Diablo 3 - Medien-Hysterie: Diablo 3 soll angeblich erstes Todesopfer nach 72-stündiger Spielsession gefordert haben

MEHR ZUM SPIEL

Komplettlösung zum Spiel: Dragon Age: Origins Komplettlösung
Test zum Spiel: Dragon Age: Origins Spiel-Test

DETAILS ZUM SPIEL

Dragon Age: Origins bei Amazon kaufen

Fan werden Fan werden

Newsletter

RSS

Plattformen:
PC, PS3, XBox 360
Release:
PC: 05. November 2009
Playstation 3: 19. November 2009
XBox 360: 05. November 2009
Status:
Released
Publisher:
Electronic Arts
Entwickler:
Bioware
Genre:
Rollenspiel
USK:
Keine Jugendfreigabe
Offizielle Seite:
dragonage.de
Fanseite:
keine Angabe

DISKUSSIONEN zum SPIEL

Test
Verkaufsstart der Ultimate Edition 20
Neuste: 16.12.2010 21:58
Komplettlösung
Komplettlösung der Erweiterung Awakening 1
Neuste: 05.04.2010 19:36
Komplettlösung
Die Komplettlösung 8
Neuste: 08.02.2010 09:06
Preview
Frische Bioware 15
Neuste: 29.09.2009 09:51
Fan werden auf Facebook

Michael 'Michos' Günther | 24.09.2009, 17:50 Uhr

Dragon Age: Origins - Preview
Frische Bioware

1 3 4

Freunde von Single-Player-Rollenspielen der Marke Bioware sind von Fortuna nicht bloß geküsst, sondern auch noch begattet worden. Ist man diesem Genre zugetan, darf man sich nicht selten in einen kostengünstigen interaktiven Epos fallen lassen, der einer fantastischen Welt eines Buches gleichkommt. Mit Dragon Age: Origins scheinen die Kanadier abermals unter Beweis zu stellen, wem das Zepter des Genres zusteht.
Was ist es? Was macht die Faszination eines Single-Player-Rollenspiels auf einer Plattform wie dem PC oder der Konsole aus? Man hat es weder mit echten Mitspielern zu tun, noch rast das Herz im Adrenalinrausch durch den halben Brustkorb. Die Antwort darauf mag bei vielen Spielern verschieden ausfallen, aber der Tenor ist vermutlich recht ähnlich: Die Interaktion, die erzählte Geschichte und die Varianz verschiedener Charaktere und ihre Dialoge sind die Kernpunkte eines guten Rollenspiels. Als Trend gesellen sich vielleicht noch Eigenschaften wie Entscheidungsfreiheit und Handlungskonsequenzen zur Antworten dazu, aber die Erwartungshaltung, sich mit reaktionsschneller Handlung in einen Wahn zu spielen, bringt sicher kein Käufer dieser Spiele mit.

Wenn es in der Vergangenheit ein Unternehmen geschafft hat, genau diese Wünsche zu bedienen, dann war es Bioware. Mit Mass Effect, Knights of the Old Republic, Never Winter Nights oder Baldur’s Gate sind sie zu Recht zu der Rollenspiel-Ikone des Marktes geworden. Sie schwimmen in ihrem eigenen Fahrwasser und alles was sie in die Hand nehmen wird zu Gold. So war es zumindest bisher. Die Vorab-Version des bald erscheinenden Kindes alter Baldur’s Gate-Tage zeigt sich erwartungsgemäß: Es ist tiefgreifend, fantasievoll, dialoglastig, geschichts-, intrigen- und geistreich. Es ist ein massives Geflecht, das es gilt Schicht für Schicht von der Oberfläche aufzudröseln und sich immer tiefer in Richtung Kern zu graben. So muss es sein und so zeichnet es sich ab.

Die Mängel der Xbox-Version sind klar und deutlich.

Als das Intro im Fernseher begann, stellte sich eine cineastische Darstellung der epischen Geschichte zur Schau, die kaum besser hätte sein können. Sogar die Synchronisation dessen ist in fast keinem Punkt zu bemängeln. Nur ein kleiner Fitzel Unmut überkam mich – und ich weiß, dass ich damit vielleicht einigen den Zauber des Anfangs nehme – als die Synchronstimme des IPS-Boten Doug Heffernan aus King of Queens in mein Ohr drang. Die Leistung, Betonung und Übertragung von Emotionen waren tadellos, doch mit jedem Wort sah ich einen dicken Mann in grüner Kleidung. Nichtsdestotrotz sind die Szenen phänomenal. So sehr, dass man es kaum erwarten kann, einen Charakter zu erstellen.

Leicht bespränkelt zieht es unsere Helden durch das Land.

Und genau an dieser Stelle stellt man ernüchternd fest, dass die Vielfalt auf den ersten Blick recht knapp geraten ist. Die Wahl der Rasse muss auf Menschen, Elfen oder Zwerge fallen und auch die Entscheidung für eine Klasse ist mit knappen drei Variationsmöglichkeiten augenscheinlich recht überschaubar gehalten. Der Editor für Körper und Gesicht ist ausgesprochen funktional, was aber nichts an diesem Fakt ändert. Im Spielverlauf stellt sich die Weiche zu einer von vier Spezifikationen je Klasse und schafft dadurch noch einen Schritt in Richtung Abwechslung. Der Magier wird zu einem arkanen Krieger, einem Gestaltenwandler, einem Geistheiler oder zum Blutmagier. Wer einen Barden, Assassinen, Waldläufer oder Duellanten steuern möchte, wählt den Schurken. Und wem Krieger die liebsten sind, darf sich zwischen Champion, Templer, Berserker oder Plünderer entscheiden. Schlussendlich stimmt die Auswahl einen dann doch noch versöhnlich.

1 3 4




Frische Bioware Kommentare (15)

Um Kommentare zu schreiben, musst du dich zuerst anmelden.
Du besitzt noch keinen Account? Dann registriere dich im Forum!

Alle Kommentare einblenden 1 2 »

Ghaleon

PM schreiben
Friendinvite

29.09.2009, 09:51 Uhr

Ich habe das Gefühl solche Infos über die Historie und die Struktur der Spielefirmen - besonders von welchen, die weiter weg sind, bekommt man nur, wenn man die direkt anschreibt oder hinfährt und fragt.

Falls die dann in der Laune sind darauf zu antworten... bzw. dazu überhaupt in der Lage, denn das Personal solcher Firmen wechselt des öfteren.

Melden

nizzie

28.09.2009, 12:56 Uhr

Ok, um ehrlich zu sein weiß ich jetzt nicht mehr was ich glauben soll. Schau mal hier:

http://en.wikipedia.org/wiki/Baldur%27s_Gate

Ich bezweifle nicht mehr dass sie dran mitgewirkt haben, aber das mit dem publishen scheint auch nicht falsch zu sein.

Melden

Galhara

PM schreiben
Friendinvite

27.09.2009, 16:34 Uhr

Komisch nur, dass BIS das damals anders dargestellt hat. ... und auf Wikipedia würde ich mich nicht verlassen. :P

Und wieso sollte es für ein Spiel zwei Publisher geben?
... und wieso sollte Bioware etwas über ein anderes Programmierstudio publishen lassen?

Vielleicht, weil BIS federführend bei der Entwicklung war?

Melden

nizzie

27.09.2009, 10:05 Uhr

Zitat:
Black Isle Studios is most famous for working on the Fallout, Icewind Dale and Baldur's Gate series of computer role-playing games, though it only published the Baldur's Gate series.


Wikipedia sagt was anderes. Zumindest an BG haben sie nicht mitgewirkt und nur gepublished.

Melden

Galhara

PM schreiben
Friendinvite

25.09.2009, 14:58 Uhr

@nizzie, Black Isle Studios war ein Entwicklerstudio. Der Publisher von Baldurs Gate war Interplay.

Nachfolgend mal was zur Gedächtnisauffrischung:

zitat:
... Nach übereinstimmenden Berichten zahlreicher Rollenspiel-Fansites hat Interplay die legendären Black Isle Studios geschlossen, die unter anderem Rollenspiel-Klassiker wie Fallout und Baldur's Gate erschufen. Damit ist auch die Entwicklung von Fallout 3 - dem so genannten "Van Buren" - vorerst beendet.

Im offiziellen Interplay-Forum bestätigte Damien "Puuk" Foletto die seit einigen Tagen kursierenden Gerüchte über die Abwicklung des Studios und gab an, dass neben ihm insgesamt 14 weitere Mitarbeiter entlassen wurden. Bisher wüssten sie noch nicht, wie es mit ihnen weitergeht und ob sie neue Teams finden, in denen sie mitarbeiten können. Ein offizielles Statement von Interplay steht noch aus, insofern ist nicht sicher, ob das laut Entwicklerangaben bereits zur Hälfte fertig gestellte Fallout 3 von anderen Teams zu Ende gebracht wird.

Die Black Isle Studios befanden sich bereits seit Monaten in den Schlagzeilen: Die finanziellen Schwierigkeiten des Mutter-Konzerns Interplay hatten unter anderem dafür gesorgt, dass zahlreiche bekannte Entwickler das Team verließen und bei anderen Studios anheuerten.


... traurig aber wahr. Zumindest gabs dann doch noch ein Fallout 3. Allerdings etwas später als geplant.

Bioware hatte halt damals die Lizenz für die DnD-Schwertküste. :P

Melden

Ragul returns

PM schreiben
Friendinvite

25.09.2009, 14:46 Uhr

Zitat von Quietschgurke:

- Alle Gespräche sind synchronisiert, allerdings nur einseitig. Seine eigenen Antworten hört man nicht. Man wird auch nicht von jedem x-beliebigen NPC vollgesabbelt und mit der Lebensgeschichte erdrückt, aber ein bisschen sollte man sich schon gefallen lassen. Je nach Interesse kann man in den meisten Fällen auch noch nachbohren und Hintergründen auf den Zahn fühlen,

das hört sich doch ganz gut an

der trailer hier hat mich überzeugt
http://www.gametrailers.com/video/sex-dragon-age/49053

außerdem sagt er aus dass es besser wäre die englische version zu kaufen xD

Melden

nizzie

25.09.2009, 13:34 Uhr

Zitat von Nuuri:
Dragon Age: Origins ist Mass Effect mit Drachen,Schwerter und so'n Kram :)

Scherz beiseite;1A Rollenspielkost!


Das bleibt abzuwarten. Mass Effect hatte zwar eine exzellente Story, aber auch einige Schwächen. Den Artikel hab ich nicht gelesen, genauso wie ich aufgehört habe jegliche Trailer von DA anzuschauen. Ich will möglichst jungfräulich und ohne Vorwissen an das Spiel rangehen. :D

Melden

nizzie

25.09.2009, 13:32 Uhr

Zitat von Galhara:
Ich dachte immer Baldurs Gate wäre maßgeblich von Black Isle und Bioware hätte nur "mitgewirkt".


Black Isle war ein Publisher der unter Interplays Flagge agierte. Bioware ist wie damals ein Entwicklerstudio, nur nach der BG und ICE Ära eben nicht mehr unter den Black Isle Studios (gibts ja auch nicht mehr) sondern EA.

Melden

Galhara

PM schreiben
Friendinvite

25.09.2009, 10:48 Uhr

@Fotomoloman, ich hab recherchiert. Anscheinend wars Anfangs braun und ich kenn eben nur die erste Staffel. Ab welcher Staffel es grün wurde weiß ich nicht. (Evtl. sogar schon ab Staffel 2)

Vielleicht mußten sie es auch ändern weil UPS interveniert hat, k.a.

Melden

Quietschgurke

PM schreiben
Friendinvite

25.09.2009, 10:31 Uhr

- zur Steuerung: Natürlich dürfen PC-Nutzer Maus und Tastatur benutzen (Gott sei dank). Für die Konsolen wurde lediglich eine Anpassung vorgenommen, um dem Konsolero auch das Dragon-Age-Gefühl nahebringen zu können. Persönlich empfehle ich aber jedem eher zur PC-Version zu greifen.

- Alle Gespräche sind synchronisiert, allerdings nur einseitig. Seine eigenen Antworten hört man nicht. Man wird auch nicht von jedem x-beliebigen NPC vollgesabbelt und mit der Lebensgeschichte erdrückt, aber ein bisschen sollte man sich schon gefallen lassen. Je nach Interesse kann man in den meisten Fällen auch noch nachbohren und Hintergründen auf den Zahn fühlen, so dass der geduldige Spieler möglicherweise noch ein paar Extra-Infos bekommt. Grashalmstorys wird es sicherlich kaum geben - aber ein bisschen am Thema vorbei geht es schon manchmal...

Es ist eben ein reinrassiges Rollenspiel.

Melden

Alle Kommentare einblenden 1 2 »

Mehr zu Dragon Age: Origins: