Borderlands - Special
Neu: Jetzt auch mit Border!
Und nun sitzen wir also hier. In einem bis ins letzte Detail dekorierten Raum, pflanzen wir uns auf gepolsterte Bänke und hören Randy Pitchford zu, während er vor einem dreckigen Wellblech steht und uns voller Stolz Borderlands präsentiert. Der Stil erinnert an Champions Online - vor allem durch die Outline bei allen Objekten und Landschaften wirkt der Shooter anders. Einerseits ist er grafisch bedingt nicht ganz so ernst wie im letzten Jahr, andererseits noch mit enorm viel Schusskraft ausgestattet. Denn am Prinzip je mehr Waffen, desto besser haben die Entwickler festgehalten. So finden wir alle paar Meter ein neues Modell, das wir entweder selbst noch modifizieren oder aber gegen eine andere Waffe austauschen können.
Damit wir nicht nur Kugeln durch die graue, felsige Welt feuern gibt es auch elektrische Waffen und kleinere Skills, wie zum Beispiel den Rage-Modus. Der hat es in sich und lässt einen ruhigen, cleveren Strategen schnell in einen sorgenlosen Krieger verwandeln. Mit geballten Fäusten sprinten wir durch den Kugelhagel um uns den Feind persönlich vorzuknöpfen. Voller Inbrunst schlagen wir zu und bejubeln einen kritischen Treffer. Tataaa, ein dicker Schriftzug gratuliert uns zum Level Up.
Diese Mischung aus farbenfrohen Schusswechseln, Unmengen an Waffen und kleinen Rollenspiel-Aspekten macht trotz der tristen Welt Laune auf mehr. Entwickler Gearbox spart auch nicht an mutigen Aussagen. Nicht mehr und nicht weniger als die größte Waffenauswahl eines Shooters wird uns gegen Ende der Präsentation versprochen. Wie tief der Rollenspiel-Part des Spiels ist, können wir leider nur vage einschätzen. Wie bereits erwähnt sammelt ihr im Laufe der Gefechte Erfahrung und steigt Level auf. Auch spezielle Aufgaben in Form von Quests könnt ihr euch bei ausdrucksstarken Nicht-Spieler-Charakteren einholen. Doch wie wichtig die Rollenspiel-Komponente - vor allem in Hinblick auf Charakterauswahl – ist, ist eine große Unbekannte.
Sicher dagegen ist, dass ihr mit bis zu vier Spielern durch die Welt ziehen könnt. Der Koop-Modus spielt dabei eine wichtige Rolle, macht das besetzen eines bewaffneten Vehikels doch mit zwei Spielern wesentlich mehr Sinn als mit einem. An das teils aufgezwungene aber dennoch durchaus gute Koop-Abenteuer Army of Two wird Bordlands mit seinen Funktionen zwar nicht herankommen, dafür scheint der Titel aber andere Besonderheiten zu haben, die ihm in ein paar Monaten vielleicht eine gute Wertung einbringen.
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