Lena "Amonbell" Eierhoff | 27.03.2008, 17:24 Uhr
Dream of Mirror
Traumhaft typisch?
Fazit zum Test von Dream of Mirror
Viele Klassen - Wenig NeuesDomo basiert wie viele asiatische Onlinespiele auf dem Töten von Monstern und niedlicher Grafik, jedoch kann es durch einige Punkte überzeugen. Die Grafik ist nicht ganz so bunt wie für den Animestil normalerweise üblich und auch die Musik ist kein nerviges Geträller, sondern passt sich der Szenerie an. Weiterhin muss man diesem Spiel zugute halten, dass es immerhin versucht,so etwas wie eine Story aufzubauen. Ob einem die Kommentare des eigenen Charakters gefallen oder nicht, sei dahingestellt. Jedoch gibt es eine ordentliche Einführung und eine weiterführende Questreihe, die sich mit der Hintergrundgeschichte befasst.
Nachteilig ist jedoch auf jeden Fall das langweilige Kampfsystem, bis man sich mit Level zehn endlich an anderen Fähigkeiten als einer stumpfen Komboattacke orientieren kann. Hier kann Domo mit großer Klassenauswahl und Individualisierungsmöglichkeiten punkten. Die Steuerung ist einsteigerfreundlich. Ansonsten hat das kostenlose Onlinespiel nicht viel Neuartiges zu bieten. Einige gute Ansätze werden nicht weitergeführt, sodass es im Endeffekt doch wieder auf das Töten von Schweinen und anderen niedlichen Gegnern hinausläuft.
Pro
- Große Klassenvielfalt
- Event-Quests zur Hintergrundsgeschichte
- Situationsbezogene Musikuntermalung
- Vielfältige Handwerksmöglichkeiten
- Individualisierung durch Zweitklasse
Kontra
- Aufgaben basieren hauptsächlich auf Grinding
- Kampfsystem bis Level Zehn sehr eintönig
- Keine deutsche Lokalisierung
- PvP-Möglichkeiten nicht vorhanden





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