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Plattformen:
NDS, PS2, PSP, Wii, XBox 360
Release:
Playstation 2: 24. Oktober 2007
Wii: 24. Oktober 2007
Status:
keine Angabe
Publisher:
Vivendi Universal
Entwickler:
keine Angabe
Genre:
Jump 'n Run
USK:
keine Angabe
Offizielle Seite:
keine Angabe
Fanseite:
keine Angabe
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Torsten Kägler | 10.11.2007, 16:56 Uhr

Crash of the Titans - Test
Wird es noch abgedrehter?

1 Wertung

Crash Bandicoot ist einer der bekanntesten Videospielcharaktere überhaupt. Jetzt kehrt er zurück und trifft in seinem neuesten Abenteuer auf allerhand neue Herausforderungen. Wie wird der Kampf gegen Dr. Cortex wohl enden?
Die vergangenen Jahrzehnte der Videospielentwicklung haben die unterschiedlichsten Charaktere hervorgebracht. Vom schnellen Wirbelwind Sonic bis hin zum Klempner Mario, der immer wieder aufbricht, um die Welt oder besser gesagt die Prinzessin zu retten. Viele der ungewöhnlichen Helden sind einem längst an das Herz gewachsen. Ohne Frage gilt dies auch für den quirligen Charakter Crash Bandicoot und so ist es kaum zu glauben, dass er schon seit über elf Jahren immer wieder neue Abenteuer erlebt. Seit dem ersten Spiel hat sich einiges verändert, denn der Beuteldachs ist nicht mehr unter der Federführung von Naughty Dogs. Die Entwicklung wurde an Radical Entertainment gegeben und vor allem Fans der ersten Stunde hoffen, dass nicht mehr Stillstand, sondern möglichst viel Bewegung ins Spiel kommt. Schließlich bringt ein Tapetenwechsel nicht selten frischen Wind mit sich.

Mit Crash of the Titans bäumt sich der Kultcharakter sichtlich auf, denn er will nicht mehr länger in der Versenkung stehen. Der mittelmäßige letzte Ausflug in eine Art Mario Kart im Crash Bandicoot-Universum soll schnell vergessen sein, denn ein Jump and Run mit zahlreichen Actioninhalten steht vor der Tür. Crash hat die Zeit genutzt und sich für das neueste Abenteuer stark gemacht. Das ist auch bitter notwendig. Niemand Geringeres als Dr. Neo Cortex scheint wieder mal einen düsteren Plan auszuhecken, um nicht nur die Lebewesen von Wumpa Island in ein großes Unheil zu stürzen, sondern auch seinen Erzfeind Crash endlich besiegen zu können.

Nur zu gut kann man sich an die letzten Versuche der Bösewichts erinnern, wie er seine dunklen Pläne in die Tat umsetzen wollte und dabei immer wieder seine Rechnung ohne den flinken Beuteldachs machte. Wer glaubt, dass Vorhersehbarkeit schon von Beginn an dem Spiel den Saft entzieht, der sollte die Ohren spitzen: Nicht nur Cortex zeigt sein finsteres Antlitz. Die zierliche Nichte des Bösewichtes, Nina, kann nicht mehr ertragen, dass ein Plan nach dem anderen durchkreuzt wird und klinkt sich im Verlauf des Spiels ein. Von nun an muss man sich gleich mit zwei Feinden herumplagen. Klingt immer noch nicht spannend genug?

Einen guten Eindruck hinterlässt die Vielfalt der Level, denn wenn auch spielerisch vieles wiederholt wird, baut man hier auf Abwechslung.

Die Würze in der Kochmischung mit den Hauptzutaten Crash Bandicoot und zwei Erzfeinden schaffen die eigentlichen Bewohner von Wumpa Island. Die eigentlich liebenvollen Wesen hat der rastlose Wissenschaftler eingefangen und in Experimenten mit der Krankhaftigkeit eines Dr. Frankensteins in vor Wut schäumende Titanen verwandelt. Haushohe Wesen, die aus den unterschiedlichsten Geschöpfen entstanden, erschrecken durch ihren Furcht einflößenden Anblick. So trifft man beispielsweise auf eine Mischung aus King Kong und einem Scorpion.

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