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Torsten Kägler | 15.03.2009, 20:02 Uhr

Diskussion um Killerspiele
Merkel denkt über Regulierungsmaßnahmen nach

Nach den tragischen Vorfällen an der Albertville-Realschule in Winnenden bei Stuttgart ist die Diskussion um Killerspiele erneut entbrannt. Immer mehr Politiker und Personen der Öffentlichkeit äußern sich in diesen Tagen über neue Regulierungsmaßnahmen im Hinblick auf die Waffengesetze, aber sprechen auch von Maßnahmen zum Schutz der Jugend vor Gewaltinhalten in Videos und Spielen.

"[...] Es ist ein Stück Erlebnis, wo einem die Worte auch fehlen und wo es sehr, sehr schwer ist, sofort mit einem Maßnahmenkatalog zu antworten. Wir müssen aufmerksam sein, das ist die Lehre, auf alle jungen Menschen - das gilt für Eltern, das gilt für Erzieher. [...] Angela Merkel, Bundeskanzlerin.

In einem Interview mit dem Deutschlandfunk sprach die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) über ihre Empfindungen nach dem Amoklauf und der Notwendigkeit, dass sich Experten zusammensetzen, um Kindern den Zugang zu Waffen noch weiter zu erschweren.

In diesem Zusammenhang sprach Merkel auch davon, dass Überlegungen zur Sperrung von Internetseiten, wie beispielsweise schon bei Seiten mit Kinderpornographie geschehen, möglich seien. Durch einen solchen Schritt könnten allerdings weite Teile des Internets einer harten Zensur unterzogen werden.
"[...] Einfach nur mit der Freiheit des Internets zu argumentieren, wird uns letztlich auch nicht weiterhelfen. [...]" Angela Merkel, Bundeskanzlerin.

Ferner scheint es auch wahrscheinlich, dass härtere Reglementierungen in Bezug auf Gewaltvideos und Videospiele mit entsprechenden Inhalten zur Diskussion stehen. Dabei bleibt zu hoffen, dass die Diskussionen sachlich bleiben und auch die Videospielindustrie in die Entscheidungen einbezogen wird.



Merkel denkt über Regulierungsmaßnahmen nach Kommentare (5)

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Tagadada

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16.03.2009, 20:22 Uhr

ach? ;) @Irokese
@Lefee Gastronomie sind Gewerbebetriebe, d.h. sie verdienen Geld. Was die aber vorhaben, sind die Anfänge unangekündigter Hausdurchsuchung nach Gutdünken, privat.
Und wie Behörden oft auf Fälle von sozialer Verwahrlosung bei Kindern vorgehen, sieht man auch zur Genüge in den Medien.

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Hoher Irokese

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16.03.2009, 14:37 Uhr

@Tagadada: Ich erkenne deine Ironie, aber in Österreich und Schweiz gibt es afaik keine Zensur für Spiele. Deshalb bestellt man doch dort gerne seine Spiele, die es in Deutschland nur verstümmelt gibt.

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LeFee

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16.03.2009, 13:46 Uhr

Frau Merkels Vorschlag, Kontrollen bei Bestitz von Waffen einzuführen finde ich ok. In der Gastronomie z.B. werden auch unangemeldet Kontrollen gemacht.

Wer gegen das Waffengesetz verstößt sollte seine Waffenlizenz verlieren.

Ich hoffe mal, daß es im Internet keine weitere Zensur geben wird und Killerspiele nicht komplett verboten werden.

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Tagadada

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16.03.2009, 13:31 Uhr

P.S. Ich finde, es geht auch in Ordnung, wenn Privatpersonen im trauten Heim, so um die 16 Waffen frei rumliegen lassen dürfen, sammt tausende Schuß Munition. So wird den Kindern nie langweilig, und haben was zu "spielen". Dann kommen sie auch nicht auf dumme Gedanken und spielen ein Killerspiel!

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Tagadada

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16.03.2009, 13:27 Uhr

Richtig. Wir müssen es endlich genauso machen wie in der Schweiz und Österreich, dann gibts keine Amokläufe in den Schulen mehr. Dort wurde auch alles zensiert und verboten.
Auch haben unsere Politiker recht, wenn sie Gefängnisstrafen auch unter 14 Jahren fordern. In Russland machen die das doch auch, und in Amerika ist der Knast auch schon voll von Kindern. Die räumen auf, und die Statistik gibt ihnen auch recht. Fast keine Verbrechen mehr.
Hier in Deutschland sollte eigentlich nichtsmehr an den Wurzeln allen Übels gemacht werden, sondern nur noch (gerade vor der Wahl) populistisch dahergeredet werden. Die Probleme lösen sich von alleine.

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