Codemasters
Hacker-Angriff: Codemasters warnt seine Nutzer vor möglichem Datendiebstahl
Bereits am vergangenen Freitag, den 3. Juni 2011 - also vor genau einer Woche - soll es einen unautorisierter Zugriff auf die Webseite codemasters.com gegeben haben, meldet das Unternehmen in einer Warn-E-Mail an seine betroffenen Nutzer und Kunden. Aussagen der Verantwortlichen zufolge wurde der Angriff jedoch bemerkt, woraufhin man sämtliche Server abgeschaltet habe, um weiteren Schaden abzuwenden. Trotz der direkten Server-Abschaltung sei es dem Angreifer jedoch gelungen, Zugriff auf einige Teile der Codemasters-Webdienste zu erhalten. Laut Codemasters handelt es sich dabei um folgende Dinge:
- Website codemasters.com
Zugriff auf die Firmen-Website von Codemasters und zugehörige Subdomänen. - Seite zum Einlösen des VIP-Codes von DiRT 3
Zugriff auf die Seite zum Einlösen des VIP-Codes von DiRT 3. - EStore von Codemasters
Es wird vermutet, dass der Eindringling Zugriff auf folgende Daten hatte: Kundennamen und -adressen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, verschlüsselte Kennwörter und Bestellverlauf. Es wird allerdings darauf hingewiesen, dass bei Codemasters keine persönlichen Zahlungsinformationen gespeichert waren, da externe Zahlungsanbieter genutzt werden. Zahlungsdaten wurden also durch diesen Angriff nicht gefährdet. - CodeM-Datenbank von Codemasters
Vermutlich ist ein Zugriff auf Mitgliedsnamen, Benutzernamen, Bildschirmnamen, E-Mail-Adressen, Geburtsdaten, verschlüsselte Kennwörter, Newsletter-Voreinstellungen, von den Benutzern eingegebene Biographien, Informationen zur Website-Aktivität in der jüngeren Vergangenheit, IP-Adressen und Xbox Live-Gamertags erfolgt.
"Codemasters ist leider zum jüngsten Opfer der fortwährenden Angriffe gegen eine Vielzahl von Spielefirmen geworden. Wir möchten Ihnen versichern, dass wir sämtliche uns zur Verfügung stehenden rechtlichen Schritte voll ausschöpfen, um die Schuldigen zu ermitteln und dafür zu sorgen, dass sie bestraft werden."







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P1ffP4ff
10.06.2011, 18:51 Uhr
Was soll das Ganze eigentlich bringen? Mehr als höhere Preise für Spiele und ständigen Aufwand und Ärger für die Betroffenen sehe ich nicht.
Im Endeffekt sind das kleine Drecksganoven, die sich mit den Daten Anderer die Taschen vollmachen wollen. Das ganze heroische Gequatsche von Ruhm und Hackerehre ist einfach nur Bullshit.
Gottseidank haben Sie die Ersten ja jetzt scheinbar erwischt. Hoffentlich ist bald Ruhe im Karton ...
Cuchila
10.06.2011, 16:30 Uhr