Craft of Gods - Interview
'Wir wollen den Geist der alten MMORPGs zurückbringen'
Fabrizio Cali: Hi, my name is Fabrizio Calì and I’m the CEO of Kalicanthus Entertainment.
Onlinewelten: Craft of Gods has been officially launched in May – are you satisfied with the release so far? What went well and what went wrong?
Fabrizio Cali: As always there’s good and bad. We had a very smooth launch and that’s extremely positive: usually when you launch a MMORPG unexpected problems are in order; luckily in our case we had just a few minor annoyances but all in all everything went well. On the other hand we realized that there are some things that we needed to improve in the game in order to make it better and more enjoyable for everybody. That’s not uncommon anyway: MMORPGs are by definition an ever evolving product. We’ve been listening carefully to the feedback we received from our users and we acted accordingly, introducing new features, polishing the game further and improving the gameplay a lot. We’ve also introduced a new server, which will answer one of the most important request we received from our community... more details about it in the following questions :)
Craft of Gods ist ein Spiel der freien Wahl. Die Einführung des Free2Play-Servers bringt nun eine weitere Auswahlmöglichkeit.
Fabrizio Cali: Craft of Gods is the game of free choices. This means that players have a full range of choices to make: you do not have necessarily to follow a predefined path. For instance we’ve focused strongly on the character development: there are no classes or archetypes in the game to choose from; instead you have to build your own character from scratch, choosing from 210 different skills divided into 14 schools, which allows you to build your character exactly as you want it.
More over, by introducing a new server we’re giving users one more choice, something that nobody has ever tried before: users in facts will be able to choose whether they want to play on a Pay to Play server or in a Free to play one; which means they’ll be able to decide if and how they want to pay in order to play the game. This is an innovative model and we’ confident that it will give us the chance to reach even a wider audience of people.
When it comes to features there are some interesting and unique ones that we’re particularly proud of: one for example is the possibility of taming and riding almost any creature in the world, which means you can choose your own mount (each one has its own characteristics) since level 1. And I’d also like to mention the endgame, that will allow the best guild leaders to become a Demigod and acquire unique abilities.
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I-HaTeD2
09.09.2010, 22:22 Uhr
Feste Decks bei Magic ist meiner Meinung nach auch ziemlicher Käse - hier wird es ja auch erst interessant wenn man sein eigenes Deck komplett selbst gestalten kann.
Ansehen werde ich mir das ganze natürlich trotzdem, viele Dinge wie das dynamische Eventsystem, die große Welt - weg von den Instanzen (Großteils) und natürlich das B2P Prinzip wo man letztlich nicht so viel falsch machen kann (zur Not schaut man nen halbes Jahr später wieder rein).
@Zockjochen: Leider geht man diesen Weg immer ziemlich halbgar bzw. versucht es mit dem typischen Themenpark zu kombinieren was auch nicht immer so glücklich gewählt ist.
Zockjochen
09.09.2010, 18:01 Uhr
Wie gesagt gehen diesen Weg heutzutage mehrere MMOs, FF wird es zB auch tun, aber viele sind noch nicht auf dem Markt.
Zamzamah
09.09.2010, 16:01 Uhr
Diese Limitierung durch die Waffe schränkt zwar ein, aber insgesamt wird es mehr sinnvolle Builds geben, als bei GW2.
Vergleiche es einfach mit Trading Card Game Formaten, wie "T2" bzw. "Standard" in Magic:The Gathering.
Ich finds gut, weil so zusätzlich eine gewisse Atmosphäre erhalten bleibt.
I-HaTeD2
09.09.2010, 15:57 Uhr
Eine Spaltung wie bei UO finde ich absolut in Ordnung, Server sind auch noch Ok wobei man eventuell eben auch mal ruhig irgendwo stehen möchte ohne gleich Server & Char zu wechseln.
Hardcore in Diablo gab es immer und wird es wohl auch wieder geben, das Spiel hat aber weder monatliche kosten noch ist es ein MMO noch MUSS man diese Option wählen.
Das System in MO ist ähnlich zu dem in UO, nur deutlich begrenzter und eben wie du sagst unflexibler. Das Spiel hat aber auch ganz andere Probleme worauf ich hier auch nicht weiter eingehen mag.
In GW2 stört mich aktuell das geplante Skillsystem was abhängig davon ist welche Waffen man trägt, das System aus GW1 war da deutlich besser wodurch viele individuelle und interessante Builds zustande kamen. Es ist ein wenig wie der 1.10er Patch aus Diablo 2 der ähnliche Auswirkungen hatte.
Zamzamah
09.09.2010, 15:11 Uhr
Diese Diskussion hatten wir ja mal.
Das, was du meinst, nennt man heuzutage "seamless World" also "nahtlose Welt". Zumindest habe ich bei einigen Entwickler diese Bezeichnung gelesen in dem Zusammenhang.
Ich meinte aber eine Welt, die nicht nach Levelzonen eingeteilt ist, Open World eben.
Was das offene PvP angeht:
Es macht einen Unterschied, ob es gewisse Zonen dafür gibt oder ob es überall möglich ist.
Hier gehts eher um die Zufallsbegegnung, die irgendwie abenteuerlich wirkt.
Wenn es spezielle PvP-Gebiete gibt, dann ERWARTET man das ja und das ist auch ein Problem.
Eine serverseitige Einteilung ist da schon ausreichend:
PvP-Server und PvE-Server.
Da gibts für die eine Seite Ruhe und für die andere Seite dennoch ihre Zufallsbegegnungen.
Beim Questen oder Farmen angegriffen zu werden kann schon verdammt spannend sein.
Permadeath wird kein MMO liefern, aber aller Voraussicht nach wird Diablo3 genau das bieten.
Ich finds cool, weils den nervenkitzel gleich nochmal vervielfacht. Und der macht ja das Spiel spielenswert.
Das offene Klassensystem muss auch durchdacht sein.
Sowas wie Mortal Online brauche ich nicht, das ist nicht wirklich flexibel.
Eher sowas wie GW2.
Wenn man sich mit den Traits ein wenig befasst hat, dann merkt man, wie genial das überhaupt ist.
I-HaTeD2
09.09.2010, 14:49 Uhr
Je weniger instanziert ist desto besser.
Offenes Klassensystem, sicherlich - als alter UO Spieler natürlich auch mein Favorit.
Open PvP muss aber nicht sein, in UO war es damals schon der totale Supergau für jeden Ganker als sie getrennt wurden. Meiner Meinung nach war es aber ein guter Schritt, jeder der den Nervenkitzel braucht konnte ihn sich holen. Den Nachteil hatten eben die Ganker die ich allerdings absolut nicht unterstützen mag und von ihrer Persönlichkeit her auch nicht leiden kann. Ich hatte hier auch schon positive Erlebnisse als mich jemand vermeindlich tötete und gleich wieder geresst hat als er merkte das ich wohl eh noch ein Noob bin. Das sind aber Dinge die heute definitiv nicht mehr vorkommen würden da sich auch die ganze Community geändert hat.
Permadeath wird wohl kein MMORPG bieten. Es gibt einfach zu wenig Spieler die für ein Spiel in dem sie alles für immer und ohne Versicherung verlieren können dann noch zahlen würden.
Kleine Entwickler können ruhig kommen, sie sollten aber eben auch klein anfangen. Wenn es unbedingt ein MMORPG sein muss sollte man sich wirklich erst mal nur um die Basis kümmern und nach und nach das ganze erweitern und auf diesem Weg gleich alles anständig schreiben.
Mit SP Spielen anzufangen ist sicherlich ein guter Schritt, ähnlich macht es ja Egosoft deren längerfristiges Ziel es ist ein MMO zu entwickeln. Man lernt dabei unheimlich viel und kann sich ein gewisses Budget ansammeln was man für die lange Entwicklung eines MMOs benötigt, bis sich hier ein stabiles Einkommen entwickelt dauert es nämlich auch nach Release noch ein ganzes Stück.
Bei CoG befürchte ich allerdings ein ähnliches Schicksal wie Vanguard welches ebenfalls viel Potential und Spieltiefe besaß.
Beasthole
09.09.2010, 14:39 Uhr
Ganz genau so ist es! Irgendwie ist es momentan Hipp als Softwareschmiede MMO´s zu produzieren. Da kommt jede kleine Kackbude um die Ecke und versucht sich am Markt zu positionieren. Und wenns gar nicht geht macht man ein Browsergame.....Am schlimmsten finde ich aber Publischer wie Frogster und Gamigo die dafür sorgen das aber auch jedes noch so popelige Asia Projekt in Deutschland groß angekündigt und ausgeschlachtet wird.
Wo ist da am Ende ein Qualitätskontrolle? MMORPG´s entwickeln sich dank dieser Firmen immer mehr so SDBLDDZ´s. Übersetzt: Such die blöden Leute die dafür zahlen......
Zamzamah
09.09.2010, 14:10 Uhr
Ich hätte gern ein durchdachtes MMOG, in dem ich viele Freiheiten habe.
Eine Open World, offenes Klassensystem, überall PvP, Permadeath usw.
Und vor allem: Exploration!
Aber das bietet einfach kein Spiel in der Form, wie es haben will.
Craft of Gods wäre ja eigentlich ein Kandidat dieses Genres, aber irgendwie haben sie die Entwickler übernommen.
Da möchte ich kurz nen Nachtrag zu Beasthole hinzufügen:
Ja, die F2P-Entwicklung geht mir auch auf den Sack.
Ich denke ja, dass das Genre nur Platz für eine Hand voll gute MMOGs hat, anstatt auf viele halbgare zu setzen.
Wenn sich zu jedem Thema ein Spiel etabliert hat, wirds hoffentlich spannender.
Weniger Spiele, dafür bessere ist hoffentlich das Modell der Zukunft.
Kleine Firmen wie diese sollten erstmal mit Offline-RPGs anfangen oder so.
Aber ein MMOG ist einfach ne zu große Liga finde ich.
I-HaTeD2
09.09.2010, 14:04 Uhr
Tamer waren in UO eine der beliebtesten "Klassen".
Sicherlich ist es nie wieder das selbe, aber vergleicht man die Spiele technisch von den Features gibt es nach wie vor so ziemlich kein Spiel was ein ähnliches Erlebnis bietet. Ich kenne heute noch genug die nach wie vor auf ein Spiel was ähnliches bietet warten.
Mich hat das Interview neugierig gemacht. Werde mich auf jeden Fall mal ein wenig schlau machen. Die Wahl zwischen einen F2P & P2P Server ist ganz cool, ich finde es schade wenn potentiell gute Spiele mit einem F2P Modell samt durch einen Itemshop verhunzt werden.
Beasthole
09.09.2010, 13:41 Uhr
Aber ich möchte hinzufügen, das dieses Spiel immerhin noch besser ist als die ganzen Vollasia Games. Da habe ich mich sogar überwinden können in der Beta mal reinzuschnuppern.
Wenn ich schon diese Manga Männchen mit langen Locken sehe, vergeht mir alles.
Unterm Strich bietet das Spiel aber von allem viel zu wenig. Und ganz ehrlich, diese ganze Free to Play Entwicklung geht mir gehörig auf die Nüsse. Kommt, wir programmieren irgend einen 0815 Titel und wenn er nicht läuft machen wir einen auf Free to Play. Da finden sich immer irgendwelche Idioten die am Game hängen bleiben.
Wenn die so weiter machen graben die sich alle Gegenseitig das Futter ab. Ich frage mich wann endlich mal wieder nach Jahren ein Titel heraus kommt, auf dem Fett P2P steht und der sich auch so spielt und einen begeistert.