Kürzlich startete in Schweden das größte Computerspiele-Festival der Welt, die Dreamhack. Die Kollegen von Pressetext waren vor Ort und haben dort auch zum Thema
Killerspiele nachgefragt. Dabei wurde festgestellt, dass schwedische Untersuchungen keinen direkten Zusammenhang zwischen Verrohung und Killerspielen festzustellen konnten:
Für den schwedischen Medienrat, ein unabhängiges Sachverständigengremium der Regierung, besteht kein Anlass zur Befürchtung, dass die jugendlichen Spieler dadurch verrohen. Nach Meinung des Gremiums kann der Zusammenhang zwischen realer und virtueller Gewalt wissenschaftlich nicht bewiesen werden. In einer Studie des schwedischen Volksgesundheitsinstituts werden Computerspiele sogar ausdrücklich gelobt, da sie das Reaktions- und Sehvermögen der Jugendlichen trainieren würden.
Dennoch sollten derartige Ergebnisse auch kritisch hinterfragt werden. Fraglich ist z.B., in wie fern ein fettleibiger Teenager seine verbesserten Reaktionsfähigkeiten überhaupt noch fern der Tastatur und Maus nutzen kann.