Cities in Motion - Wenn’s mit dem Verkehr nicht klappt,...

...müssen wir eben selbst Hand anlegen. Spielentwickler Colossal Order Ltd. bietet uns in Cities in Motion die Gelegenheit dazu: Strecken planen, Haltestellen bauen, Fahrzeuge zuweisen – alles drin! Doch macht das auch auf Dauer Laune? Unser ausführlicher Test soll’s zeigen...

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Überteuert, unpünktlich, miefig, überfüllt, verdreckt – und als wäre das noch nicht genug, ziehen sich die Mitarbeiter dann und wann auch noch lustige Plastiktüten über die Arbeitskleidung und befinden: Hier wird gestreikt!

Wo wir in der realen Welt allerdings machtlos und frierend am Bahnsteig zurückbleiben, haben wir in Cities in Motion die Chance, es besser zu machen. Besser als die Bahn, besser als der VRR, der VRS, die BVG oder der HVV. Ob uns das gelingt und vor allem, ob uns das 17 Jahre nach dem von Chris Sawyer entworfenen Transport Tycoon wieder genauso viel Spaß macht wie damals, erfahrt ihr auf den folgenden Seiten dieses Tests.

Unser Ziel in Cities in Motion ist es natürlich, ein erfolgreiches Verkehrsunternehmen aufzubauen und die Bewohner der jeweiligen Stadt dazu zu bringen, auf ihre Autos zu verzichten und lieber auf die von uns angebotenen Transportmittel zurückzugreifen. Dieses hehre Ziel können wir wahlweise in einem Sandbox-Modus oder im Zuge einer Kampagne angehen. Letztere führt uns durch insgesamt zwölf verschiedene Szenarien in vier Städte zwischen den Jahren 1920 und 2020. Ob wir uns dabei an den Transportnetzen von Berlin, Wien, Helsinki oder Amsterdam austoben, macht nicht nur optisch einen Unterschied: Die deutsche Hauptstadt weist nach der Wiedervereinigung etwa zwei strikt voneinander getrennte Verkehrsnetze von unterschiedlicher Qualität auf. In Amsterdam hingegen müssen wir auch zahlreiche Wasserwege in unsere Planungen einbeziehen, und Wien ist gar derart verwinkelt, dass sich die zunächst simpel erscheinende Realisierung einer Straßenbahn am Ende als fast unmöglich herausstellt.




Weitere Komplexität erhält das Spiel durch die häppchenweise Einführung immer neuer Transportmittel. Müssen wir uns anfangs noch mit Bussen und Straßenbahnen begnügen, folgen mit den Jahren Helikopter, U-Bahnen, Wassertaxen und weitere Fahrzeuge. Insgesamt 30 verschiedene Transportmittel stehen uns in Cities in Motion zur Verfügung, und jedes einzelne verfügt dabei über gewisse Eigenschaften, die im Zuge der Verkehrsnetz-Planungen berücksichtigt werden sollten: Was kostet uns der Spaß im Unterhalt? Wie reparaturanfällig sind die Fahrzeuge? Wie viele Personen lassen sich mit dem jeweiligen Transportmittel befördern? Wie attraktiv wirkt unser Angebot auf die potentielle Kundschaft? Fragen, die die Transportwelt bewegen....

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KOMMENTARE

  

TexMurphy

01.03.2011, 23:00 Uhr

Ich will mir das eigentlich auch noch anschauen. So echte Alternativen zum Transport Tycoon Deluxe gab es leider nie. :(

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denda

28.02.2011, 14:25 Uhr

Also auch wenn die Anzahl der Trottel in dem Kommentaren bei OW einfach überhand nimmt, man gar nicht mehr weiß, wen man ignorieren soll, da sie sich ständig umbennen, was zu unmut meinerseits führt, reißen doch diese furchtbar ... speziellen ... Beitragtitel alles raus. Da kann man sich einfach über OW freuen.

Zum Spiel:
Ich suchte es auch derzeit, aber das Spiel hat einfach viel zu viele Balancingprobleme. Bereits am Releasetag gab es 3 Möglichkeiten sich das Spielvergnügen "angenehmer" zu patchen.

Trotz voller Auslastung der Busse ohne einen Kreisverkehr zu benutzen, macht man trotzdem ein Minusgeschäft - das darf nicht sein. Es klappte angeblich in der Beta ganz gut, aber leider wurde das Spiel vor dem Release schwerer gemacht (wie es so viele kleinere Firmen machen). Ein Workaround ist, "straight auf subway zu techen", um es mal elitär "leichte Spiele sind voll doof" auszudrücken. Möchte man aber auf Busse nicht verzichten, bietet sich ganz was cooles an: Preise pro Ticket auf 13-15Gelds zu erhöhen. Klar, dann macht man gewinn, aber der Ingamehelfer zeigt bei diesen Preisen bereits die dritte "Überteuert"-Farbstufe an.

Bei Problemen, greift ruhig zu Cheats -> das Spiel ist so disbalanced, das man das Verhältnis der Cheatbenutzer und -hasser aus anderen Spielen getrost umdrehen kann bei Cities in Motion.
Die typischen Dateiveränderungen sind:
*Die Verweildauer der Passagiere, bis sie wieder ÖVMs benutzen wollen,
*Die Platzanzahl in den Verkehrsmitteln,
*Die Fahrzeugfahr, -Brems und -Türgeschwindigkeiten,
*Ressourcenkosten

Ausserdem ist das Versagen der Fahrzeuge trotz maximaler Wartung noch viel zu hoch. In der Berlinmap ist eine Stelle sogar so buggy, dass dort quasi jeder 2. Bus kaputt geht.

Ohne Balancingprobleme macht das Spiel aber unglaublich viel Spaß, vor allem muss man mit jeder neuen Linie die alten genaustens betrachten. Die Massen drängen sich nur so zu den Umsteigehaltestellen und alte Lienien brauchen doppelt soviele Fahrzeuge etc...

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