Brothers in Arms 3: Hell's Highway - Preview
We need you!
In der Rolle von Sgt. Matt Baker spielt man die entscheidenden Tage der Operation Market Garden nach. Filmfans dürfte dieser Einsatz in den Niederlanden bereits durch die Reihe Band of Brothers ein Begriff sein. Die Storyline setzt nahtlos an den Ereignissen des ersten Teils an. Viele Cut-Scenes innerhalb der Missionen erzählen die Geschichte, nicht selten greifen die Entwickler auch auf den Vorgänger zurück. So findet Matt innerhalb der gezeigten Mission eine Brille. Durch einen plötzlich einsetzenden Flashback erinnert er sich an einen gefallenen Soldaten aus seiner Einheit - unvermittelt, dramatisch und wirkungsvoll.
Neben vielen alten Bekannten werden dem Spieler auch neue NPCs zugeordnet. Jasper versteht sich auf den Umgang mit schweren Waffen. Nicht umsonst nennt er einen Raketenwerfer seine beste Freundin. Mit ihr macht er nicht nur tonnenschweren Panzern den Garaus, sondern zerstört auch MG-Nester oder größere Gegnerstellungen mit wenigen Schüssen im Nu. Pranky ist für den Nachschub zuständig - benötigt man also Munition, ist er der richtige Ansprechpartner.
Kenner des ersten Brothers in Arms-Teils müssen sich kaum umgewöhnen, haben die Entwickler am Interface doch kaum Änderungen vorgenommen. Mit wenigen Klicks scheucht man seine KI-Kollegen durch die schönen Landschaften, lässt sie in Deckung gehen oder angreifen. Ansonsten werden PC-Spieler auf die üblichen Tastaturkürzel zurückgreifen können. Aber auch die Steuerung mit Controller soll sich unkompliziert gestalten. Wer bereits einen Taktikshooter gespielt hat, wird keinerlei Probleme dabei haben, den Einstieg zu finden.
Wie mittlerweile in Shootern üblich, gibt es keine Lebensenergieanzeige mehr. Stattdessen nimmt der Bildschirm nach einigen Treffern eine rötliche Färbung an, die immer weiter zunimmt. Jetzt sollte man schleunigst Deckung suchen, damit sich Baker von den körperlichen Strapazen erholen kann. Zu lange ausruhen sollte man aber nicht; schließlich können sich Hindernisse, die zunächst als famose Schutzmöglichkeit dienen, schnell in Wohlgefallen auflösen. Holzzäune, Fässer oder anderen kugeldurchlässige Deckungen werden nach und nach perforiert. Natürlich werden die eigenen Truppen auch Deckungsschwächen der Gegner ausnutzen, indem man im Kreuzfeuer einfach Gegenstände und Hindernisse aus dem Weg räumt.
Steinwände und andere massive Barrikaden sind allerdings nicht zerstörbar, damit sich die Bewegungsfreiheit in Grenzen hält und bestimmte Stellen einfach passiert werden müssen. Außerdem laufen die Hardwareanforderungen somit nicht aus dem Ruder. Wer sich also schon auf pfiffige Abkürzungen wie in Red Faction gefreut hat, wird leider enttäuscht werden.
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