Blur - Test
Trau dich, Pistensau!
Mit diesem Mantra im Kopf starte ich meine Singleplayer-Karriere, denn eine Option für ein schnelles Rennen ohne Hintergedanken lässt sich auch nach einiger Suche nicht finden. Dafür gibt es jedoch vor den einzelnen Wettfahrten einige Tutorialsequenzen zu bestaunen, die euch mit dem Ziel des Spiels und den unterschiedlichen Rennmodi vertraut machen. Auf den Punkt gebracht gilt es, durch skrupellosen Einsatz der acht Power-Ups die Straße zu räumen, um als erster die Zielline zu überqueren. Landet man auf dem Siegertreppchen, winken Lichter, mit denen weitere Events freigeschaltet werden. Der vehemente Kampf um die Position, spektakuläre Drifts und der unbarmherzige Eifer beim Ausschalten der Konkurrenz bescheren euch darüber hinaus Fans, die dem zerstörerischen und halsbrecherischen Treiben wohlgesonnen sind. Je mehr Fans, desto mehr Groupies. Sorry, ich meinte natürlich desto mehr Autos.
Steigt die Anhängerschaft, darf man schon bald von den kleinen Nuckelpinnen zu den auf Hochleistung getrimmten Boliden vom Schlage eines Koenigseggs umsteigen. Aber Geschwindigkeit ist nicht alles, denn je nach Art der Herausforderung eignen sich manche Gefährte mehr als andere. Bei den Destruction Derbies z.B. seid ihr ohne lästigen Pulk unterwegs und kassiert Punkte durch das gezielte Abschießen vor euch fahrender Autos. Zerstörte Karren manifestieren sich auch in Extrasekunden, die sich dem Trend der ablaufenden Stoppuhr entgegensetzen. Da ist es gar nicht ratsam, mit den schnellsten Wagen auf die Jagd zu gehen, da zielgenaues Abfeuern der Waffen unnötig erschwert wird. Vielmehr bieten sich die etwas langsameren Offroader an, die durch ihr gutmütiges Lenk- und Kurvenverhalten präzise Schüsse erlauben. Die rasanten Flitzer kommen stattdessen in den Checkpoint-Rennen zum Einsatz, die gegen die Uhr gefahren werden.
Insgesamt stehen euch vier Wagenklassen zur Verfügung – vom behäbigen Truck zum rasanten Sportwagen, von der günstigen Familienkutsche zum luxuriösen Traummobil. Entwickler Bizarre hat dabei mit vielen namhaften Herstellern zusammengearbeitet, so dass man sich über authentische Modelle bekannter Marken freuen kann - BMW, Audi, VW und wie sie alle heißen. Weitab von CO2-Bedenken und Treibstoffpreisen lässt sich auch mit amerikanischen Spritfressern wie dem Ford GT oder der Corvette ZR1 durch die Gegend heizen, denn kategorisiert wird in Blur nur nach Geschwindigkeit, Driftvermögen, Beschleunigung und Handhabung.
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nizzie
29.05.2010, 13:34 Uhr
Die Waffen sind das was das Spiel interessant machen du Experte. Noch nie Mario Kart gespielt? Wenn ich ein reines Racing Game will kaufe ich ja auch nicht Blur.
Driman
29.05.2010, 13:17 Uhr
nizzie
29.05.2010, 12:54 Uhr
Mendoras
28.05.2010, 01:29 Uhr
nizzie
27.05.2010, 17:50 Uhr
Hoher Irokese
27.05.2010, 17:37 Uhr
War schon immer ein Fan von Flatout =)