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Plattformen:
PC, PS3, XBox 360
Release:
PC: 27. Mai 2010
Playstation 3: 27. Mai 2010
XBox 360: 27. Mai 2010
Status:
Released
Publisher:
Activision
Entwickler:
Bizarre Creations
Genre:
Rennspiel
USK:
Ab 12 Jahren
Offizielle Seite:
blurgame.com
Fanseite:
keine Angabe

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Sven 'cobra79' Hollunder | 04.05.2010, 15:51 Uhr

Blur - Preview
Freie Fahrt für freie Bürger

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Mit Blur melden sich Bizarre Creations, die vor allem durch Project Gotham Racing zu Ruhm und Ehre gelangt sind, wieder mit einem Rennspiel zurück. Auf einen Mann im Fledermauskostüm trefft ihr zwar immer noch nicht, aber dank typischer Fun-Racing-Waffen und -Upgrades ist die Highspeed-Action dennoch vorprogrammiert.
Wenn man sich mit wachsamen Augen und offenen Ohren durch den dichten deutschen Straßenverkehr schlängelt, stößt man früher oder später auf gestresste Mitbürger, die eingezwängt hinter ihrem Lenkrad nicht nur Gott und die Welt, sondern auch das Tempolimit, die Ampelphase, die Spritpreise und den Vordermann verfluchen. Da mutiert zur Rushhour selbst das freundlichste Muttchen zur wilden Furie, die am liebsten mittels Todeslaser alle Linksschleicher und Zweitereiheparker vom Erdboden tilgen würde.

Bizarre Creations hat diese Idee aufgegriffen und bietet frustgeplagten Autofahrern mit Blur bald die virtuelle Therapie. In dem rasanten Rennvergnügen der Project Gotham Racing-Entwickler könnt ihr nämlich mit 50 lizenzierten Wagen namhafter Markenhersteller durch 30 Strecken heizen und eurem Zerstörungstrieb freien Lauf lassen. Dafür stehen die üblichen Verdächtigen in Form von auf der Straße liegenden Power-Ups zur Verfügung. Die einfachste und schwächste Waffe ist der Bolzenschuss, mit dem ihr drei Projektile abfeuern könnt, um entweder vorausfahrende Kontrahenten anzugreifen oder euch gegen die Attacken eurer Gegner zu wehren. So lässt sich zum Beispiel die platzierte Mine aus dem Weg ballern oder die zielsuchende Rakete mit dem rückwärtigen Schuss ausschalten. Über den Schock-Angriff freut man sich vor allem, wenn man ein wenig zurückliegt oder abgeschlagen wieder Anschluss an die Spitze sucht, da immer der führende Fahrer ins Ziel der tödlichen Energiebarrieren gerät, die sich für einige Sekunden bilden und das Fahrzeug bei Berührung wild durch die Luft katapultieren. Witzig sind auch die Schilde, die sich um euren fahrbaren Untersatz aufbauen und euch so für eine gewisse Zeit unverwundbar machen. So lassen sich die Rennteilnehmer ungestraft rammen und von der Fahrbahn bzw. in den nächsten Pfeiler schieben. Wer mehr Platz braucht, aber den direkten Kontakt vermeiden will, nutzt einen Energiestoß, der sich kreisförmig vom Auto wegbewegt und alle in der Nähe befindlichen Fahrzeuge fortschleudert. Den obligatorischen Nitro-Boost und ein Reparatur-Power-Up gibt es selbstverständlich auch.

In Blur wird besonders viel Wert darauf gelegt, dass die Geschwindigkeit gut rüberkommt.

Das Spielprinzip erinnert damit an Mario Kart und alle seine Ableger. Was Blur jedoch von den meisten Fun-Racern unterscheidet, ist das erwachsene Setting und die grandiose Grafik. So besticht das Spiel durch rasante und absolut flüssige Optik, die trotz der wunderschön gestalteten Umgebungsgrafik und den zahlreichen Effekten auch im Splitscreen nie ins Stocken gerät. So rast man in Kalifornien durch die markanten Hollywood-Lettern oder sieht in der Hauptstadt des Vereinigten Königreiches das London Eye an sich vorüberziehen. Die sich an realen Schauplätzen orientierenden Strecken sind mit ihren vielen Animationen hübsch anzuschauen, allerdings nur aus den Augenwinkeln wahrnehmbar, denn die Action spielt sich auf der Piste ab.

Wenn die eigenen Fahrkünste nicht mehr ausreichen, erweisen sich die auf der Fahrbahn liegenden Waffen und Extras als sehr nützlich.

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