Cities XL 2011 - Schluss mit den Weißwurscht-Tycoons

Lang hat es gedauert, doch nun erscheint endlich der inoffizielle Sim-City-Nachfolger. Nachdem wir bereits in der späten Alpha-Phase das Projekt ausgiebig betrachten durften und in der Beta erstmals für längere Zeit unsere Hand an die virtuellen Metropolen legten, können wir nun mit der Vollversion auf alle Features des Games zugreifen. Lasst den Wettstreit um den Städtevergleich beginnen.

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1989 kam mit Sim City der Urvater aller Städtebausimulationen auf dem Markt und auch die Nachfolger des Spiels verkauften sich besser als die warmen Semmeln von der Bäckerei nebenan. Während sich Maxis nun hauptsächlich mit ihrer Sims-Reihe vergnügt und dort mehr Geld anhäuft, als es in Sim City virtuelle Bürger gab, liegt das Genre brach. Natürlich erschienen immer wieder verschiedene Tycoons, aber der x-te Oktoberfestmanager riss keinen Fan mehr vom hohen Hocker. Monte Cristo ändert diesen Umstand endlich – es wurde ja auch langsam Zeit.

Cities XL ist nicht nur eine Städtebausimulation alter Schule im wunderschönen und modernen Grafikgewand, sondern enthält auch viele Ansätze typischer MMOGs. Dabei steht neben dem weltumgreifenden Handel das Social-Networking im Mittelpunkt. Mit Web 2.0 hat sich das Internet deutlich Weiterentwickelt. Websites ohne Forum, Chat, Shoutbox und „Hallo, dass bin ich“-Blogs etc. sind heutzutage altbacken und haben auf dem harten Markt der endlosen Weiten keine Chancen, um zu bestehen. Cities XL verbindet Spielinhalte mit dem Web, aber


Wolkenkratzer säumen eine Hauptstraße mit Grünanlage. Cities XL unterstützt als erste Städtebausimulation auch kurvige Straßen. Die Städte wirken dadurch deutlich europäischer - auf Wunsch kann aber auch die Blockbauweise beibehalten werden.

auch andersherum. Dabei spielt sowohl eurer virtuelles Abbild eine Rolle, mit dem ihr Städte anderer Spieler besuchen dürft, als auch der Austausch von Ressourcen - sogar ohne ins Spiel eingeloggt sein zu müssen. Zu Beginn krankt aber gerade diese Verbindung an Problemen mit Lags und kleineren Bugs. Außerdem fehlt es teilweise noch an Inhalten, um eine endgültige Beurteilung des MMOG-Bereichs wagen zu können. Monte Cristo verspricht aber im Laufe der nächsten Wochen und Monate neue Inhalte zur Verfügung zu stellen und die Probleme in den Griff zu bekommen.

Der MMOG-Bereich verursacht Kosten von acht Euro monatlich. Ein Abo ist aber keine Pflicht. Auch Solisten können ihre eigenen Städte erbauen. Allerdings wird zur erstmaligen Registrierung des Spiels ein Internetzugang vorausgesetzt. Auch der Download der Patches ist Pflicht und dürfte einige dünne Leitungen ordentlich zum Glühen bringen. Außerdem wird einmalig im Monat geprüft, ob irgendwelche Änderungen am eigenen Spiel vorgenommen wurden, unabhängig davon ob der MMOG-Modus genutzt wird oder nicht. Die Spieler, die nicht ständig an eine Internetverbindung angeschlossen sind, stehen früher oder später vor verschlossenen Toren.

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KOMMENTARE

  

Gape

20.10.2009, 20:20 Uhr

Ja gut beim Online Modus wächst die Stadt halt auch weiter wenn Du Offline bist und du hast ne kleine Microseite zur eigenen Stadt wo du jederzeit Statistiken usw.checken kannst zusätzlich hat man nen eigenen Avatar mit dem man andere Städte besuchen kann, Handel mit anderen Spielern usw.

Aber muss natürlich jeder selber entscheiden ob es ihm das Wert ist. Denke aber Hardcore SC Spieler können sich schon dafür begeistern.
Sonst spielt man halt Offline :-)

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Quietschgurke

19.10.2009, 10:20 Uhr

Klar, dass der Hamburger Einbahnstraßen vorschlägt ;). Ich hasse diese Straßen...
Allerdings ist der Tipp sicher kein schlechter. Und das Spiel ist schon gar nicht schlecht.

Ich war selten so angefixt von einer Demo und einer Beta-Phase. Ab morgen zock' ich's dann richtig ^^.

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Alex

19.10.2009, 08:33 Uhr

ist aber durchaus logisch, Großstädte können heute auch nicht einfach eine zwei-spurige Straße durch eine vier-spurige Straße ersetzen, weil schlicht und ergreifend der Platz fehlt.

Ein guter Tipp um Staus etc. in den Griff zu bekommen, einfach Einbahnstraßenverkehr einführen oder Umgehungsstraßen bauen...

Ansonsten stadtplanerisch schon vorher für die Hauptverkehrsstraßen ordentliche dicke und fette Straßen verbauen ;)

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pzy

18.10.2009, 17:45 Uhr

achso naja dafür gibts dann ja die verschiedenen straßen die ich aber auch teilweise dumm finde weil sie unterschiedliche breiten haben so das man entweder übelst viel umbauen muss oder mit überfluteten straßen und staus kämpfen muss

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Pripjad1986

18.10.2009, 16:04 Uhr

Also mit Bahn hab ich (Personen-)Nahverkehr gemeint. Für Güterverkehr kanns ja stimmen aber öffentliche Verkehrsmittel gibt es glaube ich nicht.

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