Bulletstorm - Special
Nur schießen ist langweilig
Es ist die herausragend direkte Art, nichts anderes sein zu wollen als ein heftiger Funshooter mit einigen lustigen Einfällen und hier und da eine Spur humorvoller Brutalität, die auch noch leistungsbezogen Punkte einbringt. Ein ganzer Modus beschäftigt sich genau damit und stampft ein dickes Ausrufezeichen hinter das Genre. Und hinter die getroffenen Aussagen auch.
Sei schnell, Tötungskünstler und überlebe
Im Überlebens- oder vielleicht Ranglistenmodus namens Echo herrscht ungewöhnlicherweise Geradlinigkeit. Man ist nicht an einem Ort stationiert und mimt den Fleckentferner, sondern geht auf die Jagd nach frischen Opfern. Obendrein rennt die Zeit neben unseren Kugeln her, lacht sich ins Fäustchen und malt am Rande den virtuellen Penis mit. Aber Länge allein bringt gar nichts, wenn es nicht auch thematisch in die Breite geht. Und da fängt die Kunst des Tötens an.
Mit gezielten Kopfschüssen aus der Hüfte durchrennen, ist zwar hochprofessionell und sicherlich auch mit einem schnellen Durchkommen verbunden, lässt die Richterskala aber schwach ausschlagen. Die geht viel eher auf zweifelhafte Tauschgeschäfte ein: Punkte gegen Punkte. Du tötest möglichst spektakulär die gefährlichen Angreifer und bekommst am Ende dafür ein prall gefülltes Bonuskonto, das verknüpft mit der verbrauchten Zeit einen Vergleichswert für den Highscore ausspuckt.
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