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Test zum Spiel: Bulletstorm Spiel-Test

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Plattformen:
PC, PS3, XBox 360
Release:
PC: 22. Februar 2011
Playstation 3: 22. Februar 2011
XBox 360: 22. Februar 2011
Status:
keine Angabe
Publisher:
Electronic Arts
Entwickler:
People Can Fly
Genre:
Shooter
USK:
keine Angabe
Offizielle Seite:
bulletstorm.com
Fanseite:
keine Angabe

DISKUSSIONEN zum SPIEL

Test
Humor trifft Shooter - kritisch 5
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Michael 'Michos' Günther | 23.02.2011, 20:43 Uhr

Bulletstorm - Test
Humor trifft Shooter - kritisch

1 3 Wertung

Was für ein krasses *?§`“… okay, ich übe mich für den Teaser in Zurückhaltung. Kinder könnten mitlesen. Ahem, also: Dieser gewaltverherrlichende Shooter ist für unmündige und nicht zurechnungsfähige Personen vermutlich ganz und gar nicht geeignet. Es empfiehlt sich zudem, einen Humor in sich zu tragen, der mit englischer Härte, fliegenden Körperteilen und heftigen Blutfontänen umgehen kann. Dann klappt’s auch mit brennenden Ärschen.
Ich kann kaum mehr hinsehen, als die Rüstung vom Minigun-schleppenden Großkotz abblättert, er sich erschöpft runterbückt, mein Stiefel ihm die Knopfleiste seines Hosenbodens gewaltsam entfernt und meine Granate als Zäpfchenersatz die Bezeichnung „Brennender Arsch“ hervorbringt. Erschreckend … komisch. Ich muss mir erst mal die Tränen aus den Augen wischen, um das Spektakel noch erkennen zu können. Um das Feld zu überblicken und die nächsten paar Schreihälse in den Abgrund zu treten oder mit der Schrotflinte zu köpfen. Es muss nicht immer nur Niveau, packende Atmosphäre oder Charaktertiefe sein. Es kann auch mal derbe klatschen.

Wer seriösen Anspruch an das Spiel gestellt hat, muss in einem Bunker leben und Spiele ausschließlich nach Cover kaufen – angesichts dieser Marketingkampagne im Vorfeld. Die lustigste Werbespotserie seit langem ging Bulletstorm voraus. Lustiger als die von Civilization V und Tony Hawk: Ride zusammen. Eine Parodie eines Halo-Videos zog einen Weihnachtsgruß mit einem etwas ungewöhnlich geschmückten Weihnachtsbaum nach sich. Dann noch der Epics Chef Michael Capps unter der Dusche und das großartige Duty Calls zum Schluss. Einfach saukomisch. Genau wie der Inhalt des Spiels selbst.

So sieht er aus, bevor seine Poperze brennt.

Wenn diese zwei Typen im Fahrstuhl stehen, die Aussicht genießen und der eine dem anderen heftiges Kuscheln für echte Heterokerle anbietet, bin ich der erste, der laut lacht. Selbst beim Dauerbrennerthema Hintern ertappe ich mich schmunzelnd und ein bisschen beschämt, Niveaulosigkeit so zu feiern. „Es interessiert mich nicht, für welche Art Misshandlung dein Arsch gemacht ist“ flundert aus der Kollerschnauze und unterstützt den beherrschenden Jargon fabelhaft.

Im Trommelfeuer absoluter Lachhaftigkeit schleichen aber auch Gespräche, die dem Plot dienen und den Kern nicht zu einem zusammengeklebten Witzfestival aufweichen. Eine zusammenhängende Geschichte aus Rache und Intrigen, bis hin zu einem Charakter, der sich aufgrund früherer Entscheidungen in die Sauferei flüchtet, kristallisiert sich aus diesem oberflächlich erscheinenden Werk. Vielleicht eine Spur zu ernst für einen solchen Fun-Shooter, obwohl gerade diese Eigenart für eine tiefere Metaebene einsteht.

1 3 Wertung




Humor trifft Shooter - kritisch Kommentare (5)

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Xen0

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Friendinvite

25.02.2011, 14:48 Uhr

Ich habe das Spiel am Anfang der Woche aus der Videothek ausgeliehen und noch am gleichen Abend/ Nacht durchgezockt. Natürlich PEGI, den geschnittenen Mist hätte ich im Regal stehen lassen. Es hat wirklich Spaß gemacht und ich wurde von der Story positiv überrascht. Aber kaufen werde ich mir das Spiel nicht.

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Keldorn2k

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Friendinvite

24.02.2011, 11:37 Uhr

Man der Test ist echt schwer zu lesen. Könnte der Tester bitte etas an dieser gekünstelten ausdrucksweise ändern!

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myblade

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Friendinvite

24.02.2011, 09:06 Uhr

Ich höre direkt nach den ersten beiden Sätzen auf zu lesen, denn es kann nur Schwachsinn folgen. Der Shooter kann nicht gewaltverherrlichend sein, denn dann wäre es verboten worden.

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Captain Ed

23.02.2011, 21:38 Uhr

Guter Test! Ein weiterer Überraschungshit nach Enslaved!

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Danoku

23.02.2011, 20:51 Uhr

Die USK Version ist (wie ein Magazin damals bei der Cut Version von L4D2 gesagt hat)
*das Plastik nicht wert, aus dem die DVD gemacht ist*

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