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Plattformen:
PS2
Release:
Playstation 2: 25. Oktober 2005
Status:
Released
Publisher:
Sony
Entwickler:
Sony
Genre:
Anderes
USK:
Alle Altersstufen
Offizielle Seite:
keine Angabe
Fanseite:
keine Angabe
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Torsten Kägler | 18.11.2005, 01:01 Uhr

Buzz! - Test
Willkommen zu Buzz!

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Eine virtuelle Quizshow rund um die Geschichte der Musik und dies mit allem was dazu gehört. Vom Moderator bis zum Buzzerknopf.
Auf der Games Convention wurde das Spiel mit einer eigenen Live-Show promotet. Bereits dort waren die Besucher von dem Spielprinzip begeistert und so bildeten sich Menschentrauben um die Showbühne, wenn wieder eine neue Buzz-Runde starten sollte. Mittlerweile ist der Titel für die Playstation 2 im Handel und so darf man das Quiz am heimischen Fernseher spielen. Neben dem Spielemedium enthält die große Verpackung noch vier Buzzer, die man ganz einfach an den USB-Port seiner Konsole anschließt. Kurz darauf darf man bereits mit dem Spielen beginnen. Hat man die DVD in das Laufwerk gelegt, braucht man nur noch den Buzzer in die Hand zu nehmen und es kann losgehen. Durch die Menüs klickt man sich mit eben diesem Gerät und alle Einstellungen lassen sich hiermit machen. Die Buzzer sind nicht nummeriert, so dass man wahllos einen greifen kann und anschließend im Quiz seine Spielfigur mit einem Druck auf eine Farbe aktiviert. Jeder Buzzer hat einen roten Knopf, welcher der Namensgeber für den Controller ist, und darunter vier weitere Knöpfe, welche in Farben unterteilt sind. Während der Buzzer auch bei Personen mit großen Händen gut in der Hand liegt, ist es mit der Bedienung leider anders. Wird der rote Knopf noch schnell erreicht und gedrückt, wird es bei den vier farbigen Tasten bereits schwieriger. Lediglich wer auswendig weiß welche Farbe wo platziert ist kann sich einen Vorteil verschaffen. Steigt man gerade erst in das Spiel ein, ist schnell die falsche Taste gedrückt und die Frage verloren. Hier hätte man unterschiedliche Symbole oder eine bessere Bedienungsmöglichkeit wählen sollen, damit man den Controller blind bedienen kann.

Startet das Spiel, kommt zunächst ein Intro, welches den Spieler auf das kommenden Quizformat Buzz einstimmt. Zunächst werden die ersten der 16 wählbaren Charaktere für die Kandidaten vorgestellt und laufen über den roten Teppich. Plötzlich wenden sich die Scheinwerfer jedoch von ihnen ab und eine Limousine fährt vor, Buzz steigt aus und die Menge jubelt ihm zu. Nach einer kurzen Begrüßung landet man dann im Backstagbereich und eine Mitarbeiterin der Show begrüßt den Spieler herzlich und leitet ihn in die Garderobe. Hier können sich nun bis zu vier Spieler einklinken und daraufhin ihren Kandidaten wählen. Anschließend noch einige wenige Bereiche des Aussehens verändert und es kann losgehen. Sollten im Verlauf des Quiz weitere Mitspieler einsteigen wollen, ist dies ebenfalls möglich. Dies macht Buzz zu einem guten Partyspiel für zwischendurch. Übrigens ist die Charakterwahl für den Spielverlauf vollkommen unerheblich, lediglich die Optik sollte einem gefallen und schon kann man sich in das Quiz stürzen. Ist man startbereit, beginnt auch schon die Show, schnell noch die Länge des Quiz' ausgewählt und es geht zur der ersten Runde. Gewählt werden können 15, 30 und 45 Minuten. Vor jeder Raterunde wird erklärt, wie diese abläuft und was man erreichen kann. Damit findet jeder Spieler den Einstieg sofort und braucht keine Fragen zu stellen. Wenn die Erklärungen zu viel werden, können diese einfach mit einem Buzzerdruck übersprungen werden.

Die erste Runde ist lediglich zum Punkte sammeln und in das Spiel finden gedacht. Buzz moderiert die Runde an und kurz darauf werden auch schon die Fragen gestellt, die Musik wird eingespielt und die Spieler raten unabhängig von den anderen. Punkte verlieren kann man nicht, dafür aber 250 gewinnen, wenn man richtig antwortet. Anschließend wird es schwieriger, denn beim schnellen Finger ist Geschwindigkeit gefragt, wer lange wartet kriegt weniger Punkte. Die Runde Weitergeben basiert darauf, dass man versucht im richtigen Moment den Buzzer zu drücken und damit einem anderen Spieler die Frage zuzuspielen, der diese dann beantworten muss. Ähnlich läuft es auch beim Bombenspiel ab. Hier muss derjenige die Frage beantworten, der die Bombe in der Hand hat. Ist die Antwort richtig, wird die Bombe weitergereicht. Wer falsch antwortet läuft immer größere Gefahr, dass die Bombe bei ihm explodiert und Punkte vom Konto abzieht. Im Mehrspielermodus gibt es acht verschiedene Modi, die abwechselnd gespielt werden. In einer gemütlichen Runde kommt sofort Freude auf, denn jeder im Raum wird mitraten wollen und Antworten in die Menge rufen. Falsche Antworten sorgen für Lacher, richtige Antworten für Erstaunen und explodierte Bomben für Schadenfreude. Dies macht Buzz zum erstklassigen Partyspiel. Der Einzelspielerbereich sieht dagegen düster aus, denn hier steht man ganz alleine vor dem Showmaster und hat nur zwei Modi. Im ersten beantwortet man 20 Fragen und erhält für das schnelle Raten eine Zeitgutschrift. Diese wird in der zweiten Runde dann dafür verwendet, dass in dieser Zeit Fragen gestellt werden, bis sie abgelaufen ist. Am Ende kann man dann die Highscore jagen, mehr Spaß macht allerdings der Mehrspielerpart.

Grafisch wartet Buzz nicht groß auf, hier verabreicht Sony Durchschnittskost. Eine grandiose Grafik ist allerdings auch nicht notwendig, die Konzentration beruht auf den Fragen, die Show dagegen rückt in den Hintergrund. Zwar mögen einige Charaktere mit ihren wenigen unterschiedlichen Bewegungsmustern langweilig wirken, einen großen Abbruch tut dies dem Spiel jedoch nicht. Obwohl Buzz ein Musikquiz ist, wird im Soundbereich nicht all zu viel geboten. Der Moderator Buzz hat die Stimme von Ingolf Lück geliehen bekommen, doch ist sein Wortschatz leider nur bescheiden und damit wenig abwechslungsreich. Die Kandidaten in der Show können auch nicht mit guten Wortbeiträgen glänzen. Erstklassig sind die Musikeinspieler bei den Fragen. Diese sind klar und sofort erkennbar, auch wenn es sich nicht um die Originalstücke, sondern um Neuaufnahmen handelt. Trotz dieser mittelmäßigen technischen Umsetzung, kann Buzz aus spielerischer Sicht überzeugen, wenn man sich für Musik interessiert. Wer sich andere Wissensbereiche wünscht, wird noch warten müssen, es sind aber andere Quizshows in der Mache. Darunter ein Film- und Sportquiz.

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