Call of Duty: Modern Warfare - Mobilized - Test
Und der Krieg kann beginnen!
Für das neue Spiel verantwortlich ist die Entwicklerschmiede Treyarch, die damit in die Fußstapfen der ursprünglichen Programmierer von Infinity Ward treten. Über mangelnde Kriegserfahrung braucht sich aber keiner zu beschweren, denn Treyarch hat auch schon Call of Duty 3 und CoD: World at War für die Wii und viele weitere Plattformen umgesetzt. Eigentlich gute Voraussetzungen, wäre nicht der bittere Beigeschmack der Portierung. Denn genau darum handelt es sich bei der Wii-Umsetzung. Die fleißigen Mannen bei Treyarch haben nämlich vor gut einem Jahr herausgefunden, dass die Call of Duty 4-Engine durch ein paar Kniffe durchaus auf der Konsole lauffähig ist, wenn auch mit ein paar Einschränkungen.
Und so nutzt Activision die Gunst der Stunde, neben der Veröffentlichung von Modern Warfare 2 für die HD-Welten auch einen guten alten Bekannten noch einmal in die Regale der Händler zu stellen. Grundsätzlich eine sehr gut Idee, denn wer nur eine Wii hat, kommt in den vollen Spielgenuss. Fast jeder einzelne Bestandteil der ursprünglichen Version hat es auf die Nintendo-Plattform geschafft. Alle Einstellungen, Modi und Szenarien lassen sich ohne größere Probleme erleben und fesseln an den Bildschirm. Dennoch sollten alle Spieler nach Möglichkeit eher auf die HD-Version zurückgreifen.
Nicht jeder kennt die moderne Kriegswelt des Spiels und genau deswegen holen wir ein wenig weiter aus. Spielten die meisten Actionhits der letzten Jahre im Zweiten Weltkrieg, entfernte sich Modern Warfare von diesem eingefahrenen Szenario. Inspiriert durch die realen Konflikte im Mittleren Osten erlebt man als Soldat der US-Streitkräfte und der Britischen Armee in Spezialoperationen die unterschiedlichsten Missionen. Aufgebaut in einem cineastischen Umfeld bietet die Umgebung des Spiels nicht nur moderne Waffen von Maschinenpistolen bis hin zu Scharfschützengewehren, sondern auch einen interessanten Mix aus speziellen Charakteren wie einem Anführer von Russischen Ultranationalisten oder auch Vorgesetzten innerhalb der eigenen Reihen.





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