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Plattformen:
PC, PS3, XBox 360
Release:
PC: 1. Quartal 2011
Playstation 3: 1. Quartal 2011
XBox 360: 1. Quartal 2011
Status:
keine Angabe
Publisher:
Just A Game GmbH
Entwickler:
Biart Studio
Genre:
Shooter
USK:
keine Angabe
Offizielle Seite:
keine Angabe
Fanseite:
keine Angabe

DISKUSSIONEN zum SPIEL

Preview
Ein Schuss ins Schwarze? 2
Neuste: 28.08.2010 14:16
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Jörn Leue | 10.05.2011, 14:37 Uhr

Deep Black - Preview
Deep Black-Vorschau: Auf Tauchstation

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Im Shooter-Genre ist der Spielmarkt völlig überflutet, viele Titel reihen sich aneinander wie Sandkörner am Meeresstrand. Da freut man sich, wenn es kleine Abweichungen zu herkömmlichen, überstrapazierten und ausgelutschten Szenarien gibt. Das russische Biart Studio verlässt nun den Sand und hüpft ein kleines Stückchen weiter ins kühle Nass. Hier wird nicht nur fröhlich geplantscht, sondern auch ordentlich Wellen geschlagen.
Deep Black ist ein Bad ohne Schaumzusatz, Wohlfühlen oder Quietscheentchen, denn was euch geboten wird, ist knallharte Kost. Damit meine ich nicht etwa, dass die Entwickler auf übertriebene Gewaltdarstellung setzen. Nein, euch erwartet ein auch auf dem einfachsten Schwierigkeitsgrad wirklich anspruchsvoller Third-Person-Shooter. Wer hier nicht auf seine Deckung achtet oder einen Moment zu lang zögert, darf vom letzten Checkpoint beginnen. Und an einigen Stellen kann sich das Trial&Error-Prozedere ziemlich oft wiederholen.

Die Gegner sind augenscheinlich als kleine Kinder in den Kessel mit dem Zielwasser gefallen. Kaum ein Schuss, mal abgesehen von den wild um sich ballernden Bossen, verfehlt sein Ziel - es sei denn, ihr kauert euch hinter eine Mauer. Im Gegensatz zu ihrem scharfen Auge besitzen die Feinde aber leider auch ein stumpfes Hirn, denn nicht selten laufen die Rambos einfach vor eure Flinte oder vergessen glatt, sich in Deckung zu begeben. Biart Studio wäre gut beraten, dieses Problem noch einmal anzugehen, denn Nachholbedarf gibt es in diesem Punkt auf jeden Fall. Derzeit kaschiert der knackige Schwierigkeitsgrad jedoch den Makel, so dass schnelle und platzierte Treffer der einzige Weg sind, um nicht selbst im Kugelhagel unterzugehen.

Unter Wasser könnt ihr euch mittels Düsen flink in alle Richtungen bewegen.

Allerdings bekommt man es nicht nur mit anderen Menschen zu tun, sondern muss sich auch immer wieder mit Robotern und Drohnen auseinandersetzen. An Land könnt ihr den Blechkameraden mit Granaten zusetzen, unter Wasser werden die explodierenden Wurfgeschosse allerdings von einer Harpune abgelöst. Das ist allerdings kein normales Gerät, mit dem ihr einen kleinen Fisch aufspießen könnt. Nein, es handelt sich um eine Hightech-Waffe, mit deren Hilfe sich Konsolen auf der anderen Seite einer Tür oder sogar feindliche Drohnen umprogrammieren lassen. Allerdings könnt ihr sie auch „traditioneller“ benutzen und einfach nur einen Gegner ins Wasser ziehen, um ihm im Nahkampf eine einzuschenken.

Wer an Land keine Deckung sucht, wird schnell das Zeitliche segnen. Deep Black besitzt einen knackigen Schwierigkeitsgrad.

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