Bohemia Interactive
Die beiden wegen Spionageverdacht in Griechenland verhafteten Bohemia-Mitarbeiter Ivan Buchta und Martin...
Die wegen Spionage-Verdacht in Griechenland inhaftierten Arma-3-Entwickler Ivan Buchta und Martin Pezlar werden nun endgültig angeklagt. Ihnen drohen 20 Jahre Haft.
Eigentlich hatten sie gehofft, zu Weihnachten wieder bei ihren Familien sein zu können. Nun sieht es fast danach aus, als würden sie die nächsten 20 Jahre lang das Fest der Liebe hinter Gitterstäben feiern müssen: Ivan Buchta und Martin Pezlar, die beiden Mitarbeiter des unter anderem für ArmA 3 und DayZ verantwortlichen Entwicklerstudios Bohemia Interactive, werden nun endgültig vor Gericht gestellt. Der Vorwurf: Spionage. Eine Anfechtung der Klageschrift wurde in letzter Instanz abgelehnt.
Bei den Betroffenen selbst macht sich ob dieser Umstände langsam Verbitterung breit. Miloslav Buchta, der Vater des inhaftierten Ivan, wirft den Behörden in Griechenland unmenschliche Haftbedingungen vor:
"Die beiden sind gemeinsam mit mehr als 25 Mitgefangenen in einer Zelle eingepfercht und müssen auf dem Boden schlafen. Essen bekommen sie zwei mal am Tag."
Und auch den Angeklagten Entwicklern selbst scheint so langsam aber sicher der Optimismus verloren zu gehen:
"Unsere Jungs erzählen uns am Telefon nicht mehr, dass alles in Ordnung ist, dass sie es schon schaffen. Nachdem das Gericht seine Entscheidung getroffen hat, hören wir von ihnen nur noch das, was Eltern niemals hören wollen: 'Mama, Papa, bitte rettet uns!'", so die Mutter einer der beiden Inhaftierten.
Mittlerweile schalteten die Familien von Buchta und Pezlar sogar den Präsidenten und den Premierminister der Tschechischen Republik ein. Ein Sprecher des Außenministerium erklärte jedoch, bereits intensiv über eine Freilassung der beiden tschechischen Staatsbürger zu verhandeln:
"Wir widersprechen der Einschätzung [dass wir nicht genug tun würden]. Wir arbeiten intensiv an diesem Fall und suchen mit allen erdenklichen Mitteln nach einer Lösung", heißt es.
Buchta und Pezlar befinden sich mittlerweile seit 70 Tagen in Haft. Eigenen Aussagen zufolge wollten die beiden in Griechenland lediglich ihren Urlaub verbringen. Die griechischen Behörden werfen ihnen Spionage vor, da sie in der Nähe eines Militärkomplexes Fotos angefertigt haben sollen. Bei einer Verurteilung droht den beiden eine Haftstrafe von bis zu 20 Jahren.
Dean 'Rocket' Hall, Schöpfer der populären Arma-2-Modifikation DayZ, scheint indes offenbar eine Protestaktion in der Tschechien vorzubereiten. Ob es etwas hilft, wird sich zeigen.
Spionage-Vorwurf: Nur noch wenig Hoffnung auf Freilassung der beiden in Griechenland inhaftierten Arma-3-Entwickler Ivan Buchta und Martin Pezlar.
Link: vg247.com
Die beiden wegen Spionageverdacht in Griechenland verhafteten Bohemia-Mitarbeiter Ivan Buchta und Martin...
Der Tschechische Präsident Václav Klaus hat sich in die Angelegenheit um die beiden in Griechenland...
Chrisben schrieb:
Mal wieder typisch... zwei Artikel zu dem Thema gelesen und schon eine scheinbar fundierte und überhaupt nicht populistische Meinung zu dem Thema haben. Man weiß viel zu wenig, um darüber von hier ... ![]()
Mal wieder typisch... zwei Artikel zu dem Thema gelesen und schon eine scheinbar fundierte und überhaupt nicht populistische Meinung zu dem Thema haben. Man weiß viel zu wenig, um darüber von hier aus urteilen zu können.
Wer weiß, was die da gesehen/abgelichtet haben. Gerade WEIL wir hier über die EU sprechen, herrscht in Griechenland keine Willkür wie in Russland oder China. Außerdem wurde lange noch keiner verurteilt, auch wenns natürlich schade ist, dass die beiden Jungs schon 70 Tage im Knast sitzen...
Und nur mal so am Rande: Es schadet nicht, solche Artikel ein wenig kritischer zu hinterfragen. Habt ihr ne Vorstellung, wie oft im Schnitt ein solches Zitat weitergereicht, übersetzt, rückübersetzt und verwurstet wird und wie viel davon am Ende wirklich erhalten bleibt?
Wer Straftaten begeht muss dafür auch zur Rechenschaft gezogen werden. Ob Spieleentwickler oder nciht. Und ob die Haftbedingungen nun wirklich so "schlecht" sind wie dargestellt weiß wohl auch keiner.
"Miloslav Buchta, der Vater des inhaftierten Ivan, wirft den Behörden in Griechenland unmenschliche Haftbedingungen vor."
"Essen bekommen sie zwei mal am Tag."
Es gibt Menschen die nicht einmal täglich ne warme Mahlzeit haben. Also mal auf dem Boden bleiben. Demnächst einfach aufpassen wo man mit seiner Kamera rumschnüffelt.
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