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Plattformen:
PC, PS3, XBox 360
Release:
PC: 4. Quartal 2008
Playstation 3: 4. Quartal 2008
XBox 360: 4. Quartal 2008
Status:
Alpha
Publisher:
Codemasters
Entwickler:
keine Angabe
Genre:
Shooter
USK:
keine Angabe
Offizielle Seite:
keine Angabe
Fanseite:
keine Angabe
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Alexander Glup | 30.08.2008, 13:51 Uhr

Damnation - Special
Klettermaxe

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Ballern bis die Daumen brennen - ein reinrassiger 3rd-Person-Shooter erwartet uns bereits in diesem Jahr. Auf der GC gab es die ersten bewegten Bilder für die Öffentlichkeit zu sehen.
Nicht alles, was hüpft und klettert, hat große Hupen oder eine Pluderhose an - manche Leute tragen einfach nur einen Cowboyhut. So auch unser Held in Damnation: Als Mitglied der Peacemaker sorgt er für Ruhe und Ordnung in den Vereinigen Staaten von Amerika. Die alternative Storyline setzt voraus, dass die Industrialisierung und der Bürgerkrieg im Land der unbegrenzten Möglichkeiten einen etwas anderen Verlauf genommen haben. Düster und brutal sind die Straßen; statt großer Wolkenkratzer zieren Holz- und Steinhütten die Städte der Ostküste. Der Wilde Westen hat nie aufgehört zu existieren. Nur dass sich nun nicht mehr Cowboy und Indianer bekämpfen, sondern vielmehr Industrie und Konzerne die Macht übernommen haben.

Ursprünglich wollte unser Held im Zirkus auftreten aber er war einfach kein Showtalent!

Wie es sich für einen Shooter gehört, gibt es ordentlich eins auf die Mütze. Pistolen, automatische Waffen und diverse Flinten warten auf ihren Einsatz. Die Waffengattungen orientieren sich hierbei grob an den Schießprügeln aus dem Wilden Westen, aber auch allerlei moderne Waffen, etwa der Granatwerfer, haben ihren Weg ins alternative Amerika gefunden. Ballern ist nicht immer alles. Mitunter kann es auch praktisch sein, die Gegner von der Seite oder hinten anzugreifen. Ihr solltet die Umgebung immer in Blick haben, denn der augenscheinlich einfachste Weg kann auch die schwerste Alternative sein. Denkt nicht nur horizontal, sondern auch vertikal. Vorsprünge, Leitern, Rohre oder Unebenheiten an Häusern dienen dem Hauptcharakter als Möglichkeit, den Weg nach oben einzuschlagen. Die Entwickler betonen während der Präsentation jedoch mehrmals, dass mit Damnation kein weiteres Tomb Raider oder Uncharted auf den Markt kommt - keine Rätseleinlagen trüben den Actionspaß.

Aus allen Lebenslagen heraus, lässt sich der Revolver ziehen, praktisch um bösen Buben ein paar Kugeln zu verpassen!

Der Mehrspielermodus bietet die üblichen Modi wie Deathmatch oder Capture the Flag. Aber stopp, etwas ist schon anders und untypisch. Gerade die erwähnten akrobatischen Fähigkeiten bringen hier die Würze, die in manchen Multiplayerspielen schmerzlich vermisst wird. Insbesondere der King of the Hill-Modus bietet aufgrund der Vertikale vielfältige Möglichkeiten. Hat erst mal ein Spieler den obersten Punkt der Karte durch diverse Hüpfeinlagen erreicht, erhält er auf seinem Thron unterschiedliche Befähigungen, den anderen Kletterern ordentlich die Show zu vermiesen. Schalter und Knöpfe lösen hinterhältige Fallen aus, die manch unvorsichtigen Feind per Flammenstrahl rösten. Oder eine scheinbar feste Leiter löst sich und der nahende Charakter stürzt in die unendliche Tiefe.

Damit schmierige Camper keine Chance haben, erhält jeder Spieler die Fähigkeit, kurzfristig alle Feinde auf der Karte anhand einer roten Einfärbung zu erkennen - fast wie ein kleiner Wall-Hack. Die Fähigkeit ist zwar nur von kurzer Dauer, genügt aber, um ungeliebten Campern das Würstchengrillen zu versalzen. Wer nur ungern gegen andere spielt, darf sich über den mitgelieferten Coop-Modus freuen. Bis zu vier Spieler können online oder per Split-Screen an einer Konsole die Kampagne durchspielen.

Technisch setzten die Entwickler auf die detailreiche Operation Flashpoint 2-Grafikengine. Vor allem die opulente Weitsicht sorgt für entzückte Zungenschnalzer, hilft aber auch dabei, in Hüpf- und Klettereinlagen die Übersicht zu wahren. Außerdem könnt ihr so besonders leicht erkennen, wo weitere Wege um einen heißen Schauplatz herumführen.

Fazit:
Damnation hat viele gute Ansätze. Besonders die taktischen Finessen, um fiese Gefahrenherde zu umgehen, klingen vielversprechend. Es bleibt aber abzuwarten, wie viele Wege und wie offensichtlich sie in die Landschaft gesetzt werden. Die Story klingt durchaus interessant, aber bis auf einen kleineren Trailer gab es recht wenig zu sehen bzw. hören. Dafür sorgt der Mehrspielermodus für die eigentliche Furore. Ich kann mich an kein einziges Multiplayerspiel erinnern, in dem man auch vertikale Anhöhen erklimmen konnte. Das Probespiel hat auf jeden Fall Spaß gemacht, und wenn nicht mehr allzu viel falsch läuft, dürfte zu Weihnachten ein ordentlicher Shooter für PC, Xbox 360 und PS3 unter dem Weihnachtsbaum liegen.

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