Crash of the Titans - Test
Wird es noch abgedrehter?
Mit Crash of the Titans bäumt sich der Kultcharakter sichtlich auf, denn er will nicht mehr länger in der Versenkung stehen. Der mittelmäßige letzte Ausflug in eine Art Mario Kart im Crash Bandicoot-Universum soll schnell vergessen sein, denn ein Jump and Run mit zahlreichen Actioninhalten steht vor der Tür. Crash hat die Zeit genutzt und sich für das neueste Abenteuer stark gemacht. Das ist auch bitter notwendig. Niemand Geringeres als Dr. Neo Cortex scheint wieder mal einen düsteren Plan auszuhecken, um nicht nur die Lebewesen von Wumpa Island in ein großes Unheil zu stürzen, sondern auch seinen Erzfeind Crash endlich besiegen zu können.
Nur zu gut kann man sich an die letzten Versuche der Bösewichts erinnern, wie er seine dunklen Pläne in die Tat umsetzen wollte und dabei immer wieder seine Rechnung ohne den flinken Beuteldachs machte. Wer glaubt, dass Vorhersehbarkeit schon von Beginn an dem Spiel den Saft entzieht, der sollte die Ohren spitzen: Nicht nur Cortex zeigt sein finsteres Antlitz. Die zierliche Nichte des Bösewichtes, Nina, kann nicht mehr ertragen, dass ein Plan nach dem anderen durchkreuzt wird und klinkt sich im Verlauf des Spiels ein. Von nun an muss man sich gleich mit zwei Feinden herumplagen. Klingt immer noch nicht spannend genug? Die Würze in der Kochmischung mit den Hauptzutaten Crash Bandicoot und zwei Erzfeinden schaffen die eigentlichen Bewohner von Wumpa Island. Die eigentlich liebenvollen Wesen hat der rastlose Wissenschaftler eingefangen und in Experimenten mit der Krankhaftigkeit eines Dr. Frankensteins in vor Wut schäumende Titanen verwandelt. Haushohe Wesen, die aus den unterschiedlichsten Geschöpfen entstanden, erschrecken durch ihren Furcht einflößenden Anblick. So trifft man beispielsweise auf eine Mischung aus King Kong und einem Scorpion.
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