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Test zum Spiel: Colin McRae: Dirt 2 Spiel-Test

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Plattformen:
PC, PS3, PSP, XBox 360
Release:
Nintendo DS: 11. September 2009
PC: 04. Dezember 2009
Playstation 3: 11. September 2009
Playstation Portable: 11. September 2009
Wii: 11. September 2009
XBox 360: 11. September 2009
Status:
Released
Publisher:
Codemasters
Entwickler:
Codemasters
Genre:
Rennspiel
USK:
Ab 6 Jahren
Offizielle Seite:
dirt2game.com
Fanseite:
keine Angabe

DISKUSSIONEN zum SPIEL

News
Erster Patch noch vor Verkaufsstart 1
Neuste: 30.11.2009 11:28
Test
Wenn die Karosserie leise Servus sagt 3
Neuste: 01.10.2009 21:11
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Tobias Ritter | 01.10.2009, 12:02 Uhr

Colin McRae: Dirt 2 - Test
Wenn die Karosserie leise Servus sagt

1 Wertung

Lange Zeit standen Rennspiele mit dem Zusatz Colin McRae für eine nahezu perfekte Mischung aus Spielbarkeit und knallharter Rallye-Simulation. Im Jahr des tragischen Ablebens von Altmeister und Namensgeber McRae wandelte sich die Serie unter dem Zusatz Dirt zu einem waschechten Arcade-Racer mit Offroad-Charakter – ohne dabei jedoch ins Funracer-Genre abzudriften. Was hält der neuste Teil bereit? Arcade oder Simulation? Eins steht fest: Dreckig wird es garantiert!
Mit dem durch einen tragischen Hubschrauberunfall verursachten Ableben der Rallye-Legende Colin McRae war zunächst unklar, ob Codemasters die 1998 ins Leben gerufene Rennspiel-Serie unter diesem Franchise weiterführen würde. Im September 2009 wird endlich deutlich: Sie werden! Mit Colin McRae: Dirt 2 schickt das Entwicklerteam den mittlerweile sechsten Teil der Colin McRae Rallye Serie ins Rennen um die Spielergunst. Und der Zusatz Dirt lässt einmal mehr den Verzicht auf realistische Ansätze, und einen auf pure Action gelegten Fokus vermuten. Genau so ist es dann auch. Dirt 2 ist dreckig, brutal, rasant, actionreich, schnell, schmutzig und gleichzeitig wunderschön. Seit der Burnout-Reihe hat es mir nicht mehr so viel Spaß gemacht, mein eigenes Auto in die Streckenbegrenzung zu wuchten, die Form meines Kühlergrills in einen Baum einzugravieren oder meinen Gegner eiskalt von der Piste zu drängen.

Wie die Flodders auf Reisen

Der leider auf nur 25 Fahrzeuge begrenzte Fuhrpark wartet mit authentischen Fahrzeugen wie diesem BMW auf.

Der erste Start in den Hauptmodus des Spiels, die Kampagne, ist für Fans der McRae-Serie zugegebenermaßen etwas verwirrend. Statt in einer aufgeräumten Werkstatt findet sich der Spieler in einem dreckigen Wohnwagen wieder. Draußen jubelt die Meute, drinnen surren die Fliegen. Die X-Games lassen grüßen. Schnell wird klar: Hier hat sich einiges verändert. Ob das auch auf der Piste der Fall ist, lässt sich durch einen Klick auf die Karte erfahren. Über das zerknüllte Etwas auf dem klapprigen Wohnwagen-Tisch lassen sich nämlich die über die gesamte Welt verteilten Rennen auswählen. Als blutiger Anfänger, als der ich natürlich gestartet bin, steht mir zunächst nur London zur Auswahl. Im weiteren Spielverlauf können die weiteren acht Lokationen freigeschaltet werden. Mit steigender Erfahrung und mehr Kohle auf dem Konto erreichen mich auch Einladungen zu speziellen Events. So freut sich etwa Dave Mirra auf meine Teilnahme an einem Buggy-Rennen im kalifornischen Baja. Die Event-Spanne reicht von simplen Einzel-Offroad-Rennen gegen die Zeit, über mehrstufige Rennevents bis hin zu einem wahren World-Tour-Marathon mit fünf Rennen am Stück. Insgesamt warten rund 100 solcher Veranstaltungen auf alle Nachwuchs-McRaes, und sorgen so für eine exzellente Langzeitmotivation. Darüber hinaus teilen sich die verschiedenen Strecken auf Malaysia, Kroatien, China, Marokko und weitere Orte auf, die nach und nach freigespielt werden wollen. Das besondere an den verschiedenen Pisten: Sie unterscheiden sich nicht nur optisch, sondern wirken sich auch auf das Handling des eigenen Boliden aus. In der tropischen Hitze Malaysias fährt es sich einfach anders als auf der asphaltierten Strecke in London oder den Schotterpisten in Kroatien. Und auch wenn das Fahrverhalten alles andere als Simulationsreif ist, Spaß machen die Unterschiede allemal.

Die Arcadisierung einer Legende

Spektakuläre Sprünge sind bei Colin McRae: Dirt 2 an der Tagesordnung. Der Fokus auf Arcade und Action macht's möglich.

Mit einem Wohnwagen-Trailer alleine lässt sich nachvollziehbarerweise eher schlecht ein Rennen erfolgreich absolvieren. Deshalb steht jedem Frischling zu Beginn der Kampagne genau ein Auto zur Auswahl. Das allerdings hat es bereits in sich: Der Subaru Impreza, jenes Auto, mit dem Colin McRae 2006 die X-Games gewann. Eine Ode an die Legende, wie sie noch vielfach im Spiel zu finden sein wird. Unter anderem ist auch das von McRae selbst entwickelte Hochleistungs-Rallyefahrzeug R4 im späteren Spielverlauf erwerbbar. Auf maximal 25 Autos lässt sich der Fuhrpark – entsprechendes Kleingeld vorausgesetzt – insgesamt erweitern. Das klingt nicht wirklich viel, und lässt sammelwütige Spieler wohl recht schnell vor Ernüchterung in den Staub beißen. Die zunehmende Arcadisierung der Rennspielreihe mit dem populären Namen wird zudem durch die Möglichkeit deutlich, die eigenen Boliden per Knopfdruck auf die im nächsten Rennen zu befahrende Piste anzupassen. Auch bei Hobby-Schraubern und –Tüftlern macht sich so wohl recht schnell Ernüchterung breit. Alle anderen wird die simple Zugänglichkeit des Spiels erfreuen.

1 Wertung




Wenn die Karosserie leise Servus sagt Kommentare (3)

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Alurian

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Friendinvite

01.10.2009, 21:11 Uhr

Ja, das sollte in der Tat die Flashbacks beschreiben... ;-)

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Quietschgurke

PM schreiben
Friendinvite

01.10.2009, 13:38 Uhr

Zitat:
en Schritt in Richtung Arcade geht Codemasters übrigens das gesamte Spiel über konsequent weiter. Simulationsfans und Realismus-Anhänger dürfte es wohl schütteln bei dem Gedanken daran, dass man bei einem Fahrfehler einfach ein paar Sekunden zurückspulen, und die gleiche Kurve in einem anderen Radius noch einmal nehmen kann


Beschreibt das nicht die Flashbacks?

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houdegroo

PM schreiben
Friendinvite

01.10.2009, 13:17 Uhr

irgendwie vermisse ich in dem artikel ein paar worte über die steuerung. oder habe ich die überlesen? auch der "flashback" findet keine erwähnung. dabei hilft der einem doch allzu oft auf die oberste stufe des siegertreppchens...
insgesamt geht die bewertung in ordnung. die präsentation des spiels ist excellent und die gut inszenierten replays wiederspiegeln den arcadecharakter des games eindrucksvoll.

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