Deus Ex: Human Revolution - Preview
Es ist kompliziert
Diese eine Nacht haben wir in der vorangegangen Vorschau bereits beschrieben, als der dicke Halbroboter alles kurz und klein geschlagen hat, Adam niedergeschossen und Megan möglicherweise entführt oder was auch immer mit ihr angestellt wurde. Sechs Monate später erst war Adam wieder einsatzbereit, obwohl seine Psyche wohl niemals wieder narbenfrei funktionieren würde.
Seine erste Mission nach der langen Rehabilitation spielte sich in einem riesigen Gebäudekomplex mit Geiselnehmern und Verschwörungen ab – auch darüber konntet ihr euch schon in der vorherigen Vorschau von Deus Ex 3 informieren. Nun hatten wir aber die Möglichkeit, noch tiefer in die Geschichte reinzufühlen, noch stärker mit Adam zu verwachsen und noch mehr von dieser besonderen Stimmung aufzulesen.
An dieser Stelle werdet ihr nichts über den geschichtlichen Verlauf als solchen lesen, sondern nur seichte Hinweise darauf bekommen, um nicht zu viel beziehungsweise gar nichts von den zahlreichen Überraschungen im Spiel mitzubekommen. Die Grundlage lässt sich recht einfach referieren, indem man Sarif Industries und Augmentionsfeinde zu bitteren Feinden erklärt. Es schalten sich aber immer mehr, immer ungewöhnlichere Organisationen dazwischen, bringen das Konstrukt Gut und Böse durcheinander und verwirren mit neuen Fakten.
Verschleierungen der Polizei greifen mit Gangmachenschaften ineinander, während das normale Volk noch gar nicht richtig zu wissen scheint, was um sie herum passiert. Man selbst ja nicht einmal. Bis auf weiteres sind es Befehle, die ausgeführt werden. Nur sind da auch die Nebenaufgaben, die noch weitere Dinge zu Tage bringen: Zeitungsabschnitte, digitale Speichermedien und Emails, deren Randinformationen von großer Bedeutung sein können. Und wenn es auch nur Codeschnipsel für die nächste Tür sind. Oder die Sicherheitskamera, Selbstschussanlage, Lasersperre oder vielleicht das nächste Emailpostfach.
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Kull
14.05.2011, 13:16 Uhr
Naja, es ist ja auch Deus Ex Teil 3, da sind die entsprechenden Erwartungen berechtigt und müssen gradezu erfüllt werden. Stimmt auch, dass wegen der RPG-Elemente die Serie nicht für jeden Shooterfan was ist, aber die sollten sich dann auch eben nicht an diesem Spiel aufhalten. Die Grafik find ich dabei alles andere als einen Knackpunkt.
Bei dem Preview hier:
http://www.rockpapershotgun.com/2011/05/11/ten-things-y
ou%E2%80%99ll-think-playing-deus-ex-3/#more-59083
gefällt mir gar nicht, dass alles auf extrem schlauchartige Levels hindeutet und der Tester insgesamt kaum eine smarte Weiterentwicklung zu vor 10 Jahren findet. Klingt aber nicht unbedingt nach "Game-Breaking" für mich.
Also insgesamt alter Wein in neuen Schläuchen - was aber Fans der Deus Ex-Reihe kaum stören dürfte. Zu Recht, wie ich finde.
Quietschgurke
14.05.2011, 12:10 Uhr
Der Haken ist, dass jeder Previewspieler mit einer gewissen Affinität ans Spiel geht und das bekommt, was er sich vorgestellt hat. Wenn man jetzt aber bedingt durch seinen Geschmack, eher actionorientiert ist und auf Story verzichten kann, wird Deus Ex eben nichts für einen sein. Die Grafik wird manchem Auge nicht unbedingt schmeicheln und das Zielsystem für Shooterfans ungenügend sein.
Kull
14.05.2011, 02:16 Uhr
Na dann erleuchte uns mal und erzähl, wie schlecht das Spiel war als Du es testen durftest...
Davon ab klingen die meisten Previews tatsächlich zu gut um wahr zu sein, also wo ist der Haken? Mal abgesehen von der heutzutage schon fast anzunehmenden Unverschämtheit, ein Spiel in 7 Stunden durch zu haben.
nizzie
11.05.2011, 22:00 Uhr
ich bin doch nicht blöd...
ihr werdet schon sehen was ihr davon habt
Alurian
11.05.2011, 21:48 Uhr