Dragon Age: Origins - Preview
Frische Bioware
Wenn es in der Vergangenheit ein Unternehmen geschafft hat, genau diese Wünsche zu bedienen, dann war es Bioware. Mit Mass Effect, Knights of the Old Republic, Never Winter Nights oder Baldur’s Gate sind sie zu Recht zu der Rollenspiel-Ikone des Marktes geworden. Sie schwimmen in ihrem eigenen Fahrwasser und alles was sie in die Hand nehmen wird zu Gold. So war es zumindest bisher. Die Vorab-Version des bald erscheinenden Kindes alter Baldur’s Gate-Tage zeigt sich erwartungsgemäß: Es ist tiefgreifend, fantasievoll, dialoglastig, geschichts-, intrigen- und geistreich. Es ist ein massives Geflecht, das es gilt Schicht für Schicht von der Oberfläche aufzudröseln und sich immer tiefer in Richtung Kern zu graben. So muss es sein und so zeichnet es sich ab.
Als das Intro im Fernseher begann, stellte sich eine cineastische Darstellung der epischen Geschichte zur Schau, die kaum besser hätte sein können. Sogar die Synchronisation dessen ist in fast keinem Punkt zu bemängeln. Nur ein kleiner Fitzel Unmut überkam mich – und ich weiß, dass ich damit vielleicht einigen den Zauber des Anfangs nehme – als die Synchronstimme des IPS-Boten Doug Heffernan aus King of Queens in mein Ohr drang. Die Leistung, Betonung und Übertragung von Emotionen waren tadellos, doch mit jedem Wort sah ich einen dicken Mann in grüner Kleidung. Nichtsdestotrotz sind die Szenen phänomenal. So sehr, dass man es kaum erwarten kann, einen Charakter zu erstellen.
Und genau an dieser Stelle stellt man ernüchternd fest, dass die Vielfalt auf den ersten Blick recht knapp geraten ist. Die Wahl der Rasse muss auf Menschen, Elfen oder Zwerge fallen und auch die Entscheidung für eine Klasse ist mit knappen drei Variationsmöglichkeiten augenscheinlich recht überschaubar gehalten. Der Editor für Körper und Gesicht ist ausgesprochen funktional, was aber nichts an diesem Fakt ändert. Im Spielverlauf stellt sich die Weiche zu einer von vier Spezifikationen je Klasse und schafft dadurch noch einen Schritt in Richtung Abwechslung. Der Magier wird zu einem arkanen Krieger, einem Gestaltenwandler, einem Geistheiler oder zum Blutmagier. Wer einen Barden, Assassinen, Waldläufer oder Duellanten steuern möchte, wählt den Schurken. Und wem Krieger die liebsten sind, darf sich zwischen Champion, Templer, Berserker oder Plünderer entscheiden. Schlussendlich stimmt die Auswahl einen dann doch noch versöhnlich.
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Ghaleon
29.09.2009, 09:51 Uhr
Falls die dann in der Laune sind darauf zu antworten... bzw. dazu überhaupt in der Lage, denn das Personal solcher Firmen wechselt des öfteren.
nizzie
28.09.2009, 12:56 Uhr
http://en.wikipedia.org/wiki/Baldur%27s_Gate
Ich bezweifle nicht mehr dass sie dran mitgewirkt haben, aber das mit dem publishen scheint auch nicht falsch zu sein.
Galhara
27.09.2009, 16:34 Uhr
Und wieso sollte es für ein Spiel zwei Publisher geben?
... und wieso sollte Bioware etwas über ein anderes Programmierstudio publishen lassen?
Vielleicht, weil BIS federführend bei der Entwicklung war?
nizzie
27.09.2009, 10:05 Uhr
Wikipedia sagt was anderes. Zumindest an BG haben sie nicht mitgewirkt und nur gepublished.
Galhara
25.09.2009, 14:58 Uhr
Nachfolgend mal was zur Gedächtnisauffrischung:
zitat:
... Nach übereinstimmenden Berichten zahlreicher Rollenspiel-Fansites hat Interplay die legendären Black Isle Studios geschlossen, die unter anderem Rollenspiel-Klassiker wie Fallout und Baldur's Gate erschufen. Damit ist auch die Entwicklung von Fallout 3 - dem so genannten "Van Buren" - vorerst beendet.
Im offiziellen Interplay-Forum bestätigte Damien "Puuk" Foletto die seit einigen Tagen kursierenden Gerüchte über die Abwicklung des Studios und gab an, dass neben ihm insgesamt 14 weitere Mitarbeiter entlassen wurden. Bisher wüssten sie noch nicht, wie es mit ihnen weitergeht und ob sie neue Teams finden, in denen sie mitarbeiten können. Ein offizielles Statement von Interplay steht noch aus, insofern ist nicht sicher, ob das laut Entwicklerangaben bereits zur Hälfte fertig gestellte Fallout 3 von anderen Teams zu Ende gebracht wird.
Die Black Isle Studios befanden sich bereits seit Monaten in den Schlagzeilen: Die finanziellen Schwierigkeiten des Mutter-Konzerns Interplay hatten unter anderem dafür gesorgt, dass zahlreiche bekannte Entwickler das Team verließen und bei anderen Studios anheuerten.
... traurig aber wahr. Zumindest gabs dann doch noch ein Fallout 3. Allerdings etwas später als geplant.
Bioware hatte halt damals die Lizenz für die DnD-Schwertküste. :P
Ragul returns
25.09.2009, 14:46 Uhr
das hört sich doch ganz gut an
der trailer hier hat mich überzeugt
http://www.gametrailers.com/video/sex-dragon-age/49053
außerdem sagt er aus dass es besser wäre die englische version zu kaufen xD
nizzie
25.09.2009, 13:34 Uhr
Das bleibt abzuwarten. Mass Effect hatte zwar eine exzellente Story, aber auch einige Schwächen. Den Artikel hab ich nicht gelesen, genauso wie ich aufgehört habe jegliche Trailer von DA anzuschauen. Ich will möglichst jungfräulich und ohne Vorwissen an das Spiel rangehen. :D
nizzie
25.09.2009, 13:32 Uhr
Black Isle war ein Publisher der unter Interplays Flagge agierte. Bioware ist wie damals ein Entwicklerstudio, nur nach der BG und ICE Ära eben nicht mehr unter den Black Isle Studios (gibts ja auch nicht mehr) sondern EA.
Galhara
25.09.2009, 10:48 Uhr
Vielleicht mußten sie es auch ändern weil UPS interveniert hat, k.a.
Quietschgurke
25.09.2009, 10:31 Uhr
- Alle Gespräche sind synchronisiert, allerdings nur einseitig. Seine eigenen Antworten hört man nicht. Man wird auch nicht von jedem x-beliebigen NPC vollgesabbelt und mit der Lebensgeschichte erdrückt, aber ein bisschen sollte man sich schon gefallen lassen. Je nach Interesse kann man in den meisten Fällen auch noch nachbohren und Hintergründen auf den Zahn fühlen, so dass der geduldige Spieler möglicherweise noch ein paar Extra-Infos bekommt. Grashalmstorys wird es sicherlich kaum geben - aber ein bisschen am Thema vorbei geht es schon manchmal...
Es ist eben ein reinrassiges Rollenspiel.