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Plattformen:
NDS, PS2, Wii
Release:
Playstation 2: 26. November 2007
Wii: 31. August 2007
Status:
Released
Publisher:
Electronic Arts
Entwickler:
EA Montreal
Genre:
Anderes
USK:
keine Angabe
Offizielle Seite:
keine Angabe
Fanseite:
keine Angabe
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Torsten Kägler | 17.01.2008, 11:49 Uhr

Boogie - Test
I can Boogie!

1 Wertung

Ich hatte mich ziemlich auf Boogie gefreut und bin umso enttäuschter, dass die kultigen Charaktere eine so lahme Party veranstalten. Einzig und allein der Karaokepart macht einen guten Eindruck, aber den bietet mir auch SingStar in besserer Form!
Harte Beats schlagt ihr in Guitar Hero an, gleich mit einer ganzen Band dürft ihr schon bald in Rock Band euer musikalisches Geschick beweisen. In Dancing Stage bringt ihr mit euren Tanzschritten die Wände zum Wackeln. Und in SingStar verlegt ihr die Karaokebar in euer Wohnzimmer. Die vergangenen Jahre haben auf dem boomenden Markt der Videospiele immer mehr musikalische Aufreißer hervorgebracht. Durch hohe Verkaufszahlen angespornt, entwickelt mittlerweile jeder große Publisher seine ganz eigenen Spiele in dem Genre. Electronic Arts steckt nicht nur hinter dem Bandspiel Rock Band, sondern veröffentlicht pünktlich zur dunklen Jahreszeit mit Boogie auch eine musikalische Party für die Heimkonsole.

"Shake It. Sing It. Create It" - Vorbei ist die Zeit des langweiligen Daddelns an der Playstation 2. Von nun an zeigt ihr, was für ein Rhythmus in euch steckt. So weit zumindest die heile Welt auf der Verpackung des Spiels. Schnell werdet ihr aber merken, dass die Versprechen viel zu hoch gegriffen sind. An beinahe allen Ecken und Enden mangelt es am Umfang. Von den eintönigen Abfolgen der immer gleichen Handlungen will man am liebsten gar nicht erst sprechen. Ein Lichtstreifen am Horizont sind die kultigen Charaktere Bubba, Lea, Jet, Kato und Julius, die ihr mit den vielfältigen Items - vom weißen Glitzeranzug bis zum feschen Hut - ganz nach eurem Geschmack personalisieren könnt.

In Boogie zeigt ihr, dass der Groove in euren Knochen steckt. Neue Wege geht das Spiel dabei jedoch nicht. Alles schonmal gesehen, alles schonmal gespielt.

Flugs relativiert sich der erste gute Eindruck, denn zusammen mit den gerade noch gelobten Comicfiguren steigt ihr in eine viel zu flache Rahmenhandlung ein. Nicht mehr als eine Hand voll Storyabschnitte spielt ihr pro Charakter und erlebt den Aufstieg vom Gossensänger zum Superstar beinahe in Lichtgeschwindigkeit. Für Tiefgang und Abwechslung bleibt dabei keine Zeit. Wenn ihr auf lustige Shows, Wortwitz und rhythmische Spielereien gehofft habt, dann seid ihr binnen weniger Minuten vollkommen von Boogie enttäuscht. Sehr viel mehr als drei Stunden tanzt und singt ihr euch nämlich nicht durch die Handlung. Ohne die freischaltbaren Extras wie neue Songs würden wir euch zudem gänzlich vom Storymodus abraten. Nur so habt ihr zumindest einen kleinen Anreiz, immer neue Objekte freizuschalten. Die Auswahl der Musikstücke ist zur großen Freude gelungen. Von Karma Chamaeleon, Y.M.C.A., über Kung Fu Fighting bis hin zu Mambo No. 5 trällert ihr zahlreiche Kracher der Musikszene nach.

1 Wertung




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