Die Siedler 7 - Preview
Hauptsache Holz vor der Hütte
Aus den Lautsprechern ertönt angenehme und sanfte Musik, die mich spontan an die ruhigen Minuten in der Herr der Ringe denken lässt. Die Kamera gibt den Blick auf dichte und saftige Wälder frei, kleine Hügelketten sind zu erkennen und kristallklare Flüsschen durchziehen die Landschaft, während langsam kleine Häuser ins Blickfeld geraten. Die Musik nimmt an Intensität zu, Berge bauen sich im Hintergrund einer großen befestigten Stadt auf. Giebel, Türme, befestigte Wehrmauern und Hunderte umherwandernde Bewohner, die ihrem Tagewerk nachgehen, kommen zum Vorschein. Dabei bin ich noch gar nicht im Spiel, sondern betrachte erst den Eintrittsbildschirm in die Welt von „Die Siedler 7“ – grafisch hat sich hier einiges getan.
Die Kampagne lockt euch mit einer durchgängigen Storyline und vielen Cut-Scenes an die Flimmerkiste. Prinzessin Zoe hat manches geradezurücken im fiktiven Königreich, der König hat sich aus dem Staub gemacht und zwielichtige Gauner haben sich die saftigen Ländereien unter den Nagel gerissen. Das Land liegt brach, da das finstere Gesindel das arme Volk bis auf den letzten Cent schröpft. Da hilft es nur, zu reformieren und den bösen Jungs und Mädels die Leviten zu lesen. Wer auf den Storymodus keine Lust hat und sofort drauflossiedeln möchte, kann auch zum freien Spiel greifen und in der Sandbox völlig alleine und ungestört seine Stadt hochzuziehen.
Der wohlbekannte und beliebte Wuselfaktor ist wieder zurück. Arbeiter schleppen Steine zur Baustelle, Getreide wird per Sense zu Fall gebracht und Windmühlen nutze die frische Brise, um selbiges zu mahlen. Aber nicht nur im Dorf oder der Stadt herrscht reges Treiben. Bäume wiegen sich im Wind, Vögel fliegen im Wald umher und Flüsschen schlängeln sich durch die Idylle. Das Dorfleben ist aber nicht nur schön anzusehen, sondern gibt euch direktes Feedback zu eurem Wirtschaftskreislauf. Bleiben die Sägen im Sägewerk stehen, scheint mit der Baumstammlieferung etwas nicht zu stimmen. Drehen sich die Windräder der Mühlen nicht, könnte der Bauer ein Problem mit seinem Getreide haben. Schleppen Arbeiter keine Baumaterialien, solltet ihr ein Auge auf euren Ressourcen werfen. Vorbei die Zeiten, in denen ihr nur eine Handvoll Rohstoffe zu bewirtschaften hattet, die Vielfalt hält wieder Einzug. Damit der Wirtschaftskreislauf fit und gesund bleibt, müsst ihr produktive Gebäude bauen. Zunächst wird wie immer ein Hauptgebäude gesetzt, mit dem ihr drei weitere Bauplätze drum herum erhaltet. Möchtet ihr also angesprochenen Holzfäller und das dazugehörige Sägewerk errichten, müsst ihr zunächst ein Forsthaus in der Nähe des Waldes platzieren.
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