Call of Duty: Black Ops - Test
Neues aus dem Dschungelcamp
„Modern Warfare 2“ war DER Shooter des Jahres und doch machte er das eine oder andere falsch. Erinnert ihr euch noch an den Namen der Protagonisten? Oder wofür sie gekämpft haben? Das war nicht mehr als eine Eliteeinheit, die alles getan hat, was man von ihr verlangte. „Black Ops“ ist anders. Es gibt dem Spieler die schöne Möglichkeit, seine Charaktere kennenzulernen: Nach einer misslungenen Operation in der Schweinebucht, bei der Fidel Castro getötet werden sollte, landet Elitesoldat Alex Mason im russischen Arbeitslager Workuta. Ein Vorort der Hölle, niemand überlebt hier lange. Dort lernen wir Reznov kennen, einen echten Haudegen. Ein Typ, dessen Gesicht von Narben übersät ist, die Zähne gelb und der ein bisschen wahnsinnig rüberkommt. Er zettelt eine Gefängnisrevolte an und hilft Mason, aus Workuta zu fliehen. Sein Gesicht prägt sich ein, immer wieder taucht er in den Missionen auf, wir lernen den Mann kennen. Wir erfahren, dass er als Soldat Stalingrad befreit hat. Dass sein Vater, ein berühmter Pianist, von den Deutschen ermordet wurde und er selbst den Verrat durch das eigene Land ertragen musste. Auch spielerisch ist der Ausbruch aus dem Gefangenenlager ungewohnt. Wir haben nur ein verrostetes Messer gegen eine ganze Armee und nutzen primitive Hilfsmittel. Beispielsweise eine Molotowcocktailschleuder, um drei russische Wachtürme in Flammen aufgehen zu lassen. Wer’s auf Anhieb schafft, tut auch gleich noch was für seinen Gamerscore respektive Trophäenschränkchen.
Immer mit dabei: Reznov, der seine Männer und Mitgefangenen wie ein General antreibt - mit großen Reden vom Leben in Freiheit, von Sieg oder Tod. Sehr pathetisch, aber wie alle Charaktere 1A synchronisiert – im US-Original von Gary Oldman selbst und in der deutschen Fassung von dessen Synchronsprecher. Reznov ist die Schlüsselfigur des Spiels, er wird zum Freund, hat aber ein dunkles Geheimnis. Mehr verraten wir nicht – denn ja, zum ersten Mal in einem „Call of Duty“ ist die Geschichte wirklich ein großes Zahnrad im mächtigen Triebwerk aus adrenalingeladener Action, Dramatik und traumhaft schöner Grafik. Auch wie die Geschichte funktioniert und plausibel von der Invasion in der Schweinebucht nach Vietnam, wieder zurück in den Zweiten Weltkrieg und dann erneut in den Kalten Krieg führt, ist eine Meisterleistung von Treyarch. Denn ihr spielt im Grunde die Erinnerungen des Hauptcharakters Mason nach, der während der gesamten 15 Kapitel gefesselt auf einem Stuhl sitzt und mit Elektrostößen und Nervengift gefoltert wird. Der Grund: Mason war Mitglied einer geheimen Sondereinheit namens MAC SOG. Die Military Assistance Command Vietnam Studies and Observation Group war im Vietnamkrieg die härteste Spezialeinheit der USA und wurde vor allem für Black „ich bin der Präsident, ich weiß von nichts“- Operations eingesetzt. Daher auch der Titel „Black Ops“.
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Todesritter2k
13.11.2010, 15:28 Uhr
Word! Vor allen Dingen gibt man eine Wertung ohne den MP gespielt zu haben. Der wiord auch im Special in den Himmel gelobt.V on den Serverproblemen usw ist da wenig zu lesen. Auch hier wurden viele Fehler nicht berichtet, vielleicht weil gar nicht gespielt !?
Ich finds dennoch witzig, dem Spiel eine Wertung zu geben aber ohne MP EInfluss. Das ist so lächerlich.
Suari
12.11.2010, 10:41 Uhr
kann ich auch nur recht geben ;) besser kann man es garnicht formulieren
Calvato
12.11.2010, 07:48 Uhr
Was stimmt nun? Ich habe in andern Magazinen gelesen, dass die alte COD-Krankheit des unendlichen Respawns auch hier leider wieder dabei ist.
serious84
11.11.2010, 15:54 Uhr
ich hab mal ne frage! und zwar, ichhabe mir das spiel in der us-version gekauft, also komplett auf englisch. und jetzt frag ich mich ob es mit den deutschen oder gar den österreichischen versionen online kompatibel ist? freunde von mir haben die österreichische und ich will es jetzt noch nicht auspacken,bevor ich nicht weiß ob es tatsächlich funktioniert! kann mir einer bitte weiter helfen..... ich bedanke mich schonmal im vorraus
Tony360
11.11.2010, 02:36 Uhr
Alex
10.11.2010, 14:39 Uhr
4Players ist grundsätzlich ein gutes Magazin, das aber auch gerne polarisiert. D.h. aber nicht unbedingt, dass Sie mit ihrer Meinung auch 100% richtig liegen. ;)
Koibito
10.11.2010, 09:42 Uhr
Schminho
10.11.2010, 09:29 Uhr
ich denke die wertung eines tests sollte nicht das kriterium sein, weshalb man einem magazin mehr "traut" als einem anderen. vielmehr solltest du - wenn es dich denn wirklich interessiert - den test lesen und für dich wichtige informationen herausfiltern...
wenn die wertung für dich ausschlaggebend ist, würde ich sagen, dass der average auf metacritic gerade bei 8.9 liegt und du aufgrund der geringeren differenz eher onlinewelten trauen solltest ;)
Todesritter2k
10.11.2010, 09:21 Uhr Re: Re: Gameservers.com ist schlecht
Okay, MIR mehr Spass im Moment. :D Das ist der Wahrheit. Das Spiel hat bei uns mehr Punkte bekommen als CoD BO :)
aRGh
10.11.2010, 09:06 Uhr Re: Gameservers.com ist schlecht
Das is ne Lüge :D