ist dabei, dass die Vielfalt nicht zu kurz kommt. Zwar heißt es vereinfacht von A nach B heizen, die Gegner abhängen oder verfolgen und in der Zeit zu bleiben. Davon einmal abgesehen gilt es aber in der hektischen Jagd mit der Polizei im Nacken daran zu arbeiten, dass man Rache nehmen kann. Auf dem Weg warten dabei die unterschiedlichen Missionen, wie das Hochnehmen eines Geldtransporters.
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