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Plattformen:
PS3, XBox 360
Release:
Playstation 3: 16. April 2010
XBox 360: 16. April 2010
Status:
Released
Publisher:
Namco
Entwickler:
Volatile Games
Genre:
Action-Adventure
USK:
keine Angabe
Offizielle Seite:
deadtorights.com
Fanseite:
keine Angabe

DISKUSSIONEN zum SPIEL

Preview
They like the Doggystyle 7
Neuste: 16.03.2010 18:59
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Jörn Leue | 26.04.2010, 17:35 Uhr

Dead to Rights: Retribution - Test
Der Mensch ist des Menschen Wolf

1 Wertung

Der beste Freund des Menschen ist für viele der Hund. So werden immer wieder Vierbeiner in Cartoons oder Fernsehserien ins Rampenlicht gerückt, um so manches Mal durch ihren Einsatz den Ausgang eines Abenteuers zu retten. Ob Struppi, Rin Tin Tin, Lassie oder Idefix; über alle könnte man eigene Geschichten schreiben. In Dead to Rights: Retribution versucht nun ein weiterer Kläffer aus dem Schatten zu treten.
Und wenn ihr Shadow bei seinen Angriffen die Zähne fletschen seht, versteht ihr schnell, wieso die Maulkorbpflicht ihre guten Seiten hat. Denn unser Husky geht nicht gerade zimperlich mit seinen Gegenspielern um und reißt ihnen in Raubtiermanier schon gerne mal die Kehle aus dem Hals oder rammt dem Widersacher mit Anlauf die spitzen Zähne in die Familienjuwelen. Das Gemetzel wird mit viel Blut in Szene gesetzt und schien mir schon bei der Preview-Version danach zu schreien, in Deutschland keine Freigabe zu bekommen. So ist es nun auch eingetreten und wer auf den Titel aus den Volatile Studios zurückgreifen will, muss sich mit dem Import zufrieden geben.

Wie es der Name des Hundes schon vermuten lässt, kann dieser nicht nur offensiv vorgehen, sondern die Düsternis zu seinem Vorteil nutzen, die das Spiel durchgängig begleitet. Ihr könnt mit dem Hund durch die Level schleichen und euch lautlos den Gegnern nähern, um diese dann mit einem gezielten Biss zu erlegen. Patrollierende Wachen lassen sich von ihrem eigentlichen Weg mit einem Bellen näher in eure Richtung locken, aber euer grollendes „Wuff“ erregt natürlich auch entsprechende Aufmerksamkeit. Damit die anderen Gegner keine Hinweise auf euer Eindringen erhalten, könnt ihr Leichen in dunklen Ecken entsorgen. Die Missionen mit Shadow erinnern ein wenig an die ersten Splinter Cell-Teile, aber leider besteht das Missionsziel fast immer darin, einen Schlüssel zu finden, um diesen Jack zu bringen.

Ein unschlagbares Tag-Team: Jack Slate und sein vierbeiniger Begleiter Shadow.

Denn man spielt nicht nur den Vierbeiner in dieser Mischung aus Action-Schleicher und Third-Person-Shooter, sondern ihr seid gut 80 Prozent des Spiels als Jack Slate unterwegs. Der Polizist aus Grant City steht noch für Recht und Ordnung und kämpft gegen Korruption in den eigenen Reihen an. Jeder hat seine eigene Methode, und wenn man Jack in das „Good Cop – Bad Cop“-Schema schmeißen müsste, wäre er ganz klar auf der bösen Seite. Auch wenn der kantige Gesetzeshüter für das Gute einsteht, ist seine Vorgehensweise nicht minder blutig als die seines vierbeinigen Begleiters. Wer ihm in die Quere kommt, hat nichts zu lachen.

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