DayZ
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DayZ-Schöpfer Dean 'Rocket' Hall hat sich im Szene-Forum reddit.com zur Konkurrenz-Situation mit The War Z geäußert, und ist mit dem Wettbewerber dabei recht hart ins Gericht gegangen.
Dass Dean 'Rocket' Hall nicht allzu gut auf die Macher der vermeintlichen DayZ-Klones The War Z zu sprechen ist, dürfte nicht zuletzt seit dem verpatzten Steam-Release des Zombie-Survival-Online-Shooters von Spielentwickler Hammerpoint Interactive bekannt. Immerhin ließ Hall bereits Ende Dezember 2012 durchblicken, dass manch einer offenbar nicht zwischen beiden Spielen unterscheiden kann, und deshalb Hall mit dem Debakel in Verbindung brachte.
Im Szene-Forum reddit.com hat sich Hall nun noch einmal zu dieser Thematik geäußert, und dabei einmal mehr sein Missfallen über die unliebsame und von einem Fettnäpfchen ins nächste patschende Konkurrenz auszudrücken. Auf die entsprechende Frage eines Foren-Nutzers ließ Hall wissen, dass Wettbewerb durchaus gut sein könne - es jedoch lange nicht immer müsse. Der Skandal um The War Z und der Preis, den die Leute dafür bezahlt hätten, hätten ihn persönlich nachdenklich darüber werden lassen, ob er sein eigenes Projekt preislich nicht unterbewerte:
"Wenn ein Unternehmen ein Produkt veröffentlicht, das nicht so gut funktioniert, aber einen hohen Preis hat und damit auch noch erfolgreich ist - welches Beispiel werden sich denn andere Unternehmen daran nehmen? Die Leute müssen sich einfach wie rationale Kunden verhalten und nicht einfach alles direkt kaufen, was sie sehen - andernfalls werden sie am Ende nur noch Müll vorgesetzt bekommen. Der Moment, in dem die Spieler anfangen sich zu organisieren und die Entwickler belohnen, die die Erwartungen der Kunden erfüllen, ist gleichzeitig auch der Moment, an dem die Publisher dazu gezwungen werden, ihren Entwicklern mehr Wert beizumessen (und mehr zu bezahlen)."
Wenig später ruderte Hall allerdings ein wenig zurück und merkte an, dass er die Kunden nicht direkt dafür verantwortlich machen wolle, welche Entscheidungen sie träfen. Vielmehr richte sich seine Kritik an die Gaming-Medien, die zeitweise einige dubiose Versprechungen eines bestimmten Entwicklerteams geglaubt hätten, ohne diese nachhaltig zu überprüfen. Es habe sehr viele Medien gegeben, so Hall, die anfangs noch gesagt hätten, wie großartig sich das Spiel in der Pre-Alpha-Version spiele, nur um ein paar Monate später verlauten zu lassen, wie grässlich es nun sei.
Außerdem, so Hall weiter, habe er mit seinen Äußerungen nicht gemeint, dass The War Z keine Konkurrenz sei. Vielmehr habe er sagen wollen, dass Konkurrenz und Wettbewerb für den Kunden selbst nicht automatisch zu geringeren Preisen und besserer Qualität führe. Vielmehr könne es bedeuten, dass sich die Unternehmen dazu hinreißen ließen, ihren Wettbewerb auf etwas zu konzentrieren, das gar nicht wichtig sei. Als Beispiele nennt der DayZ-Schöpfer hier die Wahrnehmung des Produkts in der Öffentlichkeit und das Marketing.
Trotz der Vorwürfe an die Gaming-Presse und die Kunden, die sich von derartigem Marketing-Gebaren haben blenden lassen, geht Hall aber auch mit dem Entwicklerstudio Hammerpoint Interactive und dessen The War Z hart ins Gericht:
"Ich bin sauer auf WarZ. Ich bin verdammt sauer. Ich fühle mich persönlich verletzt, weil einfach jeder sehen kann, wie ähnlich sich die Wörter sind, und während der durchschnittliche Spieler den Unterschied vielleicht noch kennt, kennen ihn einige Individuen eben nicht. Es gibt Familienmitglieder und enge Freunde von mir, die sich der Unterschiede nicht bewusst waren, und die mich damit konfrontiert haben, wie unethisch mein Verhalten doch sei. Ich glaube nicht, dass irgendjemand verstehen kann, wie verzweifelt man sich dadurch fühlen kann, wenn man zuvor wirklich alles auf etwas verwettet hat und man sein gesamtes selbst und die komplette eigene Reputation aufs Spiel gesetzt hat. Es hat mein Leben also nicht wirklich sehr angenehm gemacht, und ich bin absolut nicht damit einverstanden, wie sich hier verhalten wurde und wie die Kunden behandelt wurden."
So weit gehen, The War Z als Scam zu bezeichnen, wolle er allerdings nicht, so Hall abschließend:
"Ich denke, dass das Wort 'Scam' ein sehr ausdrucksstarkes Wort ist, das in dieser Diskussion nicht wirklich eine Relevanz besitzt. Ganz ähnlich wie auch das Wort 'Terrorist' ein sehr ausdrucksstarkes Wort ist, dessen Bedeutung sehr stark auf dem jeweiligen Standpunkt beruht."
Aus der Kontroverse um The War Z hat sich Hall in den vergangenen Wochen übrigens weitestgehend herausgehalten. Über die Weihnachtsfeiertage und bis ins neue Jahr hinein zog sich der Game-Designer in den Kreis seiner Familie zurück, und versuchte den Skandal, der offensichtlich auch an ihm nagte, möglichst fern von sich zu halten. Aktuell werkelt Hall an der Standalone-Version von DayZ. Ein erster Testlauf soll in Kürze starten.
Quelle: reddit.com
In Community-Patch 1.7.7 für die Arma-2-Modifikation DayZ werden noch weitere Neuerungen und Fehlerbehebungen...
mithoss schrieb:
Hall hat anscheinend kein fell.
Hall schrieb:
"die leute kaufen einfach alles ohne wirklich hinzuschauen"
Argi schrieb:
Dean Hall hats auf den Punkt gebracht selbst bei den sachen wie "die leute kaufen einfach alles ohne wirklich hinzuschauen" das merkt man schon in ettlichen Spielen wenn dann Fraen kommen die selbst auf der verpackung beantwortet sind.
Einige Mitglieder des Entwicklerteams der DayZ-Standalone-Version haben sich zum "e... ![]()
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