Diablo 3 - Special
Diablo wütet zum dritten Mal
Was alle Diablo-Jünger dieser Welt beruhigen dürfte: Blizzard bleibt sich treu und erfindet die Serie nicht neu. Entgegen vieler Befürchtungen, das Entwicklerteam würde ähnlich wie Hellgate: London in eine 3D-Sicht samt Ego-Perpektive gehen, lässt Blizzard die Kameraansicht auch im dritten Teil an einer Position. Außerdem könnt ihr wie gewohnt rein- und rauszoomen. Beim Interface hat sich nur wenig verändert. Im Gegenteil: es wurde sogar entschlackt. Nur vier Slots stehen euch in der Leiste am unteren Bildschirmrand für Skills zur Verfügung. Zwei weitere bestimmen, was euer Charakter beim Klick der linken und rechten Maustaste macht. Dazwischen scheinen sich Platzhalter für Identifikations- und Town Portal-Rollen zu befinden, drunter zeigt die Erfahrungsleiste, wie lange ihr in etwa noch bis zum nächsten Level braucht. Die aus den ersten beiden Teilen bekannten Kugeln für Leben und Mana sind auch im dritten Teil jeweils am Rand der Leiste. Die Karte, im dritten Teil auch in Farbe, wurde in der Präsentation oben rechts angezeigt, direkt neben dem Namen des aktuellen Levels. Oben links wurden wie auch schon im zweiten Teil befreundete Kämpfer angezeigt, sofern es welche gibt. Auch ein Blick ins Inventory gestatte Blizzard beim ersten Live-Auftritt Diablo 3s. Hier fiel vor allem auf, dass alle Gegenstände, egal ob dicke Axt oder kleine Healing-Potion, nur einen Slot belegen. Lästiges Sortieren sollte also der Vergangenheit angehören. Bekannt ist dieses System aus World of Warcraft und anderen Onlinerollenspielen. Insgesamt sind es 30 Slots, die allem Anschein nach bei Bedarf auch durch Reiter sortiert werden (im Inventar unten rechts zu sehen). In Sachen Kleidung hat sich einiges getan. Neben den altbekannten Kleidungsteilen Rüstung, Waffe, Handschuhe, Schuhe, Gürtel, Ringe, Amulett und Helm sind Beinkleidung und Schulterpanzer hinzugekommen. Außerdem werden besondere Items neuerdings mit einem entsprechenden Farbverlauf hinterlegt, damit man ihre Besonderheit gleich erkennt. Praktisch!
Die Waffen scheinen etwas mystischer zu werden. In der Live-Präsentation hatte der Barbar eine blau leuchtende Axt, die die Gegner mit kleinen Blitzen piesackte. Später wurde sogar ein brennender Zweihand-Hammer ausgepackt. Ansonsten scheint Blizzard auf Altbewährtes zu setzen. Dicke Rüstungen und schwere Waffen sind mehr oder weniger Markenzeichen des Barbaren. Im kurzen Intermezzo gab das etwas älter als im Vorgänger erscheinende Muskelpaket sechs seiner Skills zum Besten. Der "Cleave" ist ein heftiger Rundumschlag, der drei Gegner mit einem Schwung attackiert. Der "Ground Stomp" ist Mittel zum Zweck. Der Babar stampft kräftig auf den Boden und betäubt somit Widersacher, kann sich danach in aller Ruhe nähern und zuschlagen.
Der "Leap" ähnelt der Sprungattacke aus dem Vorgänger, zermalmt nun aber mehrere Gegner gleichzeitig beim Aufkommen. Neu in der Riege der Barbarenkünste ist der "Seismic Slam", der eine Druckwelle im Boden auslöst und so Monster töten, umschmeißen und sogar Wände zum Einsturz bringen kann. Einen eigenen Applaus bekam der "Whirlwind", der nicht nur bereits allen bekannt war, sondern auch prächtig aussah. Nicht auf der offiziellen Seite angegeben, aber in der Demo gezeigt, wurde eine Attacke, bei der der Barbar in Windeseile mehrere Meter zurücklegt und durch die Gegner hindurchstößt.
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Knigg3
31.03.2010, 21:02 Uhr
Morin
04.07.2008, 08:19 Uhr
2D geschnetzel wird in der heutigen Zeit ein kurzweiliges Vergnügen. Langzeit Motivation wie Teil 2, wird Teil 3 bestimmt nicht werden.