Diablo 3 - Special
Blizzard geht den direkten Weg - Das Echtgeldauktionshaus
Viel schief gehen konnte da doch eigentlich gar nicht mehr, oder? Bereits seit seiner Ankündigung vor ein paar Jahren gilt Diablo 3 quasi ununterbrochen als sicherer Kandidat für den Titel Blockbuster des Jahres – wann auch immer es denn nun auch erscheinen möge – und der Hype um jeden veröffentlichten Informationsfetzen war jahrelang ungebrochen. So wunderte es dann auch kaum, dass die letzten Meldungen aus dem Hause Blizzard ebenfalls wieder für massig Aufsehen und Emotionen sorgten. Eines war dieses Mal allerdings anders: Statt Jubelschreie und Fan-Gekreische rief die Neuigkeit der Etablierung eines Echtgeld-Auktionshauses in Diablo 3 Empörung und kontroverse Diskussionen hervor.
Doch warum eigentlich? Aus betriebswirtschaftlicher Sicht macht die Entscheidung schließlich durchaus Sinn, haben doch jahrelang eBay und andere – mal mehr mal weniger legale – Online-Auktionsplattformen fette Gewinne eingesackt. Und zwar durch Gebühren für den Verkauf von virtuellen Gegenständen, die eigentlich das geistige Eigentum Blizzards sind. Kein Wunder also, dass die Diablo-Entwickler nun versuchen, diesen Markt selbst zu monetarisieren, und jenem Item-Handel zu profitieren, den sie jahrelang zu unterbinden versuchten, die Problematik aber nie in den Griff bekamen. Darüber hinaus dürfte diese Entscheidung den für Spieler den angenehmen Nebeneffekt haben, den zwar etablierten, aber nicht selten äußerst halbseidenen Goldfarming-Agenturen das Wasser abzugraben, wodurch der eine oder andere Leichtgläubige davor bewahrt werden dürfte, zum Opfer dreister Abzocke zu werden.
Wo die Spieler sich also über eine – hoffentlich – sichere Tauschumgebung freuen dürfen, klatscht man sich auch bei Blizzard und seinen Aktionären feixend in die Hände: Durch Verkaufsprovisionen und Einstellgebühren ist für einen dauerhaften Cash-Flow gesorgt, wie man ihn sonst nur durch ein Abonnement-Modell hätte generieren können – und das hätte mit Sicherheit zu einem noch viel größeren Aufschrei in der Community geführt.
Alles in Butter also, oder was meinst Du, Micha?
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Knigg3
14.08.2011, 10:14 Uhr
Und nutzen muss man's ja eben nicht. Echtgeldauktionen kosten dann, abgesehen von den paar freien, die man geschenkt bekommt, auch Geld. Das heißt, dass die meisten Auktionen ja ohnehin nur in Ingame-Währung laufen werden.
nizzie
13.08.2011, 23:43 Uhr
sehr gut, du weißt halt bescheit
naturedancer
13.08.2011, 23:39 Uhr
ja mein ich ja. schon klar das in nem mmorpg a la darkfall pvp wesentlich existenzieller ist
Rosu
13.08.2011, 23:36 Uhr
nizzie
13.08.2011, 23:35 Uhr
nur in einem themepark mit instanzierten battlegrounds und keinen konsequenzen. spiel mal richtige pvp mmorpgs da ziehts dir die socken aus dawid.
naturedancer
13.08.2011, 23:23 Uhr
pvp ist in eimem mmorpg wesentlich mehr wayne als in einem hack 'n' slay
Dritoku
13.08.2011, 23:19 Uhr