Blizzard - Special
Diablo 3, StarCraft 2: Heart of the Swarm und WoW v4.3 im gamescom-Fokus
Den Anfang der Blizzard-Präsentationen auf der diesjährigen gamescom macht – wen wundert’s – Diablo 3. Vorgestellt werden uns im großen Präsentationsaal erst einmal Jay Wilson als Game-Director und Josh Mosqueira als Lead Designer Consoles. Moment mal, Konsolen? Zwar ließ das Unternehmen, allen voran CEO Mike Morhaime, in der Vergangenheit bereits des Öfteren durchblicken, eine Konsolenversion des Hack ‘n‘ Slays in Betracht zu ziehen, ein bereits inthronierter Lead-Designer für ein derartiges Projekt lässt das Ganze dann aber deutlich sichtbarer Gestalt annehmen. Allerdings bleibt uns nichts weiter übrig, als diesen Fauxpas als einen eben solchen hinzunehmen. Die Antworten auf diesbezüglich gestellte, direkte und konkrete Nachfragen rufen jedenfalls lediglich Assoziationen mit ‚heißem Brei‘ und ‘drum herum reden‘ hervor.
Anschließend geht es dann endlich mit der eigentlichen Präsentation los. So erklären uns Mosqueira und Wilson unter anderem die Unterschieden zwischen den Schwierigkeitssystemen in Diablo 2 und Diablo 3. Habe es im Vorgänger des kommenden Hack ‘n‘ Slays noch die drei Stufen Normal, Nightmare und Hell gegeben, die sich nach und nach bei erfolgreichem Absolvieren der Vorstufe freischalteten, werde es in Diablo 3 noch einen weiteren Schwierigkeitsgrad geben: Inferno. Klingt irgendwie bedrohlich und wird sich wohl auch so präsentieren. Basieren soll diese letzte Schwierigkeitsstufe nämlich auf dem jeweils individuellen Player-Level: Habt ihr euren Charakter auf Stufe 60 gespielt, trefft ihr bei Inferno auf Monster mit der Stufe 61.
Interessant ist in dem Zusammenhang auch die Tatsache, dass sich die Schwierigkeitsgrade unter anderem bei den zu findenden Items unterscheiden werden. Gezeigt wird uns zur Untermauerung dieser Worte eine Auswahl an Rüstungssets für die verschiedenen Charakterklassen, die sich in der Tat als immer imposanter erweisen, je höher der Schwierigkeitsgrad ist. Bei dieser Gelegenheit erklären uns Mosqueira und Wilson auch gleich noch den Unterschied zwischen einzigartigen (unique) Gegenständen, die von den Designern selbst in Handarbeit erstellt werden, und seltenen (rare) Gegenständen, die vom Spiel zufällig generiert werden und so gut wie einzigartig sein sollen - Spielern von Teil 2 der Höllenfürst-Saga sollte das System vertraut vorkommen.
Weiterführende Links:
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