Vor ein paar Jahren mussten Browsergames mit einer pfiffigen Spielidee daherkommen, denn technisch konnten diese mit ihren Pixelgrafiken nicht gegen handelsübliche Computerspiele mithalten. Vieles hat sich seitdem verändert und mit Drakensang Online wollen die Macher erstmals clientbasierte Onlinespiele herausfordern. Ob es gelingt, erfahrt ihr auf den folgenden Seiten.
Der Name lässt es bereits vermuten, der Titel ist in der Tat ein legitimer Ableger des Rollenspiel-Adventures Drakensang und befindet sich momentan in der geschlossenen Betaphase. Doch diesmal steht der Spieler nicht alleine vor den zahlreichen Herausforderungen, welche diese magische Welt von Wundern und Gefahren bietet, sondern kann sie gemeinsam mit anderen Gefährten angehen. In der Tat werden in dieser Zeit Helden benötigt, denn einem dunklen Kult gelang, was eigentlich nicht hätte passieren dürfen: Die Wiedererweckung des ältesten Feindes der Menschheit, den Drachen. In ihrem heißblütigen Zorn, geprägt von einem zweitausend Jahre ungestillten Rachedurst, überziehen die feuerspeienden Bestien das Land mit Krieg. Eile ist also geboten und mit wenigen Klicks startet auch bereits die Charaktererstellung. Hier stehen aktuell zwei Klassen zur Auswahl. Wer es handfest mag und mit schwerer Rüstung und Schwert durch die Lande ziehen will, der wird beim Drachenkrieger fündig. Nach harter Ausbildung inklusive einem Initiationsritual, in dem der Kämpfer im Drachenblut badet, besteht ihre heilige Mission darin, Drachen zu töten. Mit gleichem Ziel, jedoch auf einem gänzlich anderen Pfad sind die Zirkelmagier unterwegs. Nach einem Studium der Magie und der Beherrschung der Elemente Feuer, Eis und Blitz richten sie ihre Kräfte nun gegen den ältesten aller Feinde.
Erste Gehversuche in einer mystisch schönen Welt.
Wie man feststellen kann noch keine erschöpfende Klassenvielfalt. Schwerwiegender trübt den Ersteindruck jedoch der Mangel an Individualisierungsmöglichkeiten der Spielfigur. Neben dem Geschlecht stehen lediglich zwei Körpergrößen, drei Frisuren und für die Herren der Schöpfung vier Bärte zur Auswahl. An dieser Stelle sollten die Entwickler definitiv noch Zeit investieren. Wortwörtlich, wenn auch in einem gänzlich anderen Sinne, ist es eine Welt voller Wunder, wenn mir hunderte von virtuellen Zwillingen begegnen. Ist die Klassenwahl getroffen, erfolgt der Sprung in die Spielwelt und hier haut es einen wirklich fast vom Stuhl. Die Grafik in Drakensang Online ist ein echter Hingucker und kann sich in der Tat mit zahlreichen clientbasierten Titeln messen. Fahnen wehen im Wind, kleine Seen plätschern vor sich hin, Blätter schwingen sich launisch in die Lüfte, während funkelnde Sternchen einen mystischen Touch erzeugen. Auch die Bewegungsanimationen sind gelungen und machen Lust auf mehr.
Zitat von mAjOrPaYnE666: Stimmt schon, aber für mich persönlich ist nen Browsergame als Plattform auch keine Rechtfertigung für Abstriche in der Qualität. In einer Zeit wo ich 10gb games (zugegebener Maßen im Moment nur an der Uni) mitunter in 10min lade, kann mir der Vorteil eines Browsergames, nämlich u.a. der Verzicht des downloads, herzlich gestohlen bleiben.
Den lokalen Download der Levels hast du ja trotzdem. Wird ja alles häppchenweise auf dem PC gespeichert und im Clientverzeichnis abgelegt (bis zu 25-30 MB / Level laut BigPoint). Wenn du das Game paar Jahre spielst und es genug Levels gibt, kommst du sicher auch irgendwann auf einige GB. ^^
Zitat von Shariko: Als ich mal einen ersten Blick auf DO geworfen hab, war ich von der Grafik wirklich angetan. Sowas hat momentan noch wirklich Seltenheitswert bei einem Browsergame.
Ich finds unverschämt so ein Game als "Browsergame" zu bezeichnen, auch generell der Vergleich im Artikel ist schlicht falsch. Man gibt schließlich nur einem Javaapplet Zugriff aufs eigene System (was schonmal ein enormes Sicherheitsrisiko darstellt), damit es ein stinknormales Clientgame auf C++ Basis nachlädt, was dann nur noch als natives Binary im Browser über Java abgespielt wird. Mit einem Browsergame hat das im Grunde nichts zu tun, wenn auf der Festplatte im Grunde ein natives Clientspiel liegt. Der Browser außenrum ist hier nur Deko, aber völlig unnötig. Macht BigPoint nur, nur damit man es als "Browserspiel" anpreisen kann, was es aber gar nicht ist. Man hätte auch gleich ein Clientdownload draus machen können, aber dann hätte mans ich ja den Vergleich zu anderen Clientgames gefallen lassen müssen.
Stimmt schon, aber für mich persönlich ist nen Browsergame als Plattform auch keine Rechtfertigung für Abstriche in der Qualität. In einer Zeit wo ich 10gb games (zugegebener Maßen im Moment nur an der Uni) mitunter in 10min lade, kann mir der Vorteil eines Browsergames, nämlich u.a. der Verzicht des downloads, herzlich gestohlen bleiben.
Zitat von Shariko: Als ich mal einen ersten Blick auf DO geworfen hab, war ich von der Grafik wirklich angetan. Sowas hat momentan noch wirklich Seltenheitswert bei einem Browsergame.
Ich finds unverschämt so ein Game als "Browsergame" zu bezeichnen, auch generell der Vergleich im Artikel ist schlicht falsch. Man gibt schließlich nur einem Javaapplet Zugriff aufs eigene System (was schonmal ein enormes Sicherheitsrisiko darstellt), damit es ein stinknormales Clientgame auf C++ Basis nachlädt, was dann nur noch als natives Binary im Browser über Java abgespielt wird. Mit einem Browsergame hat das im Grunde nichts zu tun, wenn auf der Festplatte im Grunde ein natives Clientspiel liegt. Der Browser außenrum ist hier nur Deko, aber völlig unnötig. Macht BigPoint nur, nur damit man es als "Browserspiel" anpreisen kann, was es aber gar nicht ist. Man hätte auch gleich ein Clientdownload draus machen können, aber dann hätte mans ich ja den Vergleich zu anderen Clientgames gefallen lassen müssen.
Zitat von Dritoku: Und wir wissen doch alle das sich nach einer closed beta nie groß was ändert bei solchen F2P dingern.
Das seh ich bei DO ein bissel anders, da das hier mal eine richtige CB ist. Es befindet sich viel im Anfangstadium, es wird aber auch immer viel mit jedem Patch pro Woche verändert.
Dritoku
29.05.2011, 19:30 Uhr
Und wir wissen doch alle das sich nach einer closed beta nie groß was ändert bei solchen F2P dingern.
Zitat von hardOddity: [quote=Shariko]ist halt noch closed beta, man kann nur auf besseres hoffen
Das mag für die Charerstellungsmöglichkeiten zutreffen, nicht aber für den grundlegenden Aufbau der Spielwelt und die ist, wie Kakashi schon gesagt hatte, bescheiden - um es nett auszudrücken.
Mag für die hartarbeitenden Büroangestellten unter uns sicher toll sein um die Zeit totzuschlagen, aber nix wo man sich Abends hinsetzt und ohne mit der Wimper zu zucken 10 Euro in den Shop stecken würde.
SammieFox
30.05.2011, 15:37 Uhr
Den lokalen Download der Levels hast du ja trotzdem. Wird ja alles häppchenweise auf dem PC gespeichert und im Clientverzeichnis abgelegt (bis zu 25-30 MB / Level laut BigPoint). Wenn du das Game paar Jahre spielst und es genug Levels gibt, kommst du sicher auch irgendwann auf einige GB. ^^
mAjOrPaYnE666
30.05.2011, 13:19 Uhr
Stimmt schon, aber für mich persönlich ist nen Browsergame als Plattform auch keine Rechtfertigung für Abstriche in der Qualität. In einer Zeit wo ich 10gb games (zugegebener Maßen im Moment nur an der Uni) mitunter in 10min lade, kann mir der Vorteil eines Browsergames, nämlich u.a. der Verzicht des downloads, herzlich gestohlen bleiben.
CoolKakashi
30.05.2011, 06:22 Uhr
Das sind die ganzen Patchnotes: http://de.board.bigpoint.com/drasaonline/showthread.php
?t=940370
Und nein hier ändert sich wöchentlich was, weshalb es nicht so sein wird wie beim Release.
SammieFox
29.05.2011, 23:26 Uhr
Ich finds unverschämt so ein Game als "Browsergame" zu bezeichnen, auch generell der Vergleich im Artikel ist schlicht falsch. Man gibt schließlich nur einem Javaapplet Zugriff aufs eigene System (was schonmal ein enormes Sicherheitsrisiko darstellt), damit es ein stinknormales Clientgame auf C++ Basis nachlädt, was dann nur noch als natives Binary im Browser über Java abgespielt wird. Mit einem Browsergame hat das im Grunde nichts zu tun, wenn auf der Festplatte im Grunde ein natives Clientspiel liegt. Der Browser außenrum ist hier nur Deko, aber völlig unnötig. Macht BigPoint nur, nur damit man es als "Browserspiel" anpreisen kann, was es aber gar nicht ist. Man hätte auch gleich ein Clientdownload draus machen können, aber dann hätte mans ich ja den Vergleich zu anderen Clientgames gefallen lassen müssen.
nizzie
29.05.2011, 22:39 Uhr
generell ändert sich da nix großes mehr. wenn das spiel suckt dann suckt es auch zu release.
Tadian
29.05.2011, 21:17 Uhr
Naja... mit dem ersten Punkt ist die "Beta" in meinen Augen zu ende...
Macht aber auch Spaß ohne was zu zahlen, für zwischendurch.
CoolKakashi
29.05.2011, 19:35 Uhr
Das seh ich bei DO ein bissel anders, da das hier mal eine richtige CB ist. Es befindet sich viel im Anfangstadium, es wird aber auch immer viel mit jedem Patch pro Woche verändert.
Dritoku
29.05.2011, 19:30 Uhr
Kamaru
29.05.2011, 19:29 Uhr
Das mag für die Charerstellungsmöglichkeiten zutreffen, nicht aber für den grundlegenden Aufbau der Spielwelt und die ist, wie Kakashi schon gesagt hatte, bescheiden - um es nett auszudrücken.
Mag für die hartarbeitenden Büroangestellten unter uns sicher toll sein um die Zeit totzuschlagen, aber nix wo man sich Abends hinsetzt und ohne mit der Wimper zu zucken 10 Euro in den Shop stecken würde.
Das wäre jedenfalls mM. dazu.
CoolKakashi
29.05.2011, 16:14 Uhr
http://de.wikipedia.org/wiki/Klon
:) Kein Spiel ist nen Clon und wenn dann sind Diablo und WoW auch Klone.