DiRT 3 - Test
Saubere Arbeit: DiRT 3 im Test
Bei Drift-Rennen z.B. bekommt ihr ein Hochleistungsfahrzeug unter den Allerwertesten geschnallt und müsst den PS-Boliden innerhalb einer vorgegebenen Zeit möglichst spektakulär um die Kurven tragen. Am Ende der Strecke macht ihr kehrt, um im Anschluss auch auf dem Rückweg möglichst viel Gummi auf dem Asphalt liegen zu lassen bzw. auf Schotter und Sand viel Staub aufzuwirbeln. Oder wie wäre es mit Kopf-an-Kopf-Duellen? Jeder Teilnehmer bekommt seine eigene Bahn, wobei die kleinen und verschachtelten Pisten sich teilweise mehrfach kreuzen und enge Kurven und großer Sprünge die Zuschauer mitfiebern lassen.
Ken Blocks Ford darf in DiRT 3 natürlich nicht fehlen. Bekannt wurde der Rennfahrer vor allem durch seine spektakulären Videos.
Was in Youtube-Videos bombastisch aussieht und Anhänger quietschender Reifen in wahre Verzückung versetzt, empfinde ich im Spiel nur als lästige Verpflichtung, um in der Karriere voranzukommen. Grund dafür ist die mangelnde Führung der Freestyle-Events. So werdet ihr einfach auf einem präparierten Areal - z.B. in Monaco - ausgesetzt und die Aufforderung lautet: „Zeig mal was!“ Natürlich kann ich ein paar Pirouetten drehen, aufgestellte Kisten umfahren oder über Buckel hüpfen, aber wo ist da die Herausforderung. An dieser Stelle fehlt eindeutig Struktur in Form von vorgegebenen Aufgaben oder einem klaren Ablauf, der Anhaltspunkte liefert, was genau zu tun ist. In der Konsequenz reihe ich lediglich ein wildes Manöver an das andere und bin schließlich froh, im Anschluss wieder durch Wälder oder Wüsten heizen zu dürfen.
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