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André 'Zitronenhai' Bergmann | 19.10.2009, 18:23 Uhr

Diskussion um Killerspiele
Aktionsbündis: Nur drei Killerspiele im Container

Aufrufen und Warnen wollte das Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden am vergangenen Samstag in Stuttgart (OnlineWelten berichtete). Die Mitglieder der Initiative wollten in einem großen Container Killerspiele einsammeln und vernichten. Wie die Resonanz zeigt, konnte jedoch selbst das handsignierte Trikot der deutschen Nationalmannschaft kaum Interessenten locken. Lediglich drei Spiele, u.a. GTA: San Andreas und Def Jam: Fight for NY, fanden schließlich so ihr Ende. Der dritte, indizierte Titel wurde im übrigen als Anschauungsmaterial von der Piratenpartei mitgebracht.

Trotz der geringen Anzahl an eingesammelten Materialien ist das Bündnis mit seinem Aufruf zufrieden, wurden doch zahlreiche Eltern über die Gefahren von Killerspielen aufgeklärt.



Aktionsbündis: Nur drei Killerspiele im Container Kommentare (25)

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LeFee

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20.10.2009, 18:54 Uhr

Dann schau dir die Zeit an wo es noch keine Schulpflicht in Deutschland gab und die Kapitalisten das sagen hatten.

Dein Werdegang als Bergmannssohn wurde dir bereits mit in die Wiege gelegt. Einmal Bergmann, immer Bergmann.

Eine höhere Schule kostete Geld, Geld was der kleine Bergmann nicht hatte.

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Meister Tupil

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20.10.2009, 18:38 Uhr

Ich als Schüler finde das 3-Klassen-Schulsystem schon in orndung so wie es ist. Ich hab keine Lust mit Leuten in einer Klasse zu sein deren Sinn zu leben darin besteht jeden Abend betrunken iwo in der Ecke zu liegen ;)

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Kansas City Shuffle

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20.10.2009, 18:23 Uhr

Etwas überspitzt dargestellt LeFee, aber ich kann dem nichts mehr hinzufügen. Traurig, aber wahr.

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LeFee

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20.10.2009, 18:12 Uhr

Die Spaltung beginnt schon in der Grundschule wo Schlüler zurückfallen weil sie von den Eltern nicht ausreichend betreut werden. Diese schickt man dann auf die Hauptschule.

Warum will man das 3 Klassensystem bei Schulen nicht abschaffen? Weil unsere Gesellschaft Leute benötigt die die Drecksarbeit machen. Man zieht sich bewußt Dumme heran wie Vieh im Stall.

Warum sollte man Benachteiligten helfen? Man benötigt so und so viel Prozent eines Jahrgangs für die Drecksarbeit.

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Kansas City Shuffle

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20.10.2009, 17:02 Uhr

Zitat von LeFee:
Anonyme Umfragen an Schulen machen wo jeder Schüler schreiben kann was ihm nicht passt. Die Umfragen dann konsequent auswerten und den Schülern mitteilen was in Zukunft an der Schule geändert werden wird.

Umfragen alleine genügen nicht! Die Schüler wollen auch Resultate sehen und auch ernst genommen werden.

Zudem sollte man im Unterricht auch mal Themen ansprechen wie Toleranz, Ausgrenzung, Vorurteile in der Geselllschaft ect.


Kann hier LeFee nur zustimmen. Unser Schulsystem ist nur nach Noten und Leistung ausgelegt um in der "wahren Welt", das heißt im späteren Berufsleben, bestehen zu können. Also das jeder Einzelne wirtschaftlich unabhängig wird und lernt wie hoch er seine "Ellenbogen" ziehen muss.
Meiner Meinung nach wird in unserem Schulsystem nur eine neue egoistische Elite herangezogen und die, die nicht Anschluss finden, enden als einfache Arbeiter. Wobei vielmehr Schüler das Potenzial für ein Hochschulabschluss hätten.
Werte und Gefühle oder auch Probleme die Schüler beschäfftigen, werden vernachlässigt. Liebe und Solidarität fehlen vollkommen.
Es sollte Fächer geben wie z.B. Entspannung, Stressbewältigung oder auch Fächer die der Frage der ersten Liebe nachgehen etc.. Ich denke eine Aufklärungsstunde in Biologie (so war es bei mir) reicht da einfach nicht aus.
Wenn also allein die Killerspiele dafür verantwortlich sein sollen, dann frage ich mich was haben die Amokläufer sonst gemacht? Meißtens waren es sogenannte "Außenseiter", "Freaks" oder Schüler die aufgrund ihrer Noten keine Perspektive mehr sahen. Sie kamen also nicht mit Schulsystem, dessen Werte und der Gemeinschaft klar. Die Killerspiele sind nur ein Kanal, der ohne Zweifel diesen Schülern eine realistische Vorstellung zur Verfügung stellt. Die Schuld allein wird man hier denke ich aber nicht finden.
Aktionen wie die Obigen oder Politiker die über Killerspiele debattieren, sollten im gleichen Augenblick auch auf die Probleme in unserem heutigen Bildungssystem aufmerksam machen. Und das beginnt nicht erst mit der Schulzeit, sondern schon in der Kinderkrippe.

only my 2 cents

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LeFee

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20.10.2009, 16:14 Uhr

Anonyme Umfragen an Schulen machen wo jeder Schüler schreiben kann was ihm nicht passt. Die Umfragen dann konsequent auswerten und den Schülern mitteilen was in Zukunft an der Schule geändert werden wird.

Umfragen alleine genügen nicht! Die Schüler wollen auch Resultate sehen und auch ernst genommen werden.

Zudem sollte man im Unterricht auch mal Themen ansprechen wie Toleranz, Ausgrenzung, Vorurteile in der Geselllschaft ect.

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Psycracker

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20.10.2009, 15:10 Uhr

/agree @LeFee und Ghaleon

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LeFee

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20.10.2009, 12:18 Uhr

Hätten lieber die Waffen der Sportschützen einsammeln sollen. rofl

Soweit ich mich erinnern kann spielte der letzte Amokläufer keine Killerspiele.

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Ghaleon

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20.10.2009, 12:10 Uhr

Erstmal, der Hauptverantwortliche hat seine Tochter beim Amoklauf verloren - seine Reaktion kommt definitiv von einem Trauma - das sollte man respektieren.

Die Initiatoren brauchen auf jedenfall psychologische, therapeutische Hilfe. Ich frage mich wer Ihn dazu bewegt hat diese Hexenjagd vom Zaun zu brechen. Es gibt soviel mehr und sinnvolleres, was man tun kann, wenn man zur Verbesserung der Gesellschaft beitragen möchte.

Den nicht die Computerspiele waren für die Amokläufe schuld. Soziala Ausgrenzung, Mobbing, fehlendes Interesse der Eltern für Ihre Kinder, der zunehmende Werteverlust, der Erfolgsdruck, sind nur einige von vielen Punkten die zu so etwas führen.

Mangelnde Vorbilder sind auch ein großes Thema, wie ofter hört man beinahe täglich, wie Verbrechen begangen werden - vor allen in den Banken und der Finanzwelt und die Verantwortlichen davon kommen - mit Millionen Abfindungen. Und die Medienlandschaften von heute tut Ihr bestes um uns diese Apathie, unsere Machtlosigkeit vorzuführen.

Es werden auch garantiert noch einige Amokläufe folgen, die mangelnd abgeschlossenen Waffen und vor allem die starke "Berühmtheit" die jemand durch so einen Amoklauf statt einem simplen Selbstmord bekommt ist attraktiver den je.

@Misserfolg der Aktion

Es ist sehr befriedigend zu sehen, dass es noch viel Verstand in Deutschland gibt und sich quasi niemand dieser Hexenjagd angeschlossen hat.
Denn jede Familie die da Spiele reinwirft hat einige Probleme mehr, als nur Gewaltverherrlichende Spiele.

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Quietschgurke

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20.10.2009, 10:52 Uhr

Nicht mal so ein gescheitertes Projekt weckt die Volkshetzer auf... ich würde die Initiatoren gerne mal interviewen... aber auf kritische Fragen reagieren die immer so abweisend.

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