Combat Arms Europe - Preview
Headshot! Der Online-Shooter für zwischendurch
Die Beta ist auf jeden Fall gut besucht, und es stehen zahlreiche Spiele zur Auswahl, denen man sich anschließen kann. In der US-Version gab es seit Juli bereits eine Million Registrierungen; wir werden sehen, inwieweit Europa da nachziehen kann. Zwei Spielmodi stehen momentan zur Auswahl, die schon aus einigen anderen Shootern bekannt sind. Wir entscheiden uns zunächst für die altbekannte Eliminierungs-Variante.
Bis zu 16 Spieler können gleichzeitig an einem Match teilnehmen. Vor dem Start können wir uns noch schnell für das "Alpha"- oder "Bravo"-Team entscheiden - dann geht es auch schon los auf der vom Spielleiter ausgesuchten Map. Momentan bietet Combat Arms für den Eliminierungsmodus vier verschiedene Karten an. Die haben alle den schmutzigen Hinterhof-Look, sind aber unterschiedlich groß und bieten jede Menge Details. Kisten zum Verstecken, Zäune zum Durchschießen, Leitern zum Hochklettern, Dächer für die Scharfschützen - die ganze Umgebung lässt sich sehr gut ins Spiel einbeziehen.
Da kommen wir auch gleich schon zu einem der wichtigsten Aspekte - der Grafik. Es ist klar, dass sich ein Combat Arms nicht mit Crysis messen kann, aber für ein kostenlos angebotenes Spiel kann sich die Grafik ehrlich sehen lassen. Es kommt auf jeden Fall Stimmung auf, auch wenn man die Wandtexturen nicht allzu genau anschauen sollte. Dafür haben wir auch gar keine Zeit, denn sofort geht es los ins Getümmel. Die eigenen Teamkameraden erkennt man ganz leicht an den Namen über ihren Köpfen. Die Server sind nicht nach Ländern geordnet, deswegen muss man sich wohl oder übel auf Englisch verständigen. Die Gegner sind natürlich nicht so leicht zu erkennen, sondern müssen mühsam erspäht werden. Manchmal sieht man sie in ihren Tarnklamotten auch erst, wenn es schon zu spät ist. Vor dem Sterben müssen wir uns bei dieser Variante allerdings nicht allzu sehr fürchten: Innerhalb von wenigen Sekunden kommt der Respawn und es kann gleich wieder losgehen. Leider geht dieses Prinzip in den zufällig zusammengewürfelten Gruppen natürlich auch auf die strategische Leistung. Das bedeutet: Es wird eigentlich ohne Rücksicht auf Verluste losgeballert. Das kann Spaß machen, wenn man den Gegner jagt und dann einen schönen Kopfschuss absahnt. Wenn man selbst dran glauben muss, ist es natürlich weniger witzig. Noch ärgerlicher wird es, wenn man von ein und derselben Person immer wieder über den Jordan geschickt wird. Ein nettes Feature von Combat Arms ist, dass einem diese Informationen auch immer schön unter die Nase gerieben werden: "Du wurdest schon 5 mal von SuperWolf getötet." Umso erlösender ist es dann, wenn man den nervigen Feind trifft und ein dickes "Revenge" über den Bildschirm flackert. Da lacht das Spielerherz.
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SGTGomez
04.11.2008, 15:41 Uhr