Dead Space 2 - Test
Lieber Arm dran, als Bein ab
Die blutverschmierten Gänge und die Überreste der ehemaligen Bewohner sprechen jedenfalls für sich, und was hier so gewütet hat, kriegt man ebenfalls schnell mit: Direkt zum Start des Abenteuers steht zunächst eine hektische Flucht vor den Eindringlingen an, mit denen ihr euch nicht in einen Kampf verwickeln lassen solltet, denn zu schnell geht dabei der eigene Kopf flöten. Und daran muss man sich erst gewöhnen, denn der knackige Schwierigkeitsgrad lässt einen öfter Körperteile verlieren, was einen Neustart vom letzten Checkpoint nach sich zieht. Diese sind aber meist fair gesetzt und lassen den Wiederbelebten nicht erneut durch endlose Gänge schlürfen.
Kurz nach der Flucht erhält Isaac, unser Alter Ego, seine erste Kampffähigkeit, die ich immer wieder gerne mit der Macht aus Star Wars vergleiche. Damit lassen sich Gegenstände wie von Geisterhand heranziehen und auf Gegner schleudern, wobei größere, kantige Objekte den Feind zurückschmettern und wenig Schaden anrichten, während spitze Geschosse wie z.B. Besen und Metallrohre sich durch das Fleisch bohren und den Angreifer schon mal durch die Wucht des Einschlags an die Wand pinnen. Bewaffnet mit allerlei verschiedenen Objekten folgen wir also gegen unseren Instinkt weiter dem Schein der Taschenlampe ins tiefe Dunkel der Raumstation, um weitere Überlebende des Angriffs aufzuspüren.
Mit jedem Fuß, den man vor den anderen setzt, wird die Angst größer, gleich wieder einem Necromorph gegenüberzustehen, und der rasende Puls lässt das Gefühl aufkommen, dass gleich etwas passieren wird. Da zuckt man unwillkürlich bei jedem Geräusch zusammen, dreht sich öfter um als nötig, durchsucht jeden Winkel eines Raumes mit der Taschenlampe und spürt den Schock bis in die Zehenspitzen, wenn Entwickler Visceral eines der verdammt gut inszenierten Script-Events vom Stapel lässt. Dead Space 2 ist definitiv nichts für schwache Nerven.
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Keldorn2k
27.01.2011, 10:00 Uhr
Rumpelstiehl
25.01.2011, 16:35 Uhr
Es ist total ätzend im Multiplayer, dass man nicht springen kann. Und nur weil man im ersten Teil nicht hüpfen konnte, heisst es ja noch nicht, dass es deshalb ok ist. Wenn du mal den Multiplayer gespielt hast, wirst du wissen, wieso ich das so sehe.
Und das mit der Brutalität muss jeder für sich entscheiden, ich bin halt der Meinung, dass es ein paar übertriebene Stellen gibt.
Khero
25.01.2011, 16:24 Uhr
Jillhappy
25.01.2011, 13:01 Uhr
Gwildor
25.01.2011, 12:27 Uhr
Seid wohl keine Splatterfans :P