Call of Juarez: Bound in Blood - Test
High Noon der Panzerpferde
Was danach folgt, ist eine Geschichte, die in ihrer Rohform interessant und aufwühlend ist. Ehre, Schatzsuche, Vergeltung und eine Hetzjagd durch den Wilden Westen. Techland hat mit Bound in Blood alle Voraussetzungen, die ein dreckiges Western-Abenteuer zu einem echten Highlight empor heben können. Die köstlich angerichtete Suppe voller Action, Spannung und Verzweiflung versalzen jedoch inkonsequente Handlung und die teils grausame Synchronisation. Diese verlebten Brüder, deren Gesichter Zeuge rauer Zeiten sind, haben mehr verdient als ausdrucksschwache und emotionsarme Stimmen. Würde nur halb so viel Liebe wie in die herrlich ausladenden Landschaften in die Organe
Klapprige Holzgerüste, felsige Hügel und spärliche Vegetation: Die trockene Landschaft sieht klasse aus.
Die ersten Angriffe abgewehrt und die sehenswerte Explosion einer Brücke verursacht, werden neue Anweisungen an die Brüder Thomas und Ray übertragen. Im Hinterkopf, dass die einziehenden Yankees schon in der Heimat ihr Unwesen treiben könnten, verweigern die Beiden allerdings den Befehl und ziehen los. Obermotz Colonel Barnsby ist darüber natürlich „not amused“ und lässt seine besten Schützen nicht ohne Weiteres von dannen ziehen. Kurzerhand hetzt er also seine Mannen auf die desertierten McCalls. Er will die Brüder am Galgen sehen, was ihm in diesem Moment natürlich wichtiger als der Bürgerkrieg ist.
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