Dofus - Test
Tofu ist nicht zum Essen da
Man selbst ist natürlich einer dieser besagten Abenteurer. Gleich zu Beginn wählt man eine von zwölf Rassen, die auch mit einer passenden Klasse verbunden sind. So sind die Anhänger von "Osamodas Peitsche" Beschwörer von Kreaturen und haben ein recht menschliches Äußeres, während "Enripsas Hände" eher Feen ähneln, die sich auf Heilung spezialisiert haben. Das Äußere ist zwar recht vorgegeben, dennoch kann man Kleidungs- sowie Haar- und Hautfarbe verändern. Die Vielfalt der Charaktere wird durch die zahlreichen Klassen und die verschiedenen Geschlechter deutlich, sodass man viele bunte Figuren über den Bildschirm wuseln sieht und dennoch nicht alle Spieler gleich aussehen. Schöne 2D-Atmosphäre in Deutsch
Es sei zunächst gesagt, dass Dofus eine ausgezeichnete deutsche Lokalisierung besitzt. Nicht nur die offizielle Webseite präsentiert sich in unserer Landessprache, sondern auch ein Server sowie die NPCs im Spiel sprechen die gewohnte Sprache. Dies macht das Spiel auch für jüngere Generationen interessant, die des Englischen noch nicht mächtig sind.
Auch Dofus beginnt - wie viele andere Rollenspiele - mit einem Tutorial. In Incarnam erlernt man zunächst die Grundlagen des Kämpfens, Questens und Berufslebens. Zu Beginn wird gleich die Steuerung des Spiels deutlich. Man betrachtet seinen Charakter aus einer isometrischen Ansicht und steuert allein per Mausklick. Die Geschwindigkeit übernimmt die kleine Figur selbst: Klickt man auf einen weit entfernten Punkt, rennt der eigene Charakter wie der Wind. Wählt man einen Punkt in näherer Reichweite, ist auch das Tempo ein langsameres.
Dofus ist zwar in 2D gehalten, kann aber trotzdem mit einer stimmigen Grafik glänzen. Die einzelnen NPCs sowie Spielercharaktere besitzen ein eigenes Bild, das bei Gesprächen über einer Blase angezeigt wird. So kann man die zuvor kleinen Figuren dann noch einmal in vollem Detail betrachten. Die Umgebung passt, genau wie die Musik, zum gesamten Spielkonzept. Spieler, die nichts mit freundlichen, niedlichen Welten anfangen können, sollten die Finger von Dofus lassen. Besonders die Monster laden eher zum Schmunzeln als zum Fürchten ein.
So kann man als Angehöriger der Beschwörer-Klasse niedliche, gelbe Vögelchen herbeizaubern, die sich Tofus nennen. Ansonsten haben sie allerdings nichts mit dem Bohnenquark gemeinsam. Sie sind starke Verbündete im Kampf, die den Gegner mit ihren "Küssen" ausschalten.
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