Disciples 3: Renaissance - Test
Taktikkämpfe in Rundenhäppchen
Völkerkampf mit unnötigen Pausen
Auf den ersten Blick erscheint in Disciples 3: Renaissance vieles vertraut. Da wären zum Beispiel die drei aus den Vorgängern bekannten Fraktionen – das Imperium, die Legion der Verdammten und natürlich auch die Elfen. Jede der drei Rassen bekommt eine eigene Kampagne spendiert, die ihr entweder in der vorgegebenen Reihenfolge oder nach Gutdünken in Angriff nehmen könnt. Allerdings raten wir vor allem Einsteigern, die Standardreihenfolge einzuhalten. Nur auf diese Weise könnt ihr euch in den anfangs noch relativ einfachen Gefechten mit der Spielmechanik vertraut machen. Sowohl die Elfen-Kampagne als auch der Feldzug der Legion stellen euch hingegen von der ersten Minute an vor ziemlich knackige Herausforderungen.
Bleiben wir doch gleich mal bei den Kampagnen und den damit verbundenen Missionen – und kommen somit zum ersten kleineren Kritikpunkt des Spiels. Ihr habt reichlich zu tun, bevor ihr das Ende von Disciples 3: Renaissance zu Gesicht bekommt. Das liegt unter anderem an der Tatsache, dass ihr auch abseits der Hauptpfade viel entdecken und so manche Nebenaufgabe erledigen könnt. Der Umfang ist enorm und dürfte selbst Strategieprofis für mehrere Tage vor den Bildschirm fesseln. Das alles ändert jedoch nichts an dem mitunter etwas trögen Missionsdesign. Die Einsätze verlaufen zum Großteil recht linear, ohne große Überraschungen zu bieten. Etwas mehr Flexibilität hätte den Missionen gut zu Gesicht gestanden. Erschwerend kommt hinzu, dass sich die Aufgaben oftmals unnötig in die Länge ziehen. Das liegt vor allem daran, dass ihr auch abseits der Schlachtfelder rundenbasiert unterwegs seid. Das mag einerseits eine konsequente Umsetzung der Spielidee sein, zieht jedoch einige langatmige Durststrecken nach sich – wieso kein Reisen in Echtzeit wie in anderen Strategiespielen?
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Surffix
02.07.2010, 15:53 Uhr
pan99
02.07.2010, 15:51 Uhr
Driman
02.07.2010, 15:37 Uhr
Ich spiele immer noch SNES und PS1 also Grafik ist mir nicht sooo wichtig aber bei manchen Spielen eben schon^^
PinkohnePlan
02.07.2010, 14:23 Uhr
Tesk
02.07.2010, 13:57 Uhr
Driman
02.07.2010, 13:06 Uhr
Surffix
02.07.2010, 12:32 Uhr
Die Grafik ist nicht schlecht, sondern wie ich finde sehr gut (für ein Rundenstrategiespiel) und sehr atmosphärisch.
Lieber André Linken, mir ist an deiner Kritik ein Punkt besonders negativ aufgefallen.
Zitat:wieso kein Reisen in Echtzeit wie in anderen Strategiespielen?
Mit ein bisschen Überlegung könntest du dir die Antwort auch selber geben. Disciples3 ist im Gegensatz zu z.B. Kings Bounty oder auch grotesque ein Spiel welches MP-Fähig ist und eine frei agierende KI besitzt (MP z.Zt. leider ausschließlich im Hotseat)
Du kannst mir natürlich gerne verraten, wie du dir einen Echtzeit Modus auf der Abenteuerkarte im MP vorstellst. Wäre sicherlich ein feines Wettrennen und sollte vielleicht auch in Civ 5 übernommen werden *kopfschüttel*
Driman
02.07.2010, 12:23 Uhr
Also bei solchen Spielen erwarte ich schon eine Top Grafik sonst würde ich es nicht kaufen.