Der Pate 2 - Test
Im Namen der Familie
Happy New Year in Kuba. Die Familien treffen sich auf der schönen Urlaubsinsel ca. 140 km von den USA entfernt. Im Jahre 1959 ist noch alles in Butter: eine gemäßigte Regierung, die einen Kampf gegen unbändige Rebellen führt. Die Dons weilen auf der Insel, nicht nur um auf das neue Jahr anzustoßen, sondern auch ihren finanziellen Erfolg zu feiern. Die Hotels brummen und im gemütlichen Kreis werden die dicksten Kuchenstücke aufgeteilt, damit endlich Frieden herrscht. Zehn, Neun, Acht... nur noch sieben Sekunden bis zum neuen Jahr. Als der Präsident eine Rede an die Nation hält und sagt, dass er fliehen müsse, weil die Rebellen gewonnen haben, vernehmen die Gäste Maschinengewehrsalven und eine Vielzahl Explosionen noch bevor sie richtig realisieren, was hier gespielt wird. Der Unabhängigkeitskampf hat den Dons mächtig in die Suppe gespuckt, viva Fidel Castro.Euer Alterego Dominic wird bereits zu Beginn in seiner voller Gänze gefordert. Als Bodyguard des Dons schießt ihr euch Seite an Seite den Weg zum Flughafen frei. Zusammen mit zwei anderen Familienmitgliedern kämpft ihr vorerst gegen Soldaten, die nicht mehr zwischen Freund und Feind unterscheiden können. Zusätzlich machen euch die völlig panischen Passanten das Leben schwer, da sie mit freudigem Eifer gerne die Schusslinien kreuzen und das vorankommen somit erschweren. Aber der Krieg in Kuba ist nur das Aufwärmszenario zu dem was euch noch bevorsteht. Auf dem Flughafengelände wird eines der Oberhäupter der Familie durch einen Scharfschützen niedergestreckt. Mit einem Schuss hat man sich zwar des Widersachers entledigt und das Flugzeug erreicht, aber Trauer über den Verlust herrscht dennoch vor. Aber diese hält bei Dominic nur einige Sekunden, denn die Hierarchie ist flach und es wird Zeit eine eigene Familie zu gründen. Und nach Meinung des Dons ist sein - nun ehemaliger - Bodyguard am besten dazu geeignet.
Zurück in New York gerät der Haussegen der ehemals heilen Mafiawelt langsam aus den Fugen. Jeder versucht seine Schäfchen ins trockene zu bringen und ist nach den Verlusten in Kuba darauf bedacht seine Geschäfte auf gewohnten Grund zu erweitern. Es wird Zeit zu zeigen, wer hier der Hahn im Korb ist.Schutzgelderpressung, Raub, Mord, der Verkauf vom illegalen Betäubungsmitteln, Prostitution und Waffenhehlerei sind nur ein kleiner Teil der möglichen, geschäftlichen Aktivitäten.
Zu Beginn gilt es eine Vormachtstellung in New York zu erreichen. Dazu muss die Konkurrenz aus dem Weg geräumt werden. In der Don-Ansicht habt ihr neben einer praktischen Karte der Metropole samt aller Geschäfte und deren Inhabern auch Zugriff auf euren eigene Bande, sowie der allgemeinen Finanzen und einiger weiterer Statistiken. Auf der Übersichtskarte könnt ihr Wegpunkte setzen und danach in die Third Person-Perspektive schalten, um den Ort eures Begehrens aufzusuchen. Damit ihr den ganzen Weg nicht laufen müsst, schnappt ihr euch einfach ein parkendes Vehikel und fahrt in typischer Grand-Theft-Auto-Manier los. Die Stadt ist nicht sonderlich groß und das Verkehrsaufkommen sehr niedrig. So erreicht ihr euer Ziel in der Regel innerhalb weniger Sekunden. Handelt es sich bei der Landung um ein Geschäft einer anderen Verbrechersippe, könnt ihr nun mit roher Waffengewalt den Laden übernehmen oder an einer Gasleitung einen Sprengsatz anbringen und das Geschäft vorerst außer Betrieb setzen. Entscheidet ihr euch für die Waffengewalt, dürft ihr aus einem bunten Sortiment von verschiedenen Tötungswerkzeugen wählen. Möchtet ihr leise Vorgehen? Dann schnappt euch die typische Garotte oder die Pistole mit Schalldämpfer. Steht ihr auf ordentliche Action, macht die Tommygun, Magnum oder der Molotovcocktail einen schweren Eindruck bei euren Gegnern. Habt ihr alle Wachen beseitigt, steht ihr am Ende vor dem Inhaber des Etablissement und müsst seine Schwäche herausfinden (mit Waffen bedrohen, Birne einschlagen oder ein wenig drangsalieren) und schon klingelt es in eurer Kasse. Nun heißt es an eurer Stelle: Wachen einteilen und aufpassen – die Konkurrenz schläft nie!
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