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André 'Zitronenhai' Bergmann | 25.11.2006, 09:00 Uhr

Diskussion um Killerspiele - Special
Von unterlassener Hilfeleistung, depressiven MMOGlern und aggressiven PClern

1

Warum man unsere Politiker wegen unterlassener Hilfeleistung verklagen sollte und sich die Spielercommunity in aggressive und depressive Lager aufteilt, erfahrt Ihr auf den folgende Seiten. Weiter wird der Gedanke, Killerspiele zu verbieten, durchdacht.
Die Killerspiel-Debatte ist sicherlich das Thema der Woche, vergessen beinahe schon die Tat von Emsdetten.

Die Politik hat sich erfolgreich zu Wort gemeldet und diese Medienlawine geschickt ins Rollen gebracht. Wen interessiert da noch, dass der Täter längst als auffällig erkannt wurde und dennoch die pädagogischen Instanzen versagten?

Meiner Meinung nach drückt der Schuh aber ganz woanders und ein öffentlich nicht zu nennendes Schuldbewußtsein zwingt die Politiker zu diesem Ablenkungsmanöver. Was ist denn eigentlich passiert, als die Becksteins und Stoibers nach dem Amoklauf von Erfurt vor vier Jahren ein ähnliches Verbot forderten? Nichts!
Als das Medieninteresse nachließ und man nicht mehr im Rampenlicht stand, setzte dort offensichtlich das große Vergessen ein. Für mich ein besonderer Fall der unterlassenen Hilfeleistung! Wenn Killerspiele wirklich derartige Taten hervorrufen, hat die Politik maßgeblichen Anteil am Vorfall in Emsdetten, da sie nach Erfurt in Lethargie verfiel und keinen Gesetzesentwurf vorbrachte.

Sind wir wirklich alle verdammt? Ein Todesurteil für die Meinungsfreiheit ist das Verbot von Killerspielen nur bedingt.

Und so rollt die Lawine und es wird immer deutlicher, dass selbst bei etablierten Medienvertretern häufig Unkenntnis vorliegt. Wer als Studien- und Expertengast einen Jugendlichen einlädt und dazu auffordert, ein Spiel zu zeigen, welches nicht für sein Alter freigegeben ist, der hat längst das dünne Eis der objektiven Berichterstattung verlassen. Hier surft man auf der Welle der schnellen Einschaltquoten und vergißt selbst, was Jugendschutz bedeutet. Hier hat die Medienlandschaft offensichtlich noch großen Nachholbedarf.

Und nun tritt die Wissenschaft an. Bert te Wildt, Psychiater von der medizinischen Hochschule Hannover, erläutert in seiner Studie einen interessanten Vorgang: "Die Wirkung und die Abhängigkeit von Computerspielen". Über 80% aller vom Internet bzw. Computerspielen abhängigen Probanden hatten laut dieser Studie bereits zuvor ein depressives Syndrom. Folglich macht nicht das stundenlange Computerspielen einen psychisch krank, sondern die Depression ist Ursache des exzessiven Konsums. Von dieser Depression ausgehend, führen laut der Studie die Erfahrungen und Kränkungen, die die Person im Alltag erfährt, zu zwei möglichen Verhaltensweisen:
  • 1. Der Spieler verharrt in seiner Depression und wendet sich zumeist Online-Rollenspielen zu
  • 2. Die Depression kehrt sich in Aggression um. Diese Spieler neigen dazu, Gewaltspiele zu konsumieren.

Wer hätte auch geglaubt, dass Blumen pflückende Tauren aggressiv sind? - Aber bitte nicht am Euter ziehen!

Politik, Medien, Wissenschaft - doch was empfindet eigentlich der Spieler? Von der Politik bevormundet, von den Medien missverstanden und diffamiert - Wirklich? Oder ist es plötzlich die liebgewonnene eigene Gewohnheit, die bei den Spielern ebenso eine klare Einsicht verhindert? Ich behaupte: Ja!

Spiele, die Gewalt verherrlichen, in denen man bereits getötete Gegner weiter verstümmeln kann, in denen man Frauen von hinten erwürgt, während sie noch um Hilfe schreien - solche Spiele dürfen nicht eine USK 18 erhalten, sondern müssen komplett vom Markt genonmmen werden und das weltweit. Verkauf, Verbreitung, Besitzt und Produktion derartiger Spiele darf kein Gesetzesgeber erlauben, denn hier hören die Rechte der Meinungsfreiheit auf. Der Gedankengang, Verbotsanträge sind unhaltbar, steigern zudem das Interesse und dank freier Grenzen und Internet kann die Verbreitung von derartigen Spielen eh nicht verhindert werden, ist grundsätzlich falsch. Wer daran glaubt, hat den Glauben an den Recht und Ordnung verloren. Tagtäglich kämpfen Polizei und Staat gegen eine globalisierte Kriminalität und jede Festnahme ist ein Erfolg.

Verschließen wir (Spieler) also nicht die Augen davor, dass Spiele produziert werden, die mit "absoluter Brutalität" versuchen, Kunden zu fangen. Verbote können verhindern, dass die Spiele überhaupt vertrieben werden. Und wo kein Käufer, da keine Einnahmen - denn von illegalen Raubkopien hat kein Produktionsstudio etwas. Hier wird deutlich, wo man ansetzen kann, um nicht die Verbreitung, sondern die Produktion von Killerspielen zu verhindern. Der Rest ergibt sich von ganz allein.

Natürlich reicht es da nicht, blind nach Berlin zu schauen und von dort eine Initiative zu starten, die wenig Früchte tragen wird. Hier sind wir als Europäer gefragt, ein Markt, auf den zu verzichten sich kein Entwickler erlauben kann.

Ein gewaltfreies Wochenende wünscht Euch
Euer
Zitronenhai

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Von unterlassener Hilfeleistung, depressiven MMOGlern und aggressiven PClern Kommentare (13)

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Jen To

08.12.2006, 21:45 Uhr

Moin Moin

Also sehen wir uns doch mal die Probleme im mom an die wir haben. Wir sehen in denn nachrichten nur die aktuellen Amokläufe. Nicht das Es Amokläufe schon seit ewigen Zeiten gibt!
Der erst Amoklauf der in Deutschland passiert ist war am 11 Juni 1964 in Köln, der Kriegsveteran Walter Seifert läuft mit einem selbstgebauten Flammenwerfer in der katholischen Volksschule im Kölner Stadtteil Volkhoven Amok. Er tötet acht Schüler und zwei Lehrkräfte und fügt 21 Kindern Brandverletzungen zu. Während des Amoklaufes nimmt er das Pflanzenschutzmittel E605 zu sich und Stirbt daran am Abend desselben Tages.
Die Frage, die jetzt mir auf denn Lippen brennt, ist, ob er auch schon PC spiele hatte? Also Domm 1 wurde am 10.12.1993 veröffentlicht! Mh und nun lieber Gegner des PC Spieles?

Der Grund hier für wurde wie folgt begründet,

Über das Motiv der Tat sprach Dr. Manfred Gundlach, Leiter der Mordkommission: „Der Mann wollte mit einer Demonstrativtat die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf sich lenken. Seifert war wegen einer Tuberkuloseerkrankung seit Jahren arbeitsunfähig gewesen. Er hatte vergeblich versucht, eine Kriegsrente geltend zu machen. Er schrieb mehrere verworrene Briefe an den Gesundheitsdezernenten, den Oberstadtdirektor und den Regierungspräsidenten, in denen er sich beklagte, von den Amtsärzten ungerecht behandelt worden zu sein.
Jahre zuvor war seine Frau im Kindbett gestorben. Dies gilt als mögliches Motiv, warum er sich für seine Rache die Kinder der Volksschule Volkhoven ausgesucht hatte. Mehrere Amtsärzte hatten ihm schizophrene Effekte bescheinigt. Er galt jedoch nicht als gewalttätig.

Soweit dazu komisch er hatte persönliche Probleme, war schizophren und hatte erhebliche Schicksalschläge erlitten! Keine PC spiele und auch kein TV mit gewallt filmen! Schade liebe Gegner der PC spiele!

Wenn wir nun auf die Amokläufe auf schulen unser Augenmerk richten sehen wir starke Gleichungen.

26.April 2002 der Amoklauf im Erfurt Gutenberg-Gymnasium . Wenn man sich die Gesichte von Robert Steinhäuser ansieht, wird etwas sehr schnell klar! Er begann seine Tat am tag der schriftlichen Abi Prüfung. Er wurde von der Schule verwiesen weil er die entsprechenden Leistungen nicht brachte ! Er sah sich also nach dem raus Wurf von der Schule in einem tiefen Loch ohne Abschluss steht er nun vor einem leben das er nicht begreifen kann!
Das auch im Kreuzfeuer der Kritik das Thüringer Schulgesetz stand wurde am rande mal gesagt, aber alle sahen die „Killerspiel“ es wurde nicht das Auge auf denn zustand von Robert Steinhäsuer gerichtet! Ich denke das ein Mensch, der von Mitschülern Lehrern usw als einzelner bezeichnet, wurde nun in seinen Augen vor dem Aus stand! Kann es denn auch sein das Er nicht in Spielen, wie Doom usw das Schießen gelernt hat? Sondern in Schützenverein? Wodurch er auch die Waffen für denn Amoklauf ohne Probleme kaufen konnte! Ups liebe Gegner der PC spiele nicht das Schießen am PC gelernt sondern im alten guten Schützenverein!

Der aktuelle Fall eines Amoklaufes, der im Moment in Emsdetten war, ist wieder der Punkt, der eine Diskussion über PC spiele aufglühen lässt! Die Frage ist warum wurde nie der Abschiedsbrief in einer Zeitung veröffentlicht? Hat unser System Angst zu zeigen wie der Jugendliche wirklich dachte fühlte und sich in unserem Sozialstatt wirklich fühlte?
Das, was keiner bemerkt hat, ist das Sebastian B. in seinem Abschiedsbrief sehr starke emotionale Probleme hat natürlich kann auch dort ein Einfluss durch Medien ihn auf denn Gedanken eines Amoklaufes gebracht haben. Aber ist ein medium wie TV und PC wirklich, prägen für einen Menschen so eine Tat auszuführen? Ich denke nein !

Ich werde hier einige Ausschnitte aus dem Abschiedsbrief posten, um Zuzeigen wie sich ein Mensch fühlte der so eine Tat als letzten weg in seinem Leben sah.

„Wenn man weiß, dass man in seinem Leben nicht mehr glücklich werden kann, und sich von Tag zu Tag die Gründe dafür häufen, dann bleibt einem Nichts anderes übrig als aus diesem Leben zu verschwinden. Und dafür habe ich mich entschieden. Es gibt vielleicht Leute die hätten weiter gemacht, hätten sich gedacht "das wird schon", aber das wird es nicht. „

„Das Einzigste was ich intensiv in der Schule beigebracht bekommen habe war, das ich ein Verlierer bin. Für die ersten Jahre an der GSS stimmt das sogar, ich war der Konsumgeilheit verfallen, habe danach gestrebt Freunde zu bekommen, Menschen die dich nicht als Person, sondern als Statussymbol sehen.“
„Ich erkannte das die Welt wie sie mir erschien nicht existiert, das sie eine Illusion war, die hauptsächlich von den Medien erzeugt wurde. Ich merkte mehr und mehr in was für einer Welt ich mich befand. Eine Welt, in der Geld alles regiert, selbst in der Schule ging es nur darum. Man musste das neuste Handy haben, die neusten Klamotten, und die richtigen "Freunde". Hat man eines davon nicht, ist man es nicht wert beachtet zu werden.“
„Ihr habt diese Schlacht begonnen, nicht ich. Meine Handlungen sind ein Resultat eurer Welt, eine Welt, die mich nicht sein Lassen will, wie ich bin. Ihr habt euch über mich lustig gemacht, dasselbe habe ich nun mit euch getan, ich hatte nur einen ganz anderen Humor!“
„Als Letztes möchte ich den Menschen die mir was bedeuten, oder die jemals gut zu mir waren, danken, und mich für all dies Entschuldigen!
Ich bin weg ...„

Aus diesen Textauszügen sieht man ganz klar das Es für ihn eine Welt gewesen sein muss die ihn nur hass gegeben hat ob es so wahr oder nicht weiß nur er selbst, weil er so empfunden hat! Kein PC spiel hätte dies Ändern und/oder verstärken können! Er selbst hat damit abgeschlossen sich in dieser Welt anzupassen nicht ein PC spiel oder ein Film!

Ich will hiermit klar sagen, dass, ich die taten, für widerlich halte, da dort leben von Menschen geopfert wurde! Aber ich kann auch verstehen, wie sie gedacht haben, nicht weil ich selber von Mitschülern gehänselt wurde, sondern weil ich selber die Person war, die auf Schulfreunden rumgetreten hat! Es liegt leider in der Natur des Menschen sich Schwache zusuchen, um sie zu unterdrücken! Leider fängt dieses Verhalten zu früh schon an, was zum einen an der steigenden Reife von Jugendlichen liegt, oder falschen Vorbildern und Probleme im sozialen familieren Umfeld.
Aber ich kann doch nicht denn punkt der mir ins Auge springt nicht einfach ausblenden alle drei hier beschriebenen Fälle, sind in einer Sache gleich! Alle Personen hatte schwerste Probleme in ihrem sozialen Umfeld! Im Fall Emsdetten sagte die Polizei Sebastian B. litt unter „allgemeinen Lebensfrust“
Also sind wir schon bei ALGEMEINEN LEBENSFRUST???? Welch eine schöne Umschreibung für einen Menschen der sich in unsere ach so dollen Welt nicht heimisch fühlte! Für einen Menschen denn mit etwas Aufmerksamkeit in der Schulzeit geholfen hätte werden können und sogar auch nach der Schule! Aber dafür sind unsere Politiker ja nicht offen! Sie suchen die Schuld weit ab ihrer Gesetze ! Nicht dort, wo es sein sollte, und zwar überdenken der Schulgesetze und vor allem Einsatz von Sozialpflegern und Psychologen an schulen!
Aber warum so was machen ? Damit es nicht wie bis jetzt nicht alle 4 Jahre zu einem Amoklauf an einer Schule kommt?
So krass es klingt die wir hatten in Deutschland bis zum heutigen Tag nur drei Amokläufe auf schulen! Und nur zwei von Schülern begangen! Der Fall des 22 Jähringen Adam Labus erschließt sich so hart es klingt anders er erschoss Arbeitskollegen und nur denn Direktor seiner alten Schule! Anschließend tötet er sich selbst! Auch Adam Labus war in eine Schützenverein !
Somit haben wir wieder etwas mit denn taten gemein, alle wurden entweder wie im Fall Walter Seifert von der Armee oder durch Schützenvereine im Umgang mit Waffen geschult und ausgebildet! Kein PC spiel zeigt dir, wie du mit einer Waffe umgehen kannst! Deine Reaktion wird schneller ja das unterschreibe ich! Aber es zeigt mir nicht, was eine vorhalte ist, und diese ist leider für Zielen auf Bewegliche ziele nötig!
Und ich kann nur zum Glück sagen lernt man so was nicht in Counter Strike und Co. Und jeder der nun sagt ich halte aber auch vor einen der springt und hüpft etc. sollte sich das Mal mit einer richtigen Waffen ansehen!
Da sieht es etwas anders aus! Dort ist es kein Mauscursor und eine Mausbewegung, sondern eine Kopf Augen und körper Reaktion!

In denn nachrichten wird immer der Amoklauf von 20. April 1999 in Colorado an der Columbine Highschool . Leider mal wieder eine falsche Info der presse! Der erste Amoklauf, der je an einer Schule passierte, fand am 18. Mai 1927 statt! Wieder eine Zeit ohne TV und PC. Das Massaker, das der verschuldete Farmer Andrew Kehoe wurde als das Schulmassaker von Bath bekannt! Es wurden dort 45 Schüler und Lehrer getötet und 58 verletzt! Er legte auch zwei Sprengsätze mit 230 kg! Leider wissen unsere Politiker nichts davon, das man Menschen immer noch in Schubladen steckt, wie es mit anderen Leuten auch gemacht wurde! Sie tun dasselbe was Robert Steinhäuser und Sebastian B. passiert ist sie machten die Schublade auf und stecken uns rein! Sie grenzen Menschen bewusst von ihrer Art des Lebens aus! Und so wird es immer denn Außenseiter geben, der am Rande steht und nicht weiß, wo er hin soll! Ich habe mich an denn tagen von Emsdetten mit Arbeitskollegen unterhalten, wie sie in der Schule wahren.
Die eine Antwort wahr „ich war ein Geist“! Haben sich so Robert Häuser und Co gefühlt? Ein geist allein in der Welt nicht beachtet zu werden ? Hätt nicht jeder von uns Angst allein zu sein? Wie muss das Gefühl sein in seiner Entwicklung ausgestoßen zu sein ? Kann man sich das überhaupt vorstellen? Ich für Meinen teil kann es nicht ich habe einen großen Freundeskreis, der immer zu mir steht! Aber es muss grausam sein!
Und dort die Schuld suchen, wo man am schnellsten was machen kann, aber ohne große Wirkung ist die Große keule unsere Politik! Ich habe oben schon einmal angeführt mit Hilfe von geschulten Leuten an schulen könnte man sehr viel mehr schaffen als mit Sinnfreien verboten!

Soweit von mir mit grüßen von Jen To

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Arquin

05.12.2006, 14:57 Uhr

Lieber Zitronenhai,

du solltest dir aber immer vor Augen halten, dass
1. Meinungsfreiheit keine Grenzen kennt ( wäre ja schlimm wenn es zur eigenen Ermessungssache wird ).
2. Jugendschutz zum Schutz der Jugendlichen und nicht zum Schutz der Erwachsenen da ist.
Ich bin der Meinung, dass es jedem Volljährigen freigestellt sein sollte, wie er seine Freizeit verbringt. Sei es sportlich mit der Wii oder mit einem neuem Pray/Doom Splatter( Kunst ? )spiel. Ich bin ganz klar gegen Verbote, das sie vorallem einen ganz, ganz faden Beigeschmack nach staatlicher Bevormundung oder Zensur haben.

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Trottel0001

02.12.2006, 21:16 Uhr

Wenn ich Hunderte Menschen Prutal in einem Spiel zerstückeln will und sowas nicht mehr verkauft wird mach ich sie mir eben selber!
Verbote bringen nix.....fangt doch mal bei Alkohol,tabakk und co. an...Sterben viel mehr Menschen dran.

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Epimetheus

30.11.2006, 17:13 Uhr

müll würd ich nicht sagen... aber ich finde man solte aufhören ständig neue und brutale spiele zu entwickeln. doom hab ich nicht selbst gespielt ... aber is ja wohl sehr krank... ich hab ma nen bissl die englische prey demo angezockt... also beim singleplayer denkste das den entwicklern ins hirn gesch****en wurde. das is ja ma so krank!
cs zu verbieten, ist auch falsch ... als wär so schuld daran... der aus emstetten hat das ja auch gespielt, genau wie der aus erfurt ... aber is dewsegen gleich cs der grund für diese amokläufe?... vllt ist es auch die musik! da sind teilweise echt krasse texte ...

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alex

29.11.2006, 16:16 Uhr

sry, aber die neuerliche unterhaltung über verbote is doch müll.
es gibt bereits gesetze zum schutz von jungendlichen nur kümmert sich keiner drum, weder der verkäufer der durch den verkauf geld macht, noch die eltern die lieber nach nem schweren arbeitstag ihre ruhe vor der glotze wollen anstatt sich um ihre kinder zukümmern und denn kids ist es ja eh egal, oder sogar noch schlimmer gerade spiele mit hoher altersfreigabe sind interessant.

ich persönlich halte das verbot von spielen in denen die getöteten liegen bleiben, oder man sogar körperteile abtrennen kann sowieso für fraglich. warum sollen spiele nich real sein?

wenn sich die umgebung von jungen leuten mehr um sie und ihr handeln kümmern würde und einfach mal verhindert das sie in kontakt mit sachen kommen die nichts für sie sind, wäre doch schon die wurzel des problems angegriffen.

ich weise daraufhin das ich einen unterschied zwieschen gewaltverherrlichenden spielen, in denen man für unnötige gewalteinwirkung belohnt wird und realen spielen, in denen es möglich ist sein handeln selbst zu entscheiden, mache.

einen punkt hab ich noch der mir in der hinsicht kopfschmerzen bereitet und der auch gut auf die seite onlinewelten passt, nämlich mmogs.
in pvp mmogs gibt es eine art verrohung die mir wirklich übel aufstösst und das obwohl die meisten fsk12 sind und diese verrohung hat auch mit unnötiger gewalt zutun (obwohl keine blut fliesst, oder körperteile fallen). es ist die art wie sich spieler gegnerischer rassen bzw. fraktionen begegnen. sehr viele spieler haben die angewohnheit "gegnerische" spieler sofort zuattackieren (mit der absicht sie zutöten natürlich) ohne irgendwie durch sie in bedrängnis geraten zusein, in wow z.b. gibt es dafür sogar noch punkte. so ein verhalten finde ich wirklich erschreckend, es wird nicht mehr nachgedacht ob man nich einfach neben einander "existieren" kann, nein, einfach drauf da bis einer liegt und um mal beim beispiel wow zu bleiben, da hat man ja auch nicht mal die möglichkeit mit dem gegner zureden um problemen im vorhinein durch "diplomatie" aus dem weg zugehen.

also was nun schlimmer ist, ob fsk12 spiele mit dem inhalt du brauchst nicht reden du zeigst dem anderen einfach wo der hammer hängt, oder fks18 wo der gegner blutet, schreit, oder körperteile verliert steht für mich fest.

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Protagoras

29.11.2006, 00:47 Uhr

Die aktuelle Diskussion lenkt leider von der wahren Gefahr ab. Die Gewalt in den üblichen Shootern wie zb CS ist überhaupt nicht das Problem, sondern:

1. Viele Menschen verbringen quasi ihre gesamte freie Zeit beim Computer spielen. Dadurch vernachlässigen sie ihr reales Leben und verwahrlosen zusehends. Schaut mal ins Forum von WoW oä und man sieht sofort, dass einige total bekloppt vom vielen spielen werden.

2. Das gefährliche ist nun, dass man bei diesen ganzen Onlinespielen ständig im Kontakt mit anderen Menschen ist. Kaum kommt man online, wird man gleich von Freunden begrüßt, wer oft gut spielt macht sich einen Namen, etc. Dadurch merkt man dann gar nicht, wie sehr man eigentlich sozial verarmt.

3. Die beiden Jugendlichen, die so viel Aufsehen durch ihre Amokläufe erregt haben, waren schon lange vorher sehr auffällig. Es hat sich halt nur niemand um sie gekümmert. Außerdem war es für sie viel zu leicht über Schützenverein etc an Waffen ranzukommen.
Über diese Dinge sollten sich die Politiker mal Gedanken machen.

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Schmusekatze

27.11.2006, 15:13 Uhr

Für mich ist diese Diskussion der Politiker zum Verbot von "Killerspielen" nur eine möglichst publikumswirksame Art, über die eigene Ohnmacht hinwegzutäuschen.
Bei dem jüngsten Amoklauf gab es Tod und Verletzung und das sollte so nicht sein. Die Aufregung war groß, Gründe mussten her.
Da war das CS-Spielen des Amokschützen ein gern genommener Ansatzpunkt, um mit Parolen aus der Tiefe des politischen Umfragetals herauszuschiessen, mit Begrifflichkeiten um sich zu werfen, die man selbst nicht versteht und Verbote zu fordern, die niemand durchsetzen kann.

Ich kann beim besten Willen nicht nachvollziehen, wie sich irgendein Politiker vorstellt, er könne erfolgreich einschränken, was sich die Jungendlichen auf ihre Festplatten laden, wenn es offensichtlich nicht möglich ist, dieselben Jugendlichen davon abzuhalten, reale illegale Waffen in ihren Kinderzimmern im eigenen Elternhaus zu haben.

Und wieder wird die Schuld an einem Todesfall an eine Adresse gegeben, wo sie nichts verloren hat. Zentrale schuldige für diese Bluttat sind m.E. die Eltern. Genauso wie im Fall Kevin (Bremer Säugling, der vom drogensüchtigen Vater mishandelt und verwarlost wurde, bis er starb), wird Behörden die Hauptschuld angelastet, wo sie eigentlich nur eine entfernte Beobachterrolle haben sollten.

Einerseits sträubt sich jeder gegen den Überwachsungsstaat, pocht jeder auf seine Privatsphäre und will weniger Kontrolle durch den Staat statt mehr Kontrolle.
Natürlich kann dann dabei keine lückenlose Überwachung entstehen und dementsprechend muss in den eigenen Familien aufeinander geachtet werden.

Kinder aus intakten Familien werden meiner Ansicht nach nicht zu Amokläufern, egal wie viel sie CS spielen oder welche Filme sie sehen.

Zu viele junge Eltern überlassen die Erzeihung ihrer Kinder Fernsehen und Computer, und beides ohne jegliche Kontrolle. Das in so einer Umgebung keine normalen Erwachsenen heranwachsen können, bedarf nicht erst der Erklärung durch einen Psychologen.

Claudia

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Andreas

27.11.2006, 15:11 Uhr

Dann verbieten wir aber auch gleich Kinofilme wie SAW, Stirb Langsam, Predator, Colleteral Damage, Herr der Ringe und und und....

Da wird mir Gewalt ebenso vorgelebt und das im Abendprogramm wo 8 Jährige zu Beschäftigung abgesetzt werden von aha aha Ihren Eltern.

Frustration im Alltag und keine Zukunftsperspektiven das treibt Leute zu solche einer Tat, nicht das eine DoomIII Packung im Schrank steht.

Ein Verbot mit diesem Ausmass ist doch nur totale Augenwischerrei. Was verbieten wir nachdem wir Killerspiele verboten haben und wieder einer Amok läuft? Ohjee der hatte Giana Sisters im Regal, da musste man auf Männchen Hüpfen um weiter zu kommen.

Sorry das ist nur Profilierung von Pressegeilen.

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Stephan

26.11.2006, 21:49 Uhr

Dass "gewaltverherrlichende" Spiele vom Markt gehören, ist schon richtig. Das Problem ist nur: Wo fängt das "Gewalt verherrlichen" an? Ist ein Spiel wie Hitman (welches mich übrigens nicht besonders überzeugt hat, auch wenn ich das ein oder andere angespielt habe...) Gewalverherrlichend?

Sind die Spiele, die dann auf der potentiellen Verbotsliste stehen, wirklich so brutal, wie die Medien einen glauben machen wollen? Ich erinnere hier an einen Zeitungsartikel über Counter Strike, in dem es hieß (nicht wörtlich) "...ein Spiel, das es zum Ziel hat alles und jeden von Kindern über Frauen bis hin zu alten Menschen zu töten..."

Es ist also immer die Frage, was als "Killerspiel" angesehen wird. (mir ist kein einziges bekannt...)

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trackleader

26.11.2006, 00:15 Uhr

über sinn und unsinn dieses verbotes müssen wir garnich reden...

Grund:

wenn killerspiele verboten werden sollen, dann muss es der alkohol auch!

Begründung:

wieviele idioten haben bereits eine straftat unter alkoholeinfluss begonnen? na? richtig, ne ganze menge, und dabei hört man auch des öfteren das menschen gestorben, erschossen, erstochen oda einfach nur mittels körperlicher gewalt misshandelt wurden. und wer macht da was gegen?

wieso werden solche leute auch noch durch das gesetzt geschützt indem man vor gericht auf unzurechnungsfähigkeit plädiert?

sry aba wenns danach geht, das "killerspiele" der grund sind, das leute sterben, dann ist daraus auch zu folgern, das der alkohol verboten werden muss, um autounfälle zu vermeiden, leute nicht ausrasten zu lassen etc.

aba? nein, können wir ja nich machen...

Grund:

damit würde die deutsche wirtschaft ja leiden, das wirtschaftswachstum würde einen deutlichen dämpfer bekommen, den das deutschen "mit" liebstes kind, ist der alkohol! und mit alkohol gibt es auch 2 - 3 leute die nicht wirklich gut damit umgehen können.

und siehe da, welche parallelen sich zu den songenannten killerspielen auftun.

nicht jeder der killerspiele spielt läuft amok! eher im gegenteil, es sind prozentual noch weniger als leute die durch den alkohol dummheiten und straftaten begehen! und das is fakt!! nur das interessiert die starrköpfigen unmodernen politiker von heute nicht!! ach was sag ich da, politiker haben doch keinerlei ahnung was überhaupt in der geselschaft vor sich geht. bringen nur unangebrachte kommentare zu vielen dingen in der heutigen deutschen geselschaft, die absolut nicht oda auch nur zum teil ansatzweise hinhauen. demnach liebe politiker, wie wäre es den mal, wenn ich euch mal mit leuten auseinander setzt, die wissen was sie machen, mal unter leute geht, die sowas tag ein tag aus konsumieren und dabei ganz normale leben führen und sogar hochrangige posten übernehmen. vllt bekommt ihr dann mal nen bild wie sehr diese killerspiele wirklich die psyche des menschen angreifen.

PS: wie war das? sollte man als politiker nicht das volk vertreten? DANN TUT DAS V ERDAMMT!! aba wie kann man nen volk vertreten was man schon lange nicht mehr versteht? denkt mal drüber nach, warum die wahlbeteiligung so drastisch gesunken ist in den letzten 10 jahren, vllt kommt ihr ja selbst drauf das ihr da irgendwas falsch macht.

und wer der meinung ist, das man mit so einer stupiden und unüberlegten hau drauf aktion ein zeichen setzt, der irrt gewaltig! wer is die zukunft? stimmt, wir, ein grosser teil von dennen, die auch unter dem "pösen pösen" einfluss der killerspiele stehen...erschreckend ne? weil wir laufen ja morgen alle amok und so...
naja, I don't think so, but U can't even understand what I say, right?

in diesem sinne seh ich mir die politik von heute weiter an, werde die schnellen und voreiligen entscheidungen nur um der öffentlichkeit ein vorschnelles ergebniss zu präsentieren hinnehmen müssen, und dann einfach warten bis das nächste mal einer amok läuft der dann pokemons im zimmer zu stehen hat....würde mich echt interessieren ob dann die pokemons auf dem index landen....

PS2 (nein, nich die konsole): ich finde die bevormundung von erwachsenen einfach eine riesen frechheit!! wenn diverse familien nicht in der lage sind für ihre kinder zu sorgen und sie zu erziehen, dann sollte man dort ansetzen, und nicht in der bevormundung aller erwachsener, die sowas einzig aus unterhaltung konsumieren. so grotesk es auch klingen mag. jeder der es spielt, weiß wovon ich rede.

und nun AHMEN

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