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Test zum Spiel: Driver 4: Parallel Lines Spiel-Test

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Plattformen:
PC, PS2, PSP, Wii, XBox
Release:
PC: Juni 2007
Wii: Juni 2007
Status:
keine Angabe
Publisher:
Atari
Entwickler:
Reflections Interactive
Genre:
keine Angabe
USK:
Ab 16 Jahren
Offizielle Seite:
keine Angabe
Fanseite:
keine Angabe

DISKUSSIONEN zum SPIEL

Test
Ein Spiel – Zwei Epochen 2
Neuste: 26.07.2007 11:10
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Torsten Kägler | 21.07.2007, 14:17 Uhr

Driver 4: Parallel Lines - Test
Zwei Jahrzehnte – eine Person

1 Wertung

In Driver Parallel Lines trifft der Spieler auf die 70er und das neue Jahrtausend. Warum muss der Protagonist für 28 Jahre in den Knast und warum schwört er Rache?
Als vor einigen Jahren der erste Teil der Driver-Reihe für den Computer angekündigt wurde, waren die Magazine voll mit den Berichten und ein jeder war gierig nach Screenshots und ersten bewegten Bildern. Driver selbst konnte beim Erscheinen den zahlreichen Vorschusslorbeeren nur knapp gerecht werden. Darauf folgte ein immer weiterer Abstieg der Franchise. UbiSoft übernahm vor einiger Zeit die Rechte an der Videospielserie von Atari und bringt Driver 4: Parallel Lines nicht nur für Nintendo Wii, sondern endlich auch für den PC. Mittlerweile sind die Fans natürlich skeptisch geworden. Kann das einstige Flair der Reihe zurückkehren und wie cool ist der Mix der 70er mit der Moderne? Also Schlaghosen an und Gang eingelegt!

Ob mit zwei oder vier Rädern, durch den Spieler pumpt stetig eine ganze Mange Adrenalin. Erfreulich gut ist die Steuerung per Tastatur und das Handling der Vehikel.

Ein Neustart. Der braucht nicht nur eine gute und frische Geschichte, sondern auch einen neuen Charakter. Am besten noch sehr viel cooler, als jemals zuvor. In Driver Parallel Lines ist man genau aus diesem Grund nicht mehr mit Tanner in den Straßen auf einem heißen Reifen unterwegs, sondern mit TK. Wie sagt man so schön: Das Geld liegt auf der Straße. Genau so sieht es auch TK und verdient sich seinen Lebensunterhalt als knallharter Fluchtwagenfahrer. Damit er auch stets genügend Jobs hat, kümmert sich sein Kumpel Ray darum, dass stetig neue Aufträge warten. Es scheint sich gut zu entwickeln. Das Duo kann ordentlich feiern, ist jung und bei den Damen begehrt. Es könnte kaum mehr besser laufen - die 70er sind genau ihre Zeit.

Eines Tages soll sich aber das gesamte Leben verändern, denn als TK den Auftrag erhält, einen verfeindeten Kolumbianer zu entführen, scheint Ärger in der Luft zu liegen. Es geht um das Kokaingeschäft in der Stadt - eben jenes wollen seine Auftraggeber ganz für sich allein. An TK denken sie dabei herzlich wenig und so muss er als Sündenbock herhalten und die kommenden Jahre im Knast sitzen. Satte 28 Jahre hinter schwedischen Gardinen, die in ihm nur einen Willen stärken: Rache nehmen und die einstigen Auftraggeber zur Strecke bringen. Im Verlauf des Spiels trifft man aber nicht nur auf TK und Ray, sondern ebenso auf viele weitere Charaktere. Vom eiskalten Mexikaner bis hin zum Player Corrigan sind alle Facetten abgedeckt.

Schnell merkt man Driver: Parallel Lines das Alter an, doch spielerisch steckt einiges im vierten Teil der Reihe.

Die Entwickler beweisen schon durch die Charaktere ein gewisses Geschick für die Inszenierung der Hintergrundgeschichte. Das ist auch bitter nötig, denn die Geschichte klingt zwar durchaus nett, wird aber in abgewandelter Form in jedem zweiten Gangsterfilm erzählt. Auf dem Weg zur Rache trifft man aber nicht nur auf jede Menge Spießgesellen, sondern auch auf actionreiche Missionen. In bester Driver-Manier geht es mit quietschenden Reifen um die Ecke, denn endlich heißt es wieder mit heißen Kisten zu rasen. Bemerkenswert ist dabei, dass die Vielfalt nicht zu kurz kommt. Zwar heißt es vereinfacht von A nach B heizen, die Gegner abhängen oder verfolgen und in der Zeit zu bleiben. Davon einmal abgesehen gilt es aber in der hektischen Jagd mit der Polizei im Nacken daran zu arbeiten, dass man Rache nehmen kann. Auf dem Weg warten dabei die unterschiedlichen Missionen, wie das Hochnehmen eines Geldtransporters.

1 Wertung




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