Darksiders - Test
Die Apokalypse ist erst der Anfang
Dass so eine Apokalypse noch lange kein Ende sein muss, zeigt uns Darksiders in der Haut eines rachsüchtigen Apokalyptischen Reiters. Der wurde nämlich gewissermaßen an der Nase herum geführt und für die üblen Spielchen der noch übleren Dämonen direkt aus der Hölle missbraucht. Sogar die ach so heiligen Engelsgestalten des Himmels stecken tief mit unter der Decke dieses großangelegten Komplotts und keiner weiß genau, wo diese Eskalation tatsächlich hinführt.
Wir stehen also am Anfang eines Rachedramas, das beinahe stündlich das Gefühl vermittelt, dass jetzt endlich alles gut wird. Und doch sind zumeist noch einige Spielstunden zu absolvieren, bis der Knoten endlich platzt – 13 bis 16 Spielstunden sind es für den Hauptstrang und noch einmal ein paar weitere für wichtige Erledigungen darüber hinaus. Die Geschichte ist überraschend und abwechslungsreich – so wie es sein muss. Die Charaktere sind dagegen nicht immer ganz so brillant ausgefeilt. Die Nebenakteure erscheinen beinahe markanter als der Hauptdarsteller Krieg, der sich eher durch wenige, wenn auch bestimmte Worte auszeichnet. Leider sind seine Dialoge oftmals nicht unbedingt der Motor, der die Spannung am Laufen hält. Der wird eher durch die Spielkonstruktion in Bewegung gehalten.
Der Ablauf erinnert an vieles schon dagewesenes. Actionspiele wie Devil May Cry, Ninja Gaiden oder was auch immer auf reines Prügeln setzt. Aber auch an God of War, Soul Reaver oder sogar Zelda. Es vereint so viele Spiele in sich, dass es schon wieder etwas Eigenes ergibt – zumal der comichafte Stil auch relativ einzigartig auf diesem Gebiet rüberkommt. Die Welt ist frei zugänglich und lässt dem Entdeckertrieb weitestgehend seinen Spielraum. Der Rätselanteil ist phänomenal hoch, so dass jeder Raum buchstäblich zu sagen versucht „Du kommst hier net rein!“. Die Verstecke sind zahlreich und die Hürde mit dem Spielen aufzuhören ziemlich hoch.
Der Ablauf gestaltet sich nüchtern gelistet in Duellen gegen eine Übermacht verschiedener Gegner, Rätseleinlagen, die sowohl Geschick als auch Verstand benötigen und Bossgegnern, die nicht selten eine angenehme Verbesserung für den Protagonisten bereithalten. Lässt man diese Nüchternheit mal außer Acht, darf man sich über ein Spiel freuen, das sich alter Prinzipien bedienend, wirklich Spaß macht.
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Anubys
21.09.2010, 21:14 Uhr
auch viele andere games kommen vor hrhr.
Daghen
21.09.2010, 14:46 Uhr
Anubys
21.09.2010, 12:25 Uhr
Es spielt sich vielmehr wie ein Zelda nur Brutaler und mit sprechendem Protagonisten. die Story ist cool und schick erzählt, bietet einige coole Charaktäre, nur mein Contra wäre das vieles gute ansätze bietet aber vieles hätte besser Umgesetzt werden können, das merkt man aber erst wärend dem spiel^^
einer meiner Größten Kritikpunkte wäre das die Bosse viel zu leicht sind^^ hat man einmal den dreh raus (wie bei zelda) ist es sehr leicht (wie bei Zelda XD)
Die Tearing Probleme und teilweise frameeinbrüche wie ich von der 360 gehört hab hatte ich bei der ps3 version zum glück nicht^^
Hyphistos
21.09.2010, 11:44 Uhr
Darum ja auch gleichzeitig als Pro- und Kontrapunkt angeführt
celebroeye
21.09.2010, 09:41 Uhr
Es wird gemunkelt das es im Zweiten teil von Darksidern einen Co-op Modus geben soll. Krieg ist ja nur ein Reiter der Apokalypse, fehlen ja noch drei.
Was mich bisschen bei den Test überrascht ist der erste Pro Punkt: Comicstil...
Verwundert mich bisschen da bei den meisten Tests wird es hier als Kontrapunkt aufgeführt.
Zamzamah
21.09.2010, 06:59 Uhr
Fuck, wie lächerlich sieht das denn aus? oO
Nachdem ich erfahren habe, dass es Dungeons im Zelda-Stil bietet, bin ich ausgeflippt:
Need!
Irgendwie kommen zu viele geile Sachen in letzter Zeit.
Ausgerechnet jetzt, wo die Schule ernst wird -.-
Fars
11.01.2010, 22:23 Uhr
das wird mein erstes offline spiel seit jahren...
Quietschgurke
09.01.2010, 02:41 Uhr
Driman
09.01.2010, 02:16 Uhr
KennyM
08.01.2010, 23:42 Uhr