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Test zum Spiel: Blacklight: Tango Down Spiel-Test

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Plattformen:
PC, PS3, XBox 360
Release:
PC: 07. Juli 2010
Playstation 3: 03. November 2010
XBox 360: 07. Juli 2010
Status:
Released
Publisher:
Ignition Entertainment
Entwickler:
Zombie
Genre:
Shooter
USK:
keine Angabe
Offizielle Seite:
playtangodown.com
Fanseite:
keine Angabe

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Dennis 'Leschni' Leschnikowski | 29.07.2010, 14:16 Uhr

Blacklight: Tango Down - Test
Große Shooter-Kost für kleines Geld?

1 Wertung

Manchmal dürfte sich schon ein wenig die Frage stellen, inwieweit die Mitarbeiter einer PR-Abteilung eigentlich mitdenken. Nehmen wir aus aktuellen Anlass einmal den Download-Shooter Blacklight: Tango Down, bei dem man sich im Vorfeld der Veröffentlichung mit vollmundigen Versprechen quasi überschlug.
Auf Basis der Unreal Engine 3 wollte man einen technisch hochwertigen Vertreter des Genres ins Rennen schicken, versprach uns eine packende Geschichte, die in kommenden Nachfolgern und Spielfilmen weitererzählt werden soll. Eine knackige Kampagne sollte ebenfalls Einzug halten und im Mehrspieler-Bereich wollte man offen mit großen Namen wie Call of Duty oder Battlefield konkurrieren. Und das alles für umgerechnet etwa 15 Euro. Klingt zu schön um wahr zu sein? Ist es im Endeffekt auch, da Blacklight: Tango Down bereits nach ein bis zwei Stunden deutlich macht, dass der Wunsch wieder einmal der Vater des Gedanken war. Vollpreis-Titel wie Modern Warfare 2 klammern wir an dieser Stelle einmal wohlwollend aus und ziehen zum Vergleich Download-Projekte wie Battlefield 1943 heran. Doch selbst hier zieht Blacklight ganz klar den Kürzeren. Von den groß angepriesenen Features ist hier nämlich nicht viel zu sehen.

An Modern Warfare 2 kommt Blacklight leider nicht heran.

Widmen wir uns zunächst der Kampagne, die kaum unspektakulärer hätte ausfallen können. Die angeblich so spannende Handlung um eine abtrünnige Republik der Sowjetunion, die Terroristen inklusive eines tödlichen Supervirus hervorbringt, dürfte wohl niemanden hinterm Ofen hervorlocken. Zumal ihr während der Feuergefechte ohnehin nur wenig von den Kämpfen der namensgebenden Spezialeinheit Blacklight mitbekommt. Es gibt kein Intro, keine Zwischensequenzen, einfach nichts, was euch irgendwie Aufschluss über die Geschehnisse des Titels geben könnte. Sicherlich, es besteht die Möglichkeit, sich ein paar Informationen aus den Hilfsdateien des Titels zu besorgen und sich selbst einen Reim zu machen. Im Sinne des Erfinders dürfte diese Art des Storytellings aber wohl nicht sein. Und ich bin ehrlich: Wären seinerzeit keine Pressemitteilungen zu Blacklight in mein Postfach geflattert, ich würde wohl bis heute nicht wissen, worum es hier eigentlich geht.

Waffen lassen sich individualisieren, zeigen aber im direkten Gefecht kaum eine andere Wirkung.

Das nächste Problem: Auch wenn der Begriff Kampagne zunächst etwas anderes vermuten lässt, bleiben Solisten hier gänzlich auf der Strecke. Die Kampagne beläuft sich auf vier unspektakuläre Coop-Missionen, die irgendwie wie eine Mischung aus Modern Warfare und Left 4 Dead anmuten – nur leider deutlich schlechter. Die vier Missionen spulen spielerisch ein relativ trockenes Programm ab und konzentrieren sich auf das, was wir seit Jahren aus dem Genre kennen. Tore und Maschinen aktivieren, gegnerische Geschützstellungen ausräuchern oder sich durch streng lineare Areale ballern. Kurzzeitig macht das Ganze durchaus Spaß, ehe man bemerkt, dass die fehlende Kreativität nicht die einzige Macke ist, mit der Blacklight zu kämpfen hat. Liebe Entwickler, was versteht ihr beispielsweise unter dem Begriff künstliche Intelligenz? Dutzende von Klon-Schergen, die sich ohne Sinn und Verstand auf mich stürzen und dabei keinerlei Anstalten machen, in Deckung zu gehen, mich zu flankieren oder individuelle Taktiken an den Tag zu legen? Also zeitgemäß ist sicherlich etwas Anderes und so verkommt die Coop-Kampagne schnell zum losen Beiwerk, dem ihr auf kurz oder lang keine Beachtung mehr schenken werdet. Ihr hetzt von Checkpoint zu Checkpoint, räumt eine hohle Gegnerwelle nach der anderen aus dem Weg und wartet händeringend auf spielerische Höhepunkte. Bedauerlicherweise wartet man vergebens. Zumal man aus unerklärlichen Gründen auf eine Coop-Matchmaking-Funktion verzichtete und die Suche nach passenden Mitspielern so unnötig erschwert. Immerhin warten hier Erfahrungspunkte, die nahtlos in den Online-Multiplayer übertragen und dort in verschiedene Gimmicks investiert werden können.

1 Wertung




Große Shooter-Kost für kleines Geld? Kommentare (1)

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Sp1ke09

29.07.2010, 14:57 Uhr

Gibs Bei Steam Für 14,99

Bin immer noch am überlegen mir es zu hohle

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