Dead Space 3 - Dead Space 3 im Test

Dead Space 3 im Test

Selbst bei den optimistischsten Dead Space Fans dürften die ersten Infos und Trailer zum dritten Teil einige Sorgenfalten auf die Stirn getrieben haben: Eisplanet statt Raumschiffwrack, Koop-Action statt Survival-Horror? Ist das noch unser geliebtes Franchise? Unser Testbericht kann leider nicht die erhoffte Entwarnung geben. Teilweise kommt es sogar schlimmer als erwartet.

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Held Isaac Clarke hat auch schon bessere Zeiten gesehen. Zu Beginn des Spiels hängt der Ingenieur/Rambo-Hybrid in seiner Wohnung auf der Erde ab. Sichtlich gezeichnet von den Ereignissen der beiden Vorgänger macht er die typische Max Payne Nummer und versinkt in Melancholie und Alkohol. Es dauert allerdings nicht lange, bis auch auf der guten alten Erde das Chaos ausbricht und dank einer verrückten Sekte (nein, nicht Scientology) auch hier überall Marker aus der Erde sprießen. Da trifft es sich gut, dass Isaac von ein paar Soldaten zu einer Missionen auf einen fernen Eisplaneten verschleppt wird auf der a) eine Waffe versteckt sein soll, die alle Marker zerstören kann und b) seine Freundin Ellie Langford aus Teil zwei einen Notruf abgesetzt hat und auf Unterstützung durch unseren Markerexperten hofft. Ja, Isaac und die Frauen. Im Gegensatz zu seiner toten Ehefrau zeigt sich Ellie zwar immer noch lebendig, macht aber mittlerweile mit Captain Robert Norton herum. Ja, dass ist zufällig genau der Captain, der uns erst zu dieser Mission überredet hat und natürlich bei der Expedition mit an Bord ist. Tja, im Weltraum geht es eben auch nur wie in GZSZ zu.

Natürlich hat Isaac wenig Zeit, sich um Dreiecksbeziehungen oder ähnliche Romanzen zu kümmern. Denn Dead Space 3 schaltet recht schnell in den Actionmodus. Auf der Erde ballern wir uns durch Reihen von gut bewaffneten Unitologen, die unbedingt alle Menschen in Nekromorphs verwandeln wollen, eine Art der Unsterblichkeit, die wir als Spieler nur ungern teilen möchten. Kurze Zeit später ballern wir uns dann schon durch verlassene Raumschiffswrack im Orbit des Planeten Tau Volantis. Und siehe da, in den ersten drei Spielstunden fühlt sich das Spiel beinahe vertraut an. Man ist alleine in schrottreifen Raumschiffen unterwegs, löst kleinere Rätsel und dezimiert die Nekro-Population. Das ganze in gewohnt toller Optik mit spektakulären Weltraumsequenzen und tollem Soundtrack. War das vielleicht nur alles nur heiße Luft im Vorfeld? Alles nicht so wild? Macht doch wieder Spaß, das ganze. Und das Beste: Der Spieler fühlt sich kurzzeitig sogar wie in einem reinen Single-Player Spiel. Also alles shiny in der Dead Space 3 Welt?




Leider nicht. Und wir müssen gar nicht erst den Fuß auf den Eisplaneten setzen um zu merken, dass hier einiges im Argen liegt. Fangen wir einmal bei den geliebten Waffen an: Im Grunde war das Waffenarsenal der beiden Vorgänger doch perfekt. Die verschiedenen Waffensysteme konnte auf einer Werkbank durch den Einsatz von Energieknoten aufgerüstet werden. Das System war easy und führte dazu, dass die meisten Spieler aus dem Plasmacutter einfach die ultimative Nekromorph-Tötungsmaschine gebaut haben. Unverständlicherweise hat Visceral dieses System nun weiter ausgebaut und kompliziert. Alle Waffen können in einzelnen Bestandteilen wie Schaft, Griff, Sekundärfeuer konfiguriert und aufgerüstet werden. So kann der Plasmacutter z.B. als Zweitfunktion eine Druckwelle oder noch praktischer, Granaten, verschießen. Oder mit einer Schrotflinte oder einem Flammenwerfer aufgerüstet werden. Doch auch wenn Astronautin Ripley in „Aliens“ solche Kombiknarren noch bequem mit Isolierband selbst bastelt, in Dead Space 3 brauchen wir dafür jede Menge Einzelteile. Die finden wir verstreut in den Leveln oder lassen sie von einer kleinen Sammlerdrohne finden. Das Problem: Wer kein Bock auf langes Suchen hat, kann sich die Teile auch direkt gegen echtes Geld einkaufen. Laut EA sind es die heutigen iPhone-Spieler ja ohnehin gewohnt, für Items im Spiel Geld auszugeben, so dass man ihnen diesen Service auch gerne in Vollpreis-Spielen bieten möchte. Sehr nobel. Ja, das war Sarkasmus.

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KillYaCee

15.02.2013, 02:05 Uhr

Saw wurde eben nach teil xyz auch irgendwann doch sehr lahm...irgendwann schockt es einen halt einfach nicht mehr..das nennt man "sich gewöhnen" und dass kann mensch ja angeblich an alles...

eventuell Spoiler für einige ;-) :

Ich fand und finde das Spiel super...am Ende ein wenig sehr kurz geraten und der letzte Boss ist eher..lachhaft vom Anspruch her..aber es macht mächtig Bock im coop und die neuen Ansätze finde ich nicht verkehrt...bei den Anzügen hätte man sich gerne auch noch etwas mehr ausdenken dürfen.
Irgendwie hofft man ja trotzdem Isaac noch wieder zu sehen +g+

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mbroketv

13.02.2013, 12:36 Uhr

Das Game macht Co-op echt richtig Bock!
Grafik top, Atmosphäre top einfach ein schönes Spiel mit Licht und Schatten und dem ein oder anderem Schockmoment. Wenn sich jemand für Co-op Gameplay etc. interessiert könnt Ihr gerne mal vorbeischauen ;)

http://goo.gl/h5zk5

ACHTUNG SPOILER!

Gruß MBroke

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Argi

08.02.2013, 21:17 Uhr

nein du merkst doch an vielen ecken GoL1ath das sie die grusel/horror aspekte so gut wie raus genommen haben aus teil 3.
Und das man sachen aus teil oder teils teil 2 kennt ist ja ok aber es gibt doch auch möglichkeiten neue dingen reinzu tun die dann auch schaurige momente sind.

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Gol1ath

08.02.2013, 21:07 Uhr

einfach schonmal dran gedacht das wenn man ds1 und 2 durchgespielt hat einem nichts mehr so schnell gruselt? ich meine das spiel ist einfach nicht mehr neu die gegner bekannt und auch die möglichen schockelemente sind bekannt ich persönlich finde dead space 3 immernoch sau geil. aber naja fünüfünü gibts ja überall :)

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Hiruath

08.02.2013, 13:40 Uhr

Sehr schade drum :(!

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