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Plattformen:
PC
Release:
PC: 05. Februar 2009
Status:
Released
Publisher:
Electronic Arts
Entwickler:
Criterion Games
Genre:
Rennspiel
USK:
Ab 12 Jahren
Offizielle Seite:
keine Angabe
Fanseite:
keine Angabe
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André Linken | 03.02.2009, 11:29 Uhr

Burnout Paradise Ultimate - Test
Das Paradies auf vier Rädern

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Nach langer Wartezeit kommen jetzt endlich auch die PC-Besitzer in den Genuss des Rennspiels Burnout Paradise. Doch hat sich das Warten wirklich gelohnt oder erwartet euch mal wieder eine misslungene Portierung? Schnallt euch an!
Ist es wirklich schon ein Jahr her, dass Burnout Paradise auf den NextGen-Konsolen für Furore gesorgt hat? Wie die Zeit doch rast. Ha, gutes Stichwort, denn darum geht es ja in dem Rennspiel aus dem Hause Criterion Games hauptsächlich. Hier ein grober Abriss für all diejenigen unter euch, die bisher noch nichts von Burnout Paradise gesehen oder gehört haben. Euch verschlägt es in die ebenso idyllische wie riesige Stadt Paradise City, die zwar für sich gesehen fiktiv ist, jedoch dank abwechslungsreich gestalteter Viertel und imposanter Bauwerke durchaus an die eine oder andere US-Metropole erinnert. Das Spielprinzip erinnert im Kern an eine Episode von Need for Speed aus besseren Tagen: Ihr kurvt durch die Straßen, nehmt an Rennen teil, deckt geheime Orte auf und vergrößert nach und nach euren Fuhrpark - inklusive schnittiger Motorräder. Der größte Unterschied zur hauseigenen Konkurrenz ist die unglaubliche Rasanz und Dynamik der Rennen. Dazu gleich mehr.

Nicht nur Autos, sondern auch schnittige Motorräder tummeln sich standardmäßig im Fuhrpark der PC-Version.

Anders als die Anderen
Bleiben wir zunächst noch bei dem eben angeschnittenen Vergleich mit der Need for Speed-Serie. Dort wie auch in Burnout Paradise gibt es einen umfangreichen Fuhrpark mit verschiedenen Wagenklassen (Crash-Cars, Stunt-Cars und Racing-Cars). Allerdings müsst ihr beim vorliegenden Titel mit Fantasienamen Vorlieb nehmen, da sich Criterion Games die teuren Lizenzgebühren gespart hat. Auch Tuning-Fans dürften etwas enttäuscht sein: Zwar dürft ihr auch in Paradise City an den Boliden und Motorrädern herumschrauben, doch hat dies meist nur kosmetischen Effekt. Wer gerne viel Zeit damit verbringt, einen Kleinwagen mithilfe zahlreicher Custom-Kits und anderer Teile zu einer PS-strotzenden Rennmaschine aufzubohren, wird nicht auf seine Kosten kommen. DAS macht Need for Speed deutlich besser.

Wer jedoch am liebsten mit Vollgas und auf möglichst halsbrecherische Art über den Asphalt brettert, der wird die Tastatur respektive das Gamepad nicht mehr aus der Hand legen wollen. Das liegt vor allem - aber nicht ausschließlich - an der locker-leichten Art der Spielmechanik. Die Jungs von Criterion Games haben den Spagat zwischen actionbetonter Arcade-Steuerung und leichtem Simulationsansatz perfekt hinbekommen. Einige werden sich jetzt fragen, wo denn bei Burnout bitte sehr Simulationselemente zu finden sein sollen. Guter Einwand. Schon richtig, ein Colin McRae wird hier nicht "erreicht". Dennoch fühlen sich die einzelnen Wagenklassen spürbar anders an, wenn man sie über den Asphalt kutschiert, und vor allem die Motorräder verlangen von ihren Fahrern etwas mehr Feingefühl als in einem reinen Arcade-Racer.

Burnout Paradise ist das ideale Spiel für Leute, die ordentlich Gas geben und dabei viel Spaß haben wollen.

Das bringt uns natürlich auch direkt zu den bereits erwähnten Events. Nahezu ein halbes Dutzend dieser Wettbewerbe findet ihr in Paradise City, die in der Gesamtzahl die 100er-Marke weit überschreiten und für jeden Geschmack etwas parat halten. Von Hochgeschwindigkeitsrennen über waghalsige Stunteinlagen bis hin zur präzise organisierten Massenkarambolage ist alles dabei, was das Herz begehrt. Vor allem im Multiplayer-Modus, bei dem ihr viele dieser Missionen kooperativ in Angriff nehmen könnt, kommt enorm viel Spaß auf. Kombiniert mit dem stetigen Aufstieg auf der Karriereleiter in Paradise City und dem Freischalten neuer Abschnitte ergibt sich letztendlich ein enorm motivierender Spielfluss, der euch so schnell nicht wieder vom Bildschirm lösen lässt.

Was bietet die PC-Version?
Weiter ins Detail wollen wir an dieser Stelle nicht gehen, wer mehr über den Inhalt Erfahrung bringen will, sollte sich unser Review der Konsolenversion durchlesen. Vielmehr wenden wir uns an dieser Stelle nochmals genauer den Elementen zu, die in der PC-Fassung zu finden sind. Neben einigen neuen Missionen bietet vor allem der Blick auf die Präsentation viel Grund zur Freude. Anstatt euch eine lieblose Portierung mit matschigen Texturen vor die Nase zu setzen, erstrahlt die PC-Version von Burnout Paradise im fast schon neuen Glanz. Sorry für die abgedroschene Phrase, doch selbst wenn ihr nicht alle Einstellungen auf das Maximum schraubt, sieht das Spiel stellenweise besser aus als auf der Xbox 360 - und das ohne Ruckler oder zusätzliche Popup-Effekte. Zudem kommt das Fahrgefühl dank ForceFeedback-Support besser rüber, und für die Experimentierfreudigen unter euch gibt es sogar Multi-Screen-Funktionen für mehr "Übersicht". Es gibt jedoch auch einige Wermutstropfen: Der Multiplayer-Modus ist auf Onlinepartien beschränkt, die Ladezeiten sind teilweise recht heftig und Einsteiger dürften trotz der guten Zugänglichkeit an einigen Missionen kräftig zu knabbern haben.

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