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Counter-Strike: Global Offensive

Counter-Strike: Global Offensive - Prosieben MAXX nimmt ELEAGUE aus dem Programm

Der Vorstoß von CS:GO ins deutsche Fernsehen nimmt ein bitteres Ende - die Gründe dafür sind kaum nachvollziehbar.

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Der TV-Sender Prosieben MAXX strahlte jeden Mittwoch um Mitternacht eine Highlight-Show zu Ehren der ELEAGUE aus und war ebenfalls mit dem Twitch-Kanal von ProSieben Games live dabei um die Spiele zu übertragen. Die Zusammenarbeit mit dem amerikanischen eSports-Turnier wurde nun beendet - aus schwer nachvollziehbaren Gründen.

Aufgrund des Amoklaufes in München bei dem neun Menschen ihr Leben lassen mussten, während zwanzig weitere Personen verletzt wurden, möchte Prosieben MAXX den Ego-Shooter nicht mehr zeigen. Zwar waren schwere psychische Erkrankungen, sowie rassistisches Gedankengut der Grund für die schrecklichen Ereignisse - dass der Amokläufer jedoch ebenfalls CS:GO gespielt hat, schlägt beim Sender wohl sauer auf.

Für Fans von Videospielen und eSports ist dies ein Schlag ins Gesicht. Die Einstellung des Programms aufgrund der Tragödie suggeriert einen Zusammenhang zwischen Videospielen und der grausamen Tat und ist in unserem Zeitalter damit schlicht Fehl am Platz.

Solltet ihr die ELEAGUE weiterhin mit deutschen Castern verfolgen wollen, könnt ihr dies auf dem Twitch-Kanal von 99Damage tun. Die Caster, die mit Prosieben MAXX zusammen gearbeitet haben, sicherten sich das Recht für die Online-Übertragung der letzten Matches.

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KOMMENTARE

  

Velve Veldruk

31.07.2016, 23:25 Uhr

Die Gründe sind doch recht offensichtlich. Der Sender kennt seine Zuschauer und deren Bildungsniveau wohl ziemlich gut.

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