Dead to Rights: Retribution - Test
Der Mensch ist des Menschen Wolf
Wie es der Name des Hundes schon vermuten lässt, kann dieser nicht nur offensiv vorgehen, sondern die Düsternis zu seinem Vorteil nutzen, die das Spiel durchgängig begleitet. Ihr könnt mit dem Hund durch die Level schleichen und euch lautlos den Gegnern nähern, um diese dann mit einem gezielten Biss zu erlegen. Patrollierende Wachen lassen sich von ihrem eigentlichen Weg mit einem Bellen näher in eure Richtung locken, aber euer grollendes „Wuff“ erregt natürlich auch entsprechende Aufmerksamkeit. Damit die anderen Gegner keine Hinweise auf euer Eindringen erhalten, könnt ihr Leichen in dunklen Ecken entsorgen. Die Missionen mit Shadow erinnern ein wenig an die ersten Splinter Cell-Teile, aber leider besteht das Missionsziel fast immer darin, einen Schlüssel zu finden, um diesen Jack zu bringen.
Denn man spielt nicht nur den Vierbeiner in dieser Mischung aus Action-Schleicher und Third-Person-Shooter, sondern ihr seid gut 80 Prozent des Spiels als Jack Slate unterwegs. Der Polizist aus Grant City steht noch für Recht und Ordnung und kämpft gegen Korruption in den eigenen Reihen an. Jeder hat seine eigene Methode, und wenn man Jack in das „Good Cop – Bad Cop“-Schema schmeißen müsste, wäre er ganz klar auf der bösen Seite. Auch wenn der kantige Gesetzeshüter für das Gute einsteht, ist seine Vorgehensweise nicht minder blutig als die seines vierbeinigen Begleiters. Wer ihm in die Quere kommt, hat nichts zu lachen.





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