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Test zum Spiel: Dark Void Spiel-Test

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Plattformen:
PC, PS3, XBox 360
Release:
PC: 22. Januar 2010
Playstation 3: 22. Januar 2010
XBox 360: 22. Januar 2010
Status:
Released
Publisher:
Capcom
Entwickler:
Capcom
Genre:
Action-Adventure
USK:
Ab 16 Jahren
Offizielle Seite:
darkvoidgame.com
Fanseite:
keine Angabe

DISKUSSIONEN zum SPIEL

Test
Runter kommen sie alle 1
Neuste: 19.01.2010 12:07
News
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Michael 'Michos' Günther | 18.01.2010, 19:01 Uhr

Dark Void - Test
Runter kommen sie alle

1 3 Wertung

Dark Void ist ein Shooter mit Jetpack, Fakt. Mit Kämpfen aus der Vertikalen und Horizontalen, gut. Und einer Geschichte mit Außerirdischen im zweiten Weltkrieg, ahhh ja. Ganz schön abgehoben und vielleicht ein bisschen bizarr das Ganze – gleich drei Kuriositäten auf einmal. Aber vielleicht gelingt diese Verschmelzung luftakrobatischer Freiheit mit den Finessen linearer Shooter.
Der Einstieg könnte rasanter und nichtssagender kaum sein. Man fliegt mit einem Jetpack und ballert Ufos in die ewigen Jagdgründe. Wenn man trifft. Aber selbst wenn nicht, ändert das nichts daran, dass der Start übergangslos in ein Intro führt, das zeigt, wie die Hauptdarsteller Will und seine Gefährtin Ava eine Bruchlandung über dem Bermudadreieck erleiden. An dieser Stelle bereits Fragen zu stellen, würde keine Resultate bringen, also bleibt der Denkapparat bis auf einfache, motorische Prozesse vorerst ungenutzt und gibt den Befehl, mit Ava durch den Dschungel zu rennen – da meint sie nämlich ein Dorf entdeckt zu haben.

Unsere frischen Waldbewohner, die nach meinem Verständnis eher in einem nassen Grab liegen sollten, fleddern eine Leiche, die praktischerweise geradewegs vor ihre Füße gefallen ist und laufen in die Richtung, die die Navigations-Ava vorschlägt. Ja, die Geschichte beginnt äußerst minimalistisch. Aber sobald man die holprige Anfangsphase überstanden hat, lichtet sich der Schleier des Unverständnisses und man sieht klar, was die Spielgeschichte für uns bereithält. Nämlich kompletten Nonsens: Außerirdische wurden vor langer Zeit in die „Leere“ gesperrt und drohen, einen Ausweg zu finden, um die Menschheit zu versklaven. Die Gegenkraft, die das zu verhindern versucht, ist eine Widerstandsbewegung, die sich aus denen zusammensetzt, die auch irgendwie in die Leere gefallen sind. Und genau diesen Menschen schließen wir uns an.

Diese Krabbler wollen eure Leihheimat zu Schrott der Leere verwandeln. Sie daran zu hindern, ist gar nicht mal so leicht. Und nach einigen Aufeinandertreffen leider auch nicht mehr ganz so spannend.

Das sollte erst einmal alles zum Abschnitt des Erzählerischen sein. Zur Verteidigung der Entwickler sollte ich vielleicht erwähnen, dass dieses Spiel aus einer Tech-Demo entsprungen ist - einem Anschauungsobjekt, um die Mechanismen mit dem Jetpack, vor allem aber im vertikalen Kampf auszuprobieren. Weil sie das Ergebnis aber so unglaublich cool fanden, haben sie direkt ein ganzes Spiel daraus gemacht. Ich kann mir bildhaft vorstellen, wie sie die Entscheidung getroffen und eine Geschichte dazu zusammengewürfelt haben: „Wir haben eine tolle Steuerung. Was fehlt noch für ein Topspiel?“. „Nazis und Aliens. Und eine starke Frau – so wie in Uncharted.“ „Dann aber auch ein Deckungssystem“ – gebongt. Jetzt haben wir einen Beleg dafür, dass gute Dramaturgie eben nicht immer nach „Prinzip: Wurstgoulasch“ funktioniert.

1 3 Wertung




Runter kommen sie alle Kommentare (1)

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Gnoos

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Friendinvite

19.01.2010, 12:07 Uhr

"Was fehlt noch für ein Topspiel?. Nazis und Aliens."

SUPER! :D

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