Jörn Leue | 26.04.2010, 17:35 Uhr
Dead to Rights: Retribution
Der Mensch ist des Menschen Wolf
Fazit zum Test von Dead to Rights: Retribution
Maulkorb für DeutschlandWer sein Medizinstudium abgebrochen hat, weil er kein Blut sehen kann, wird wohl auch keinen Spaß an Dead to Rights: Retribution haben. Wo andere Spiele bei unnötiger Gewalt wegblenden, scheint die Softwareschmiede Volatile Games nochmal extra mit dem Zeigefinger hinzudeuten und fügt eine Slow-Motion-Zwischensequenz ein. Allerdings ist Gewalt in diesem Titel nicht alles und das Gameplay selbst lädt gerade zu Beginn auf einen Streifzug mit Verbrecherjagd durch Grant City ein. Doch leider verliert das Spiel durch sich stets wiederholende Special-Moves und einseitiges Missionsdesign schnell an Fahrt. Da schafft es auch der vierbeinige Begleiter Shadow nicht, genug Abwechslung in die Terroristenjagd zu bringen. Der Third-Person-Shooter mit den schwungvollen Prügeleinlagen ist ein netter Zeitvertreib für kurze Abende und zwischendurch - macht dann auch richtig Spaß. Wer allerdings gerne ein Spiel in kurzer Zeit bewältigt, ist hier falsch beraten.
Pro
- gute KI der Gegner
- viele Waffen
- nettes Storytelling…
- vernünftiges Deckungssystem
- vierbeiniger Begleiter, der sich gut einsetzen lässt
Kontra
- Missionen ähneln sich zu stark
- sich zu schnell wiederholende Finishing-Moves
- …, das die flache Geschichte nicht spannender macht
- Klongegner





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